Ecopop Initiative – Abstimmung

Publiziert: 2013-03-20, 18:24 Uhr | → 58 Kommentare
Autor: Eidgenoessische Abstimmungen CH


Der schweizerische Umweltverein ECOPOP setzt sich gemäss eigenen Aussagen mit den Themen Weltbevölkerung, Natur, Umwelt und Wirtschaftswachstum auseinander und betrachtet diese offensichtlich in einem grösseren Zusammenhang. Kritisch sieht die Ecopop insbesondere die zunehmende Überbevölkerung vor dem Hintergrund, dass die natürlichen Ressourcen der Erde begrenzt sind.

Bevölkerungsdruck

Der Verein Ecopop erklärt diesen Bevölkerungsdruck zu einer zentralen Ursache für die aktuellen weltweiten Umweltprobleme.

Auch der exzessive Konsum der einzelnen Menschen wird als Problem angesehen.

Erklärtes Ziel der Organisation ist es, dabei mitzuhelfen, dass die natürlichen Lebensgrundlagen für die lebende und die kommenden Generationen erhalten bleiben.

ABSTIMMUNGSRESULTAT: Ecopop Abstimmung Resultat – 25,9% JA vs. 74,1% NEIN.

 

Das will die Ecopop Initiative «Stopp der Überbevölkerung»

Zu diesem Zweck hat die Organisation in der Schweiz eine Initiative gegründet, die eine Änderung der schweizerischen Bundesverfassung zum Gegenstand hat. Dem Text der Ecopop-Initiative zufolge soll ein neuer Artikel 73a in die Bundesverfassung eingefügt werden. Dieser Artikel 73a überträgt dem Staat die Aufgabe, die Bevölkerungszahl so zu organisieren, dass die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen gewährleistet ist.

Dies soll aber dem Text der Ecopop-Initiative entsprechend nicht nur in der Schweiz, sondern auch in anderen Ländern erreicht werden. Die Ecopop-Ziele sollen massgeblich durch Einwirken auf die ausländischen Regierungen im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit erreicht werden. Ferner soll die Familienplanung mit 10% des gesamten Budgets finanziell vom schweizerischen Bund gefördert werden – und so das Bevölkerungswachstum in diesen Ländern gebremst werden.

Ausserdem soll die Zuwanderungsgrenze auf maximal 0,2% pro Jahr beschränkt werden. Das heisst, die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz darf durch die Nettozuwanderung nicht mehr als um +17'000 Menschen pro Jahr wachsen.

Abstimmung über die Ecopop Initiative

Über diese Verfassungsänderung soll die Bevölkerung der Schweiz im Rahmen einer Eidgenössischen Abstimmung noch im Jahr 2014 abstimmen. Die Ecopop Organisation konzentriert sich jedoch nicht alleine auf die Schweiz, in der sie beheimatet ist, sondern strebt auch danach, ihre Ziele ebenso auf internationaler Ebene zu verwirklichen. Dafür organisieren die Ecopop Initianten von «Stopp der Überbevölkerung» verschiedenartige Veranstaltungen, durch die sie die Menschen über die Problemzusammenhänge informieren und von der Notwendigkeit überzeugen will, dass die Bevölkerungszahl zum Wohle von Umwelt und kommenden Generationen beschränkt und das Konsumverhalten der Menschen drastisch geändert werden muss.

Die Ecopop-Abstimmung findet am 30. November 2014 statt.

Noch ist aber unklar, ob die Abstimmung zur Text Vorlage der Ecopop Volksinitiative überhaupt zugelassen wird. Gemäss Eidgenössischen Rechtsexperten erfüllt der Initiativtext das Gebot der Einheit der Materie nicht, deshalb sei die Ecopop-Initiative ungültig, Abstimmung überflüssig.

 

Der Ecopop Verein

Die Initiative liefert Argumentationsmaterial auf ihrer Homepage und ist häufig Thema in den schweizerischen Print- und Onlinemedien.

Das Initiativkomitee setzt sich überwiegend aus Akademikern aus dem Bereich der Naturwissenschaften, aber auch aus Menschen aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Unterstützung für ihre Initiative erhält die Organisation unter anderem von Franz Weber, einem bekannten schweizerischen Umweltaktivisten, und Thomas Minder, Unternehmer und Politiker, der im März 2013 erfolgreich seine „Initiative gegen Abzockerei“ zur Abstimmung brachte.

Bislang machte der Verein insbesondere mit Klagen gegen Kritiker der Ecopop Initiative von sich reden. Von diversen Schweizer Politikern wurden die Initianten in die Nähe zum Faschismus gerückt. Ecopop reicht Anzeige und Klage ein wegen Ehrverletzung. Das Gericht entschied jedoch, dass kritische Aussagen wie Faschismus Vorwürfe gegen Ecopop-Initiative zulässig und erlaubt sind.

 

Pro Contra Ecopop Initiative

Gegen die Initiative stellt sich unter anderem der Schweizerische Arbeitgeberverband unter Präsident Valentin Vogt. Grund ist die Ablehnung der Zuwanderung durch ECOPOP, über die im Rahmen des EU-Freizügigkeitsabkommens ebenfalls durch das Volk abgestimmt werden soll.

Alliance Sud, die Arbeitsgemeinschaft mehrerer Schweizer Hilfswerke, lehnt die Initiative ECOPOPs ebenso ab mit der Begründung, die Argumentation und die geforderten Massnahmen „schiessen am Ziel vorbei“.

Ecopop-Initiative Stopp der Überbevölkerung - Abstimmung

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Wie entscheiden Sie sich bei der Abstimmung zur Ecopop-Initiative? *

   
 

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Zuletzt aktualisiert am: 2016-03-23 um 16:23 Uhr
Autor: Eidgenoessische Abstimmungen CH

→ 58 Kommentare

58 Gedanken zu „Ecopop Initiative – Abstimmung

  1. Gerold

    Die Ecopop ist die einzige Volksinitiative zur Beschränkung der Einwanderung die ABSOLUT NICHT FREMDENFEINDLICH ist. Sie würde sogar die Aufnahme von 100'000 Asylanten zulassen wenn dies gewünscht würde. Sie beschränkt aber die Wirtschaft, indem diese nicht endlos Ausländer einstellen könnte ohne die Folgen für die Allgemeinheit zu berücksichtigen. Aus diesem Grund setzen die Wirtschaftsverbände Millionen ein um diese Initiative zu verunglimpfen und zum Scheitern zu bringen. Willkommen ist diesen der Zusatz der Initiative zur freiwilligen Familienplanung. Da kann man nach Herzenslust Fehlinformationen verbreiten und leider sind viele Hilfsorganisationen darauf hereingefallen und empfehlen uns deshalb ein "nein". Warum eigentlich sollten wir Entwicklungsländer nicht darin unterstützen Ungewünschte Schwangerschaften zu vermeiden ?

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  2. Claudia M.

    Wohlstand ist keine Frage der Quantität sondern der Qualität. Das BIP ist somit kein Indikator für Wohlstand. Dieses steigt mit einem Bevölkerungswachstum, die Kaufkraft pro Person sinkt jedoch. Für viele, die nicht vom steigenden BIP profitieren, bedeutet Wohlstand intakte Jobchancen, Ruhe und eine intakte Natur. Auf eine freie Stelle bewerben sich bereits massenhaft Leute aus dem EU-Bereich. Für Schweizerinnen und Schweizer sinken die Jobchancen damit enorm. Auf den angeblichen Mangel an Arbeitskräften im Gesundheitsbereich müsste man mit Lösungen reagieren. Zum Beispiel mehr Ausbildungsplätze für Mediziner schaffen, kürzere Ausbildungen etc. Deshalb JA zu Ecopop.

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    1. Nora

      Auf jeden Fall ja! Wer einmal in London war, weiss wie sich die Bevölkerung der Schweiz egal ob Eidgenossen oder Zuwanderer auf einem Ort sich anfühlt. Und politische Verantwortung im Bezug auf Familienplanung zu übernehmen finde ich den richtigen Weg. Ein bisschen schade ist der Zeitpunkt, weil nach der Zuwanderungsinitiative stellt sich mir der Eindruck ein, die Schweiz versuche noch immer sich vor ihren eigenen Problemen lediglich in sich selbst zu verkriechen. Wieso ist der Text der Initiative überhaupt angeblich rechtsungültig? Wer sagt das?

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  3. Barbara B

    Wem der soziale Abstieg der Schweiz noch nicht genug Grund ist, Ecopop ein Ja zu geben:

    Jede zweite afrikanische Frau wird mindestens 1 bis mehrmals mal in ihrem Leben vergewaltigt.

    Jährlich werden ca. 5 Millionen illegale Abtreibungen durchgeführt, die häufig zum Tod der jungen Mädchen und Frauen führt.

    Gemäss Benno Büelers Sohn (Zitat Arena) liegt in den Schulen von Südafrika bei Schulbeginn der Anteil Mädchen bei 50%, bei Schulende noch bei 10%. Dies aufgrund von Schwangerschaft. Ich gehe davon aus, dass dort die Schule auch bei etwa 16 Jahren endet. Also eine unendliche Zahl von Mädchen, die höchstwahrscheinlich nicht freiwillig schwanger wurden und bei deren illegaler Abtreibung die ungeborenen Babies überlebten.

    Und diesen Mädchen wollt ihr nicht helfen?

    Dann seid ihr doch alle Heuchler, wenn ihr erzählt, dass man in die Bildung in Afrika investieren soll. Also in die vergewaltigenden Männer. Super!

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  4. Fisicaro Salvatore

    GRATIS STROM – LASSEN WIR DIE NATUR, GRATIS DIE STROMENERGIE RESP. DIE FREIE ENERGIE LIEFERN

    In der Schweiz wird zu viel über Stromsparen geschrieben und propagiert.

    Wind, für den Antrieb von Windmühlenstromgeneratoren, bläst genug in der Schweiz. Helligkeit, für die Stromproduktion durch Fotovoltaikanlagen, gibt es auch ausreichend in der Schweiz.

    In unseren Nachbarländern wie Frankreich, Deutschland und Italien werden die Alternativ Stromerzeugungs-Artikel im Detailhandel gefördert. Die KonsumentenInnen kaufen die Heim-Lichtkollektoren , Heim-Windmühlengeneratoren und Heim-Magnetmotoren (Stromerzeugung aus Vakuumbildung), aller Bedarfsgrössen aus/mit bester Schweizer Technologie, im Baumarkt. Zuhause, mit der Windmühlenturbine den Garten oder den Balkon dekoriert, das Dach oder eine Fläche mit Lichtpanellenziegel geschmückt, im Haus mit dem Magnetgenerator, erhalten die StromnutzerInnen selbstgewonnene Stromenergie im Überfluss. Mit dem überflüssigen Ökostrom wird in der EU, in das allgemeine Stromnetz eingespeist, immer mehr gehandelt.

    Strom wird in Europa als Energiewährung gebraucht. Das Energiegeld wird immer mehr als Begleichungsmittel, durch das Hauptstromnetz eingesetzt, benutzt. Mit verschiedenen Heim-Stromproduktionsgeräten wie z.B. Heim-Energieproduzierende-Fahrräder, -Laufbänder, -Stepper, -Hamsterräder usw. wird in den EU-Haushalten zusätzliche Nachhaltige Energie als Zahlungsmittel erzeugt. Mit diesen vielseitigen Möglichkeiten, zu Hause oder am Arbeitsplatz, Ökostrom zu produzieren, wird das Haushaltsbudget aufgebessert.

    In Europa wird die Realisation zur Einführung vom gesicherten Grundeinkommen konkreter. Gemeinden und Regionen (Kantone), verdienen durch Nutzung von Licht und Wind Geld im Überfluss. Jede Einwohnerin, jeder Einwohner erhält vom Staat ein monatliches Grundeinkommen von z.B. Euro 2‘000.–, gesichert durch die Erneuerbare Energie. Hiermit wird das teure Sozialwesen, das durch unsere Steuergelder berappt wird, überflüssig und folgedessen abgeschafft. Durch die Regenerative Energie, gesichertes Energie-Grundeinkommen in Energie-Euro, ist die Existenz jedes Menschen gesichert. Somit entfallen Sozialämter, Arbeitslosenämter, Psychiatrische- und Suchtentzugsgskliniken, AHV- und IV-Ämter, Steuerämter, Gewerkschaften, usw. Alle Leute profitieren vom Existenzgrundeinkommensrecht. Was dann jede Einzelne, jeder Einzelner selber daraus macht, ist ihre/seine eigene Verantwortung. Normal ist, dass man für noch mehr Luxusgenuss eigenes Geld durch klassische Arbeit dazuverdient. Wird das monatliche Grundeinkommen aber "verlocht", gibt es kein Gejammer und kein Pardon.

    Es ist erwiesen, dass Leute, die ein gesichertes Grundeinkommen haben, psychisch und körperlich gesünder und leistungsfähiger als die anderen sind. Diese gesunde Menschen geniessen, im Leben das zu machen, was sie wollen wie z.B. Teilzeit zu arbeiten, ihre Kinder selber zu erziehen resp. täglich mehrere Stunden mit ihren Kindern zusammen zu sein, mehrere Hobbies auszuleben, mehr zu reisen, aus Lust und Freude zu arbeiten usw. Dies erzeugt mehr Zufriedenheit, mehr Glücksgefühle und mehr qualitative Produktivität. In den Arabischen Emiraten wird der Bevölkerung das Grundeinkommen durch die Gewinnung und den Verkauf von Rohöl gesichert. Dort zahlt man keine Fiskalsteuern, lebt man gesünder, schöner und länger.

    In der EU gibt es schon verschiedene Ansätze in dieser Richtung. Viele Gemeinden in Sizilien liefern den Dorfbewohnern Gratisstrom, gewonnen durch die Nachhaltige Energie. Vor den Dörfern erblickt man Lichtgewinnungsanlagen und Windmühlen. Der Kauf und der Unterhalt, der immer billiger werdenden Alternativen Stromgewinnungsanlagen aus China und Indien in der Anschaffung und im Unterhalt, wurde durch Steuergelder bezahlt. In Sizilien wird Strom schon über 30 Jahren durch Fotovoltaikanlagen, Windenergiemühlen und Magnetmotoren produziert. Die Technologie für diese Alternativen Stromerzeuger wurde schon damals aus der Schweiz geliefert. Übrigens, die Wörter AKW resp. KKW sind in Italien, wo es keine Kernkraftwerke gibt, nicht bekannt.

    Fisicaro Salvatore

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    1. Hans Küng

      Leider hast du keine Ahnung mit deiner Ökostrom-Geschichte. Aber schöne Wörter „Heim-Lichtkollektoren , Heim-Windmühlengeneratoren und Heim-Magnetmotoren. Wenn man sich nur mehr mit dieser Technik auseinander setzt, hätte man sich diesen Text sparen können.
      Ich bin es Leid geworden solche Aussagen zu korrigieren, genau so gut könnte ich das einem Stein erklären und würde genau gleich weit kommen. Darum lass ich dich in diesem Glauben du hättest die Lösung und hoffe, dass noch mehr Leute deine Meinung aufgreiffen. Manchmal muss man es einfach auf die harte Tour lernen. Anders macht es keinen Sinn mehr, die Leute Glauben einfach alles.
      …da ich noch ein klein wenig Hoffung sehe, habe ich diesen Kommentar platziert. Hoffe die Hoffung stirbt zuletzt.

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  5. Rolf

    Mit Herr Schneider Amann wirbt ja genau die richtige Person für ein Nein zu Eccpop. War er nicht erst kürzlich selbst in den Schlagzeilen als gewisser Abzocker. Er schaut auch da in erster Linie für den eigenen Geldsack. So ist halt die Wirtschaft und deren Vertreter. LASST EUCH NICHT EINDCHÜCHTERN

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  6. Sara

    Wenn ich das richtig verstanden habe, soll die "Familienplanung" in Afrika dafür sorgen, dass langfristig die globale Ressourcenknappheit bekämpft wird. Ich tu mich schwer, zu glauben, dass es ausgerechnet die Armen sind, die hier das Problem sind und zu viele Ressourcen beanspruchen. Entwicklungspolitisch mag dies ja Sinn machen (wobei die Schweiz beispielsweise als Hauptdrehscheibe des Rohstoffhandels vielleicht auch andere Möglichkeiten hätte, sich gegen Armut und Ausbeutung einzusetzen, aber da würde ihr natürlich Profit entgehen), aber der "grüne Deckmantel" taugt für mich hier nicht.

    Als Ausländerin in der Schweiz finde ich die Debatte emotional sehr belastend, aber Gefühle von Ausgrenzung, Diskriminierung und Nicht-Akzeptanz müssen vielleicht keine Entscheidungsgrundlage für Abstimmungen sein. Ich bitte euch, liebe Schweizer, das trotzdem zur Kenntnis zu nehmen.

    Dass die Schweiz ein kleines Land ist und Bevölkerungstechnisch irgendwo eine Grenze hat (bei 9 oder 12 oder 20 millionen), ist wiederum einleuchtend. Das bedeutet aber auch, dass das Wirtschaftswachstum begrenzt ist. Ob man die Wirtschaft durch Die Begrenzung der Einwanderung drosseln sollte, ist mir nicht ganz klar. Umgekehrt würde es vielleicht auch funktionieren; durch einen Stillstand der Wirtschaft würden automatisch weniger Leute ins Land kommen (um zu arbeiten). Man muss sich nur klar sein, das eine wird ohne das andere nicht gehen.

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    1. Beatrice

      Ich bin anderer Meinung bez. Wirtschaftswachstum. Es gibt Beispiele von Ländern, die sehr kleine Zuwanderung haben und trotzdem Wirtschaftswachstum aufweisen. Deutschland 0.1%, Holland und Dänemark 0.2% Bevölkerungswachstum. Interessant ist das Beispiel Dänemarks. 1960 lebten in Dänemark 4,5 Millionen Menschen und in der Schweiz 5,5 Millionen Menschen, also durchaus vergleichbar. 2012 lebten in Dänemark 5,5 Millionen Menschen und in der Schweiz 8 Millionen. Das Beispiel Dänemarks zeigt, dass ein Land durchaus florieren kann und Wirtschaftswachstum aufweisen kann selbst mit einem viel kleineren Bevölkerungswachstum.

      Auch Deutschland hat seit Jahren eine stabile Bevölkerungszahl von ca. 81 Millionen.

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      1. Adrian Engler

        In Deutschland war die Netto-Einwanderung 2013 über 0.35%, also mehr als das Doppelte von dem, was die extreme Ecopop-Initiative zugelassen hätte.

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  7. Andreas

    Ja zu ECOPOP Es geht um die Bevölkerungsdichte in der Schweiz, welche schon immer über dem Durchschnitt lag und immer noch wächst. Das momentane Bevölkerungswachstum ist so dramatisch angestiegen, dass eine generelle Regelung notwendig geworden ist.

    Verdichtetes Bauen genügt da genauso wenig, wie die Augen zu schliessen und das Problem als nicht vorhanden zu deklarieren.

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  8. Daniel Slamanig

    EcoPop ist wie Unkraut jäten mit dem Rasenmäher – ein untaugliches Instrument für bekannte Probleme.

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    1. Linus Huber

      @ Daniel

      Sie mögen mit Ihrer Aussage sogar recht haben, jedoch hatten die Entscheidungsträger genügend lange Zeit, sich dieses Problems ernsthaft anzunehmen und durch diese Unterlassung klar zum Ausdruck gebracht, dass, da es offensichtlich ihren persönlichen Interessen zuwiderläuft, sie einzig durch einen klaren unverblümten Befehl des Souveräns in die Schranken gewiesen werden können.

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  9. moGo

    Die Ecopop-Initiative ist unausgekoren, im prinzip altertümlich-egoistisch und kann nur funktionieren, wenn die Schweiz wieder in die Lebensumstände der 50erJahre zurückfallen würde. Keiner will auf Wohnraum oder genügend Lohn verzichten. Unsere Jungen "Generation" X und anschliessend haben ja noch nicht einmal die Moralvorstellungen der Babyboomer von denen ja auch schon genügend Exemplare mit antiautoritärer Erziehung und Verweichlichung zu genau dem egoistischen, narzistischen Verhalten der heutigen Zeit führen.

    Leider hat trotz mehrheitlich Schrott, die Ecopot-Initiative auch noch richtige Ansätze. seuffzzzz

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    1. chris

      Mich würde interessieren wieviele von den aktuell 800000 eingewanderten personen tatsächlich auch hier arbeiten, steuern zahlen etc. Wachstum ist ja schön und gut, aber das kann man auch mit 16000 erreichen wenn man nur menschen aufnimmt die auch gewillt sind einen beitrag zu leisten.

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  10. Mattenberger G.

    Ja zur Ecopop-Initiative

    Die Schweizer Bevölkerung hat bei jeder Abstimmung Nein gesagt zu ungebremster Zuwanderung und Ja zu Neutralität und Unabhängigkeit. Beispiele gibt es viele. Ein Meilenstein war sicher das Nein zum EWR-Beitritt bei 80% Stimmbeteiligung und als jüngstes Beispiel das Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative (MEI) vom 09. Februar 2014.

    Was ist seither passiert; genau das Gegenteil, was der Stimmbürger immer wieder entschieden hat. Die Zuwanderung geht ungebremst weiter – ja sie steigt sogar noch an. Wir haben heute rund 100‘000 Leute pro Jahr mehr in diesem Land durch Zuwanderung. Nur weil man jetzt noch so viel wie möglich reinlassen will. Mit der Umsetzung der MEI tut man sich schwer. Die Linken wollen gar nicht umsetzen; die Bürgerlichen sind eher unsicher und zögernd. Anderseits diskutiert man bereits eine Übernahme von EU-Recht. Bei den Sozialkosten, verursacht durch Menschen mit Migrationshintergrund, haben wir ein Fass ohne Boden. In den Schulen sind je nach Gemeinde von 10 Kinder deren 8 Ausländer, teilweise mit schlechten oder sogar keinen Deutschkenntnissen. Wenn wir die Zuwanderung nicht in den Griff kriegen, gibt es die Schweiz in 20 oder 30 Jahren nicht mehr und unser Wohlstand gleicht sich jenem des südlichen Europas an.

    Zur Ecopop-Initiative kann man daher mit sehr gutem Gewissen ein Ja einlegen. Erstens setzen wir damit ein weiteres und wichtiges Zeichen: So kann es einfach nicht weitergehen. Und zweitens, selbst wenn sie angenommen wird: Passieren wird sowieso nicht viel, wie die aktuelle Entwicklung nach Annahme der MEI klar und deutlich aufzeigt. Aber mit weiteren Signalen muss früher oder später die Politik etwas machen.

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  11. Lovis de Saintmichel

    Zur Ecopop-Initiative:

    Da sich Bundesrat und Wirtschaft enorm schwertun, die von Volk und Ständen am 09.02.2014 gutgeheissene Initiative umzusetzen, bleibt wohl kaum viel anderes übrig, als die Ecopop-Initiative anzunehmen. Diese schreibt u.a. detailliert vor, wieviel Zuwanderung in unser Land erfolgen darf und soll. Der Stimmbürger wird ja offenbar von der classe politique überhaupt nicht ernst genommen, es ist ein Skandal. Daher: Schweizer, wehrt euch! Es kann doch nicht sein, dass unsere Bevölkerung jährlich zm mehr als 80'000 (in Worten: achtzigtausend!!) Personen zunimmt! Wo sollte dies wohl hinführen? Schon jetzt sind Strassen und öV meist hoffnungslos überlastet, und für unsere Sozialwerke wird dies bald auch so sein! Der Erfolg der AfD in Deutschland gibt auch uns Recht!

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  12. Nicole

    Lange war es mir nicht wichtig ob ich den Schweizer Pass habe oder die Niederlassung C, ich sah mich als Europäerin und die Schweiz gehörte für mich dazu. Ich entschied mich letztes Jahr (das war noch vor dem ja zur Personenfreizügigkeit), dass ich in meinem Land mitsprechen möchte und auch nicht alle 5Jahre um Erlaubnis zu fragen ob ich in meiner Heimat leben darf. Ich bin in der Schweiz aufgewachsen und gross geworden, bin aber auch stolz auf meinen Wurzeln.

    Nachdem ich die letzten Beiträge (nicht bei allen) gelesen habe, komme ich mir vor als ob wir im Mittelalter leben und Angst haben von der Scheibe zu fallen wenn wir zu weit laufen.

    Ich denke auch, dass man für die Zukunft und den nächsten Generationen planen muss. Doch das geht nicht wenn die Schweiz isoliert ist. Das geht nur wenn wir mit den andern Ländern mitreden können und aktiv mitentscheiden können. Doch es werden Entscheidungen getroffen, die eher das Gegenteil erreichen. Die Schweiz hat viel anzubieten, aber wie kann sie das wenn sie auf dieser mittelalterlichen scheibe bleibt. Wieso diese Angst?

    Ja es gibt immer mehr Menschen auf dieser Welt und ja, sie sammelt sich an attraktiven Punkten, aber das heisst auch dass man nicht mehr nur "vor der eigenen Haustüre fegen" kann.

    Was ich über die Ecopop gelesen habe, lässt mich diese Initiative ablehnen.

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  13. Alex B.

    Seit über zwölf Jahren lebe und arbeite ich in der Schweiz, habe in der Zeit zwei Firmen gegründet, Schweizer und Ausländer angestellt und die alarmierenden gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre innerhalb der Schweiz ebenfalls hautnah mit verfolgen müssen und können.

    Egal ob die Ecopop-Volksinitiative angenommen oder abgelehnt wird, sieht es für hiesige Ausländer nicht sonderlich rosig aus. Auch ich frage mich, was als nächstes kommen wird. Volksinitiativen welche die Enteignung und/oder Deportation von Ausländern gutheißen sowie sie ihre Stelle verlieren? Kürzungen des Arbeitslosen-/Sozialversicherungsanspruchs für Ausländer? Könnte es eine Ausweitung der Zürcher Kindergärten Mundart-Pflicht geben?

    Erst kürzlich zog eine skandinavische Kollegin von Zürich nach Bern um. Sie ist Dozentin, wohnt seit zirka zwanzig Jahren in der Schweiz, spricht mehr Sprachen als der Papst und für kurze Zeit stellenlos, da sie erst im Frühjahr ihre neue Stelle antreten kann. Ich half ihrer Familie mit dem Umzug und als wir zusammen auf das Berner Personenmeldeamt gingen, um den Umzug anzumelden, sagte uns die Dame am Schalter ganz unverblümt ins Gesicht: „Wenn es nach mir ginge, dürften fortan arbeitslose Ausländer nicht mehr frei in unserer schönen Schweiz umherziehen“. Fassungslos trauten wir unseren eigenen Ohren nicht und beschwerten uns dann erfolglos bei der entsprechenden Aufsicht.

    Wer das 1947 erschienene und äußerst empfehlenswerte Buch „LTI – Notizbuch eines Philologen“ von Victor Klemperer gelesen hat, wird die Lingua Tertii Imperii (die Sprache des Dritten Reiches) bereits in den erschreckenden Zeilen und Forderungen der Volksinitiative gegen Masseneinwanderung erkannt haben. Noch explizierter ist die Sprache des Dritten Reiches in den propagandistischen Losungen und hetzenden Parolen der Ecopop-Volksinitiative «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen».

    Das Schweizer Stimmvolk, durch ständige ausländerfeindliche Volksinitiativen, demonstriert wieder einmal prima, dass unweigerlich Angst zu Hass und Hass zu Leid führt.

    Besser wäre es für die Schweiz Ausländer nicht zu hassen und zu verachten. In dieser Schweiz gibt es Raum für alle, und die gute Erde ist reich und vermag einem jeden von uns das Notwendige zu geben. Die Schweizer könnten frei und anmutig durchs Leben gehen, doch sie haben den Weg verloren. Die Gier hat die Seelen der Schweizer vergiftet – sie hat die Schweiz mit einer Mauer aus Hass umgeben – hat sie im Stechschritt in Angst und Hass marschieren lassen.

    Die Schweizer haben die gesellschaftliche und wirtschaftliche Möglichkeit, sich auch künftig mit hoher Geschwindigkeit weiterzuentwickeln, doch sie haben sich selbst eingesperrt. Die direkte Demokratie, die ihnen im Überfluss geben sollte, hat sie in Not gebracht. Ihr Wissen hat sie zynisch, die Schärfe ihres Verstandes hat sie kalt und lieblos gemacht. Sie denken zu viel und fühlen zu wenig.

    Dringender als ein Stopp der Überbevölkerung zur angeblichen Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen bedürfen die Schweizer der Menschlichkeit. Güte und Sanftmut sind wichtiger für die Schweiz als Abschottung. Mit dem Verlust dieser Eigenschaften wird die Schweiz immer gegenständlicher, und alles wird verloren sein.

    Das Flugzeug und das Internet haben uns näher gebracht. Das innerste Wesen dieser Dinge ruft nach den guten Eigenschaften im Menschen und fordert uns auf, einander zu akzeptieren.

    Die Schweizer sind Opfer ihres eigenen Systems, ihrer direkten Demokratie, das Menschen dazu nötigt, Ausländer zu hassen und zu verachten. Denen, die mich hören können, rufe ich zu: Verzweifelt nicht! Der Hass, der über die Schweizer gekommen ist, ist nichts als Gier, die vorübergeht, die Bitterkeit von Menschen, die den Fortschritt der Menschheit fürchten. Der Hass der Schweizer wird aufhören.

    Ausländer! Unterwerft euch nicht diesen Schweizer Xenophoben, die euch offensichtlich hassen und verachten, die euer Leben in starre Regeln zwingen und euch befehlen, was ihr tun, was ihr denken und was ihr fühlen sollt! Sie drillen euch, sie päppeln euch auf und behandeln euch wie Vieh, um euch schließlich als Gastarbeiter zu verbrauchen. Unterwerft euch nicht diesen Unmenschen – Maschinenmenschen mit Maschinengehirnen, Maschinenherzen. Ihr seid keine Maschinen! Ihr seid Menschen! In euren Herzen lebt die Liebe zur Freiheit! Hasst nicht. Nur der Unglückliche kann hassen – der Ungeliebte, der Pervertierte!

    Schweizer! Kämpft nicht für die Ausländerfeindlichkeit. Kämpft für die Ausländerfreundlichkeit! Im siebzehnten Kapitel des Lukas-Evangeliums steht geschrieben, das Reich Gottes sei im Menschen – nicht in einem Menschen oder in einer besonderen Gruppe von Menschen, sondern in allen. In euch! Ihr, das Schweizer Volk, habt die Macht – die Macht, Intoleranz und Diskriminierung zu verbreiten. Die Macht, Glück hervorzubringen. Ihr, das Schweizer Volk, habt die Macht, das Leben aller Menschen frei und schön zu gestalten – aus diesem Leben ein wundersames Abenteuer werden zu lassen.

    Lasst uns also – im Namen der direkten Demokratie – diese Macht anwenden – vereinigt euch! Lasst uns kämpfen für eine inklusive Schweiz, für eine gesittete Schweiz, in der jedermann die Möglichkeit hat zu arbeiten, die der Jugend eine Zukunft und die dem Alter Sicherheit zu geben vermag.

    Die gewissenlosen Anklagevertreter sind zur Macht gekommen, weil sie den Schweizern diese Dinge versprochen haben. Doch sie lügen! Sie halten ihre Versprechungen nicht. Sie werden das nie tun! Scharfmacher befreien sich selbst, aber sie versklaven das Volk. Lasst uns nun dafür kämpfen, die Schweiz zu befreien – die nationalen Schranken niederzureißen – die Gier, den Hass und die Ausländerfeindlichkeit beiseite zu werfen. Lasst uns kämpfen für eine Schweiz der Vernunft – eine Schweiz, in der Einwanderung und Fortschritt zu unser aller Glück führen werden. Schweizer, im Namen der direkten Demokratie, lasst uns zusammen stehen!

    Ja, beim Allmächtigen! Ja – ja – ich wiederhol‘ es. Schweizer, lasst großmütig, wie der Starke, Menschenglück aus eurem Füllhorn strömen. Finstere Geister reifen im Schweizer Weltgebäude! Und jauchzend sieht Europa die Schweiz an selbstgeschlagenen Wunden sich verbluten. Die Schweizer wollen pflanzen für die Ewigkeit, und säen Unmut? Ein so erzwungenes Werk wird seines Schöpfers Geist nicht überdauern. Dem Undank haben die Schweizer gebaut – umsonst den harten Kampf mit der EU gerungen. Zu einem Nero und Busiris wirft die Welt den Namen der Schweiz, und – das schmerzt mich; denn die Schweiz war gut und könnte es wieder sein.

    Möge die Schweiz die unnatürliche Vergötterung aufgeben, die sie vernichtet! Werde sie Menschen Muster des Ewigen und Wahren. Niemals – niemals besaß ein Volk so viel, es zu gebrauchen. Alle Staaten Europas huldigten einst den Schweizer Namen als beispielhafte multikulturelle Nation. Möge die Schweiz Europas Staaten wieder vorangehen. Ein Federzug von Schweizer Hand, und neu erschaffen wird die Erde. Blicke empor in das Licht der Hoffnung, liebe Schweiz! Blicke empor und stimme NEIN zu Ecopop!

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    1. Barbara B

      Man muss schon sehr masochistisch veranlagt sein, wenn man in einem Land lebt und offensichtlich unbedingt dort bleiben will, in dem man sich so von Feinden umgeben fühlt! Ich weiss ja nicht, woher Sie kommen, aber wie wäre es denn, wenn Sie zurückkehren würden in Ihre Heimat, zu Ihren Freunden (haben Sie welche?), Ihrer Familie (dito?), weit weg von den Maschinenmenschen … Sie wären bestimmt glücklicher! Ich für meinen Teil liebe meine Familie, meine Freunde, meine Heimat und siehe da, das sind ja Gefühle … ich bin Schweizerin! Mir wäre es nicht genug, nur für Geld und ein Business im Ausland zu leben, wenn ich hier nicht grade verhungern müsste. Lieber lebe ich einfach und darf dafür hier leben, wo meine Wurzeln sind … ich hoffe, dass ich dafür auch weiterhin genügend Platz finde …

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    2. Arbeitsloser 55+, Fachspezialist

      Guter Text, etwas sehr religiös angehaucht und übertrieben "pseudo philpsophisch". Eigentlich ist es einfacher. Viele 40+ verlieren ihre Stelle. Es werden halb so teure, junge Mitarbeiter aus dem Ausland angestellt, die jedoch i. d. Regel die Leistung nicht bringen. Die Wirtschaft ist das Prolem, welche mit den Politikern zusammenarbeiten. Es werden Massen von guten Leuten in die Arbeitslosigkeit geschickt, um die Lohnkosten zu senken, um den Gewinn zu steigern und konkurrenzfähig zu bleiben.

      Die Ecopop- und die Masseneinwanderungsinitiative können hier ein Gegengewicht schaffen. Das hat übrigens für Klardenker keine Auswirkung auf die AHV und kostet auch nicht 3 MIA, wie uns die Gegner weismachen wollen. Es zwingt die Wirtschaft, CH-Mitarbeiter mit Erfahrung (+40) einzustellen und "wieder auf Qualität statt auf Unmotiviertheit und Administration zu machen".

      Stimmt JA zur Ecopop

      Übrigens: wieso möchten Sie in der CH bleiben? Philosophische Gründe? Herzlich, Ihr +55

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      1. Barbara B

        Musste lachen, ja Sie haben recht, ein wenig pseudo philosophisch und religiös, dabei bin ich das noch nicht mal. Aber man versucht den Leuten verbal ja so zu begegnen, dass sie einen verstehen.

        Ihre Argumente kann ich natürlich absolut nachvollziehen und ich kenne die Situation von 40+ leider aus engstem Kreise mehrfach nur zu gut (wie Sie an der Uhrzeit meines Posts ersehen können, schlaf ich schon nicht mehr nachts).

        Man muss sehen, dass unsere Herren und Frauen Politiker/-innen in der Regel aus privilegierteren Kreisen kommen und man muss davon ausgehen, dass unsere Vertreter in Bern durchaus keine selbstlosen Idealisten sind. Vielen wurde in den vergangenen Jahren der Wirtschaftskrise das Wertschriftendepot geleert, und das gilt es jetzt so schnell wie möglich vor der Absetzung wieder aufzufüllen auf den alten Stand und wenn möglich bei dieser Gelegenheit sogar noch höher, wenns grad so schön läuft mit der Personenfreizügigkeit. Und da kommt sie ihnen und ihrem zukünftigen Sitz im Verwaltungsrat der Firma X nicht gerade recht, diese Ecopop-Initiative.

        Man muss das Kind beim Namen nennen: Was für unsere Politiker gut ist, ist sicher nicht zwingend gut für uns Schweizer Arbeitnehmer! Aber was mir wirklich nicht so einleuchtet: Auch die Politiker sollten doch sehen, dass dies langfristig nur in einem Desaster enden kann. Die haben doch auch Kinder und Familie. Schaltet diese persönliche Gier jeglichen gesunden Menschenverstand und jegliches Verantwortungsgefühl aus? Ich meine, wir sind ein Land mit hohem Preis-/Lohn-Niveau, diese Weltoffenheit zieht natürlich alle Arbeitnehmer aus sämtlichen Ländern an, wie der Honig die Bienen. Aber mit den Löhnen kann man in der Schweiz ja gar nicht existieren. Und was dies für die lokale Bevölkerung – die sich mit dem Lohn-Kosten-Verhältnis schon seit Jahrzenten arrangiert hat – zumindest für die nächsten zehn, zwanzig Jahre bedeutet, kann sich doch nun jeder ausmalen … ich meine, bis wir uns beim Preis-/Lohn-Niveau irgendwo zwischen Frankreich und Rumänien eingependelt haben……!

        Bitte, bitte, Ecopop Ja! Im Sinne eines möglichen langsamen angemessenen Anpassens (wenn überhaupt dies nötig ist) aller europäischen Länder und nicht nur zu Lasten der Schweizer!

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    3. Linus Huber

      Herr Alex B

      Sie scheinen sich der Schweiz diskriminiert zu fühlen und versuchen dies als Rassismus zu werten. Wenn Sie Ihren Alltag unter die Lupe nehmen, werden Sie feststellen, dass Sie dauernd und x-mal täglich diskriminieren, z.B. mit wem Sie Kaffee trinken gehen (und mit wem nicht), bei welchem Haarschneider Sie sich Ihren Pelz kürzen lassen (und bei welchem nicht) etc. Es handelt sich um die Freiheit des Individuums sich im Kreise jener Menschen aufzuhalten, welche es als für sich positiv betrachtet und hat nichts mit Rassismus zu tun. Wenn Sie in Ihrer Wohnung eine Party organisieren, werden Sie sich am vorhandenen Raumangebot orientieren und jene einladen, welche Sie für sympathisch und angenehm einstufen, aber eben nur so viele wie der Platz und evtl. Ihre Finanzen dies erlauben. Wenn Sie jemanden aus Ihrem Bekanntenkreis nicht einladen, diskriminieren Sie, aber mit guten Gründen und dies ist Ihr angestammtes Recht.

      Genau das gleiche Prinzip kann auf einen Staat übertragen werden. Wenn die schweizerische Bevölkerung die Situation derart empfindet, dass das Haus "Schweiz" keinen Raum für unkontrollierte Zuwanderung (Gäste) besitzt, müssen wir die Anzahl der Einladungen beschränken. Es handelt sich um ein Recht, welches weltweit fast alle Staaten in Anspruch nehmen (selbst die EU). Aufgrund der allgemein PRO-EU-Einstellung der Regierung wurde hingegen dieses Prinzip der Selbstbestimmung leichtfertig aufgegeben, wodurch sich manch ein Bürger wohl tatsächlich negativ gegen Ausländer äußern dürfte. Solche negativen Bemerkungen verletzen die Regeln des Anstandes und sind nicht zu entschuldigen, jedoch sollten Sie die Ursache dafür nicht im Bereiche von Rassismus suchen, sondern im Bereiche des diktatorischen Gebildes EU und unseren schwachen Regierung. Es ist geradezu lächerlich erklären zu wollen, dass wir bei solch hohem Ausländeranteil fremdenfeindlich sein sollten. Das war und ist die Schweiz noch nie gewesen und wird es auch nie werden. Allerdings bestehen wir auf das Recht, das Ausmass der Zuwanderung selber zu bestimmen um genau solchen möglichen negativen Nebenwirkungen die Möglichkeit der Entfaltung zu nehmen.

      Aus dieser Warte betrachtet, werden Sie sich sicherlich in Zukunft zugunsten dieser Initiative äußern.

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  14. Martin Wenger

    Die Welt leidet an der Überbevölkerung. Hätte es nur halb so viele Menschen au dieser Erde hätten wir wahrscheinlich auch nur halb so viele Probleme.

    Die Initiative zielt aber keineswegs darauf hin die Weltbevölkerung zu reduzieren sonder lediglich sie auf einem lächerlich kleinen Fleck der Erde zu beschränken(nicht zu reduzieren).

    Das soll der Weg sein unsere Erde zu erhalten? Nein das ist nicht einmal ein Schritt in die richtige Richtung.

    Menschen denen es schlecht geht werden immer an Orte ziehen wo es ihnen besser geht, sei es im eigenen oder in einem fremden Land. Allein nur wegen diesen Punkten ist die Initiative klar ab zu lehnen.

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  15. Benno Büeler

    Ihre Aussage, Herr Müller, zeigt tatsächlich eine absurde Gedankenverbindung, vielen Dank für den Hinweis. Die Sicht von ECOPOP ist natürlich ein komplett andere und entspricht der Sicht der UNO und der Mehrheit der internationalen Wissenschaftsgemeinde bei den Themen Umwelt- und Bevölkerungspolitik. Die Förderung der Freiwilligen Familienplanung (FFP) im Sinne der UNO hat NICHT zum Ziel, die Migration in die Schweiz zu senken (was wie Sie schön zeigen absurd wäre), sondern es geht um die dabei um folgende Ziele:

    1) Selbstbestimmung, v.a. der Frauen stärken (deshalb möchte dies auch Amnesty International)

    2) Gesundheit und Ernährung von Mütter und Kinder verbessern

    3) Die Wirtschaftliche Entwicklung der ärmsten Länder stärken (-> siehe "demografische Dividende" gemäss UNO)

    4) Langfristig das schnelle Wachstum der Umweltbelastung mässigen helfen.

    Beim Punkt 4) muss das Wort "langfristig" verstanden werden. Wir sprechen hier von Jahrzehnten.

    Auf Seite 15 der UNO-Deklaration (siehe http://legal.un.org/avl/pdf/ha/fatchr/Final_Act_of_TehranConf.pdf ) sind diese und die weiteren Ziele der UNO bei der Stipulierung der FFP als "basic human right" schön und kompakt beschrieben. Wer tatsächlich gegen die Förderung der FFP ist sollte zumindest dieses Dokument gelesen haben, sowie die im 2001 definierten UNO-Millenniumsziele (welche bis 2015 zu erreichen sind und von der Schweiz unterstützt werden) wo ein Drittel der Indikatoren beim Ziel der Reproduktiven Gesundheit die  FFP betreffen. ECOPOP, hinter welcher viele international wirkende Hochschulprofessoren und Entwicklungshelfer stehen, vertritt in diesem sensiblen Thema genau die Sicht der UNO.

    Weshalb hat die ECOPOP-Initiative auch einen lokalen Teil, weshalb wollen wir auch das Bevölkerungswachstum in der Schweiz langfristig stabilisieren? Die UNO und übrigens auch die zahlreichen Statements der Internationalen Wissenschaftsgemeinde sprechen eine klare Sprache: jedes Land wird in die Pflicht genommen, die Umweltbelastung in seinem Land auf ein nachhaltiges Mass zu senken. Vergleiche dazu z.B. die erste wirklich grosse, globale Umweltkonferenz der UNO im Jahr 1992 in Rio und lesen Sie in der berühmten Agenda-21 den Paragrafen 5.31 („Es sollten einzelstaatliche bevölkerungspolitische Ziele und Programme aufgestellt und umgesetzt werden, die der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Umwelt- und Entwicklungsplanung des Landes entsprechen und mit der Freiheit, der Würde und den persönlichen Wertvorstellungen des Einzelnen im Einklang stehen.“), Das ist genau die Sicht von ECOPOP. Überflüssig zu sagen dass diese Agenda-21 auch von der Schweiz offiziell unterstützt wird, und nichts mit Nationalismus zu tun hat. Es ist vielmehr Ausdruck der Einsicht, dass wir als Menschheit nur dann eine Chance auf globale Nachhaltigkeit haben, wenn es soweit möglich auch die einzelnen Länder je in ihren Staaten zu erreichen versuchen. Natürlich kann das nicht in jedem (Klein-)Staat zu 100% erwartet werden, aber es ist die grundsätzliche Ausrichtung welcher wir folgen sollten. Dabei spielen natürlich auch andere Aspekte eine Rolle (z.B. die Lebensqualität welche stark lokal geprägt wird, die Artenvielfalt welche immer lokalen Bezug hat, die konkrete Handlungs-Unfähigkeit der UNO an sich welche auf die einzelnen Staaten als Aktoren angewiesen ist, usw.).

    Ich hoffe, Sie können sich die Zeit nehmen, einige der angesprochenen Quellen zu studieren. Es würde mich freuen, zu diesen UNO-Positionen Ihre Meinung zu hören.  

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  16. Heinz Müller

    Wenn jemand freiwillige Familienplanung in Afrika anbieten will, bitte sehr. Warum auch nicht. Aber nicht mit dem Hintergedanken, damit die eigenen Pfründe zu retten. Das ist egoistisch. Das grosse Problem der Initiative ist doch die Verkuppelung von Masseneinwanderung und Familienplanung.

    Masseneinwanderung: Die grösste Einwanderung sind die Deutschen. Sollten wir nicht desshalb besser Familienplanung in Deutschland betrieben? Das ist natürlich äusserst absurd. Aber nach der Logik von ecopop wäre das doch Sinnvoller.

    Familienplanung: Wie unglaublich naiv kann man sein zu glauben, man könne nach Afrika runtergehen, denen ein wenig zeigen wie Verhüterlis gehen und alles wird gut. Viele NGO's machen das bereits. In vielen Afrikanische Kulturen haben Kinder den allerhöchsten Stellenwert, das wird sich durch ein paar Europäische Gutmenschen nicht ändern. 0.9% aller Ausländer in der Schweiz sind aus Afrika (Quelle: Wikipedia).

    Wie also genau soll diese Initiative die zuwanderung begrenzen? Man kann die Initiative finden wie man will. An der Zuwanderung wird sie absolut gar nichts ändern, egal ob angenommen oder abgelehnt.  Daher werde ich die Initiative ablehnen.

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    1. Neil MacLucas

      Gruezi Herr Mueller   Ich schreibe gerade eine artikel zum Eco-Pop Initiative fuer die Wall Street Journal Zeitung, und wuerde Sie gerne zitieren zum thema "bessere Familienplanung in Deutschland" als absurde folge von dieser initiative. Waere es moeglich kurz miteinander zu reden?. Ich kann Sie gerne anrufen Vielen dank Neil MacLucas Korrespondent Wall Street Journal Loewenstrase 59 8001 – Zuerich   Tel: 043 443 8046 Natel: 079 9612814

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      1. Gabriela Kessler

        Hallo Herr MacLucas, nehmen Sie bitte auch mit mir Kontakt auf. Ich möchte Ihnen gerne etwas zur Familienplanung in Deutschland schicken. Geben Sie dazu vorab z.B. bei Youtube ein:

        1) Oeschger + Jugendamt 2007

        2) 2014-04-01 Brüssel. Pressekonferenz. Heiderose Manthey

        Davon sind Tausende Deutsche betroffen sowie hunderte von ausländischen Eltern und Kinder aus Nachbarländern Deutschlands und darunter auch Schweizer im Austausch und Studienaustausch mit Deutschland. Eine ganze Sorgerechts-Industrie mit vielen Nutzniessern lebt davon. Die Auswirkungen sind für Kinder und Eltern katastrophal. Die Kinder werden den Eltern vollständig entfremdet, die Familiensysteme werden zerrüttet und finanziell ausgeplündert mit sinnloser Finanzierung von Rechtsanwälten und hohen Transaktionskosten. Es führt zum Betrug um den Studienabschluss in Deutschland und der Schweiz, zur Blockierung der beruflichen Reintegration in der Schweiz, zur Versklavung in Deutschland und zur Ersetzung in der Schweiz mit ehemaligen deutschen Studienkollegen und bis in Nachbardörfer in der Innerschweiz! Ich bin Betroffene und 3. Generation schweizer Opfer der Nazis in Osteuropa, wo all das schon während dem 2. Weltkrieg vorkam und Bestandteil der der deutschen Strategien der Eroberung von neuem Lebensraum im Osten war. Siehe dazu z.B. unter Himmler, Lebensborn e.V. und Hildegard Hetzer, sowie unter Intelligenzaktion. Die Organisatoren sind wie damals Staatsbeamte, die Methoden dieselben, wie damals. Solche Probleme müssen bewältigt werden, weil sie fairem Austausch die Grundvoraussetzungen entziehen.

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    2. Helen

      Entwicklungshilfe/-zusammenarbeit bzw. jedes auf die Verbesserung der Lebensqualität ausgerichtete Projekt kann nur unter der Voraussetzung nachhaltig sein, wenn Kindersterblichkeit durch Verhütung ersetzt wird. Das geht durchaus auch in Afrika, denn auch dort ist die Geburtenzahl gesunken (auch Afrikanerinnen gebären nämlich keine 8 Kinder, wenn sie die Wahl haben).

      Sie können z.B. lange Brunnen bauen, wenn dadurch die lokale Bevöklerung wächst (mehr überlebende Kinder, die ihrerseits Kinder zeugen) und damit der Wasserverbrauch so lange weiter steigt, bis die Grundwasservorräte erschöpft sind und Sie vergebens graben. – Es ist auch kein Zufall, dass in den letzten Jahrzehnten diejenigen Staaten es geschafft haben, die Lebensqualität signifikant zu verbessern, die auch die Kinderzahl beschränken konnten (z.B. Südkorea, Taiwan, im Gegensatz zu z.B. den Philippinen). Buchvorschlag: Jared Diamond: Collapse.

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  17. Sägesser Barbara

    Die Masseneinwanderungsinitiative ist noch gar nicht umgesetzt und ich frage mich, wie erfolgreich die Umsetzung dann sein wird und ob es nicht Gesetzeskolissionen geben wird, würde die Ecopop-Initiative angenommen. Anstelle von Grenzen dicht und Geld verdienen lieber auf Nachhaltigkeit (auch in der Verfassung verankert) setzen und zusehen, dass die Menschen in ihren Heimatländern ein Ein- und Auskommen haben. Zudem hat es Wanderungen immer gegeben wie auch Finanz- und Wirtschaftskrisen.Interessant zu sehen sind auch die veränderten Bedürfnisse des Wohnraums (grösser, Haus im Grünen mit Umschwung, hohe Mieten die zwingen aufs Land zu ziehen und sich ein Auto zu kaufen etc.). Man kann sich dazu die Karten anschauen, das vergrösserte Einzugsgebiet für Arbeitnehmer – dank der wirtschaftsfreundlichen Politik, die Geschichte der Raum- und Siedlungsplanung inkl der Angst um Besitzstand etc. Mein Fazit: Die Ecopop-Initiative löst keine Probleme. Deshalb "Nein"

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    1. Anne-Marie

      dass die Menschen in ihren Heimatländern ein Ein- und Auskommen haben

      Genau, dann bräuchten sie nicht in die Schweiz einzuwandern. Die Ecopop-Initiative könnte eine solche Entwicklung fördern. Raumplanung, Verkehrs-, Energiepolitik etc. wären ebenfalls einfacher, wenn die Bevölkerung nicht dauernd wächst (in den letzten Jahren in der Schweiz jährlich um gegen 80'000!). Daher: Ja.

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      1. Sägesser Barbara

        @Anne-Marie. Nur, dass die Ecopop den Akzent auf die Familienplanung lenkt und nicht auf die Jobvernichtung, Umweltverschmutzung etc. in diesen Ländern. Sieht man die Wanderungen an, so beträgt der Saldo (EInwanderung minus Auswanderung) 2007/2008 über 80'000 und ist nun auf 51'000 (rückläufig). SIeht man weiter, woher denn die meisten Ausländer kommen, könnte man sehen, dass die meisten Menschen, die in die Schweiz kommen EU-Angehörige sind. Und EU-Staaten will man wohl kaum Familienplanung vorschreiben können…. Ein "Nein" meinerseits bleibt weiterhin bestehen.

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        1. Hofstetter.heidi

          Die Job-Vernichter sind die unersättlichen Wirtschaftsbosse, die mit Kündigungen einheimisches Personal auf die Strasse stellen und dafür Billiglohn-Arbeiter rekrutieren Ja zu Ecopop.

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  18. Renata Steiner

    Ich werde auf alle Fälle JA sagen zur Ecopop-Initiative. Natürlich braucht es weit mehr als diese Initiative für die Lösung unserer Probleme, jedoch wäre mit einem Abstimmungs-JA erstmals eine Grundlage für die Schweiz geschaffen. Was spricht denn dagegen, sich eine intakte Natur erhalten zu wollen? Es ist auch nicht eine Frage nach dem "wer gehört zur Überbevölkerung dazu". Die Antwort ist: Wir alle! Und wir alle sind auch gefordert Lösungen auf den Tisch zu bringen. Es ist doch nur menschlich, dass diese Probleme einem über den Kopf wachsen und die eigene Lebensqualtität einschränken. Wer ist schon gemacht für all den Lärm und Trubel heutzutags.. Eine Rückkehr zur Natur, eine Wertschätzung gegenüber dieser, wäre doch schon längst an der Zeit. Geld alleine macht nicht glücklich. Um glücklich leben zu können, benötigt man ein gewisses Mass an Ruhe und intakter Umgebung. Es ist keine Schande, sich einzugestehen, dass das Wachstum in der Schweiz an seine Grenzen stösst. Wo ist das Problem? Es ist weder ausländerfeindlich, noch asozial. Das übertriebene Wirtschaftsdenken und Streben nach mehr Macht und Geld schadet schlussendlich allen Menschen. Es braucht von allem etwas.. aber nicht zuviel. .

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    1. André Dünner

      Ausser Frage steht für mich, dass kein Mensch die Entscheidung darüber zu fällen hat wer soll und wer soll nicht zur überlebenden Klasse gehören oder nicht. Obwohl grundsätzlich nicht ECOPOP-mässiger Gesinnung werde ich mich aus humanitärer Sicht eher gegen ein "Ja" stellen oder ein solches einlegen. Der Mensch hat bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Idee vertreten, das klügste und am besten ausgestattete Lebewesen zu sein. Der Beweis ist noch ausstehend. Mit ECOPOP wird etwas in Grenzen zu halten versucht, was bereits mehrfach in der Geschichte und der Umsetzung nicht gelang. Weder mit einer Initiative, noch mit Gesetzen. Es kommt schlussendlich auf jede/n einzelne/n an. Zumal (auch wenn möglicherweise fragwürdig) nachfolgende Aufführungen einen gewissen Wahrheitsgehalt haben sollten, ist ECOPOP ein durchdachtes Machwerk. http:// derhonigmannsagt. wordpress. com /tag /weltregierung/ Entspricht dieser Text einer gewissen Wahrheit, dann haben welche aber sehr sehr schlechte Absichten. Zudem besagt es dann auch, dass Geld wirklich keinen Wert besitzt, stattdessen innere Werte weit mehr. Sodann habe ich unter ein paar armen Menschen massiv wertvollere Wesen angetroffen als unter finanziellen Schwergewichten.

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  19. A Fan

    Sobald von Überbevölkerung gesprochen wird wird indirekt gesagt das gewisse Menschen zu viel auf dieser Welt sind. Und wer sollte bestimmen können  wer zur Überbevölkerung gehört ??? Das Problem ist aber nicht die "Überbevölkerung" die gibt es in Tat und Wahrheit nicht. Jeder Mensch ist gewollt. Wenn nicht von den zeugenden Menschen dann doch Ultimativ vom Schöpfer. Es ist auch nicht ein Ernährungsproblem. Essen und Wohlstand gäbe es genügend auf der Welt. Das Problem ist der Mensch selbst. Den unsere Natur ist böse und eigensinnig und weil wir so sind herrscht auf der Welt ungerechtigkeit und schlechter Umgang mit dem  gesammten Erbe.   Für die (Er)-Lösung dieser Probleme braucht es aber weit mehr als diese Initiative…

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    1. Lena Meier

      Ich denke, da entsteht der entscheidende Denkfehler, der dazu führt, dass so viele Leuten beim Begriff "Überbevölkerung" direkt auf "Rassismus" schliessen. NEIN, es wird NICHT indirekt gesagt, dass gewisse Menschen zu viel sind. Woraus schliessen Sie das? Diese Schlussfolgerung entsteht nur in ihrem Kopf und ist ihrer ideologischen Brille zu verdanken, welche eine klare Sicht verhindet. Nicht gewisse Menschen sind das Problem sondern schlicht und einfach das ZUVIEL an sich. Nehmen wir einmal ein Gemüsebeetchen in das Sie Karottensamen aussäen und zwar zu dicht. Was geschieht? Es wird nicht nur keine oder mickrige Karotten geben, nein, die Pflanzen werden serbeln. Die meisten. Einige wenige werden etwas stärker aber auch diese werden nicht so kräftig wie wenn sie genug Platz haben. Welcher Sämling ist zu viel? Genau: kein einzelner trägt die "Schuld". Einzig das "ZUVIEL" als solches!

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      1. Roger Mafli

        Richtig Herr A Fan. Und weil wir die Natur des Menschen kaum ändern können werden zur Verhinderung von Gewalt, Betrug und Diebstahl auch Gesetze formuliert. Und genau so versuchen wir der zu hohen Zuwanderung nun ebenfalls mit Gesetzen entgegen zu treten. Die Rassismus-Keule auszupacken ist billig und kontraproduktiv. Sie werden sehen.

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      2. Simon Meier

        Sie sagen ja nur das "ZUVIEL" als solches ist das Problem. Heisst das Sie sind gegen die Ecopop-Initiative? Denn diese Beschränkt sich ja genau auf einen kleinen Teil der Bevölkerung, die EInwanderer, die es (meiner Meinung nach) nicht mehr oder weniger verdient haben hier zu leben als wir die hier geboren sind.

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      3. Lino Heiniger

        Ihr Kommentar gibt zu verstehen, dass die Bevölkerung stärker wachsen wird, wenn die Initiative nicht angenommen wird. Sie setzen also voraus, das Einwanderer in der Schweiz mehr Kinder zeugen, als sie dies in ihrem Heimatland tun würden. Die (Welt-)bevölkerung wird genau gleich weiterwachsen und irgendwann wird es in einem anderen Land zu dicht werden, und zwar so stark, dass die Schweiz gar keine andere Wahl haben wird, als Ausländer aufzunehmen. Die Ecopop-initiative führt nur zu einer zeitlichen Verschiebung des Problems, die Nebenwirkungen sind wirtschaftliche Einbussen und ein schlechter Ruf im Ausland. Sie schadet nur der Schweiz, ohne ihr langfristig etwas zu nützen. Besser wären strengere Regulierungen in ökologischen Fragen wie CO2-Austoss oder Stromverbrauch. Eine Überbevölkerung kann mit ökologischerem Denken ausgeglichen werden.

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    2. Robin

      a fan, dieser text war das ignoranteste, dass ich seit langem gelesen habe.

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  20. Markus Zimmermann

    Gleichgewicht mit der Natur

    Es sind „Pro-Kopf-Verbrauch“ und „Menschenzahl“
    Gestiegen beide bis zur Überlastungsqual.

    Soll Gleichgewicht mit der Natur uns winken,
    So müssen beide, anstatt steigen, sinken.

    Markus Zimmermann-Scheifele

    Die ECOPOP-Initiative geht in die richtige Richtung

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    1. Stefan Blocher

      Zitieren Sie aus Oskar Freysingers Bortoluzzi-Fuzzi-Poesie-Album? Oder reimen Sie sich diese seichte Lyrik etwa selber zusammen?

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    2. Adrian Engler

      Auf welcher Seite der Grenze ein Mensch lebt, hat keinen Einfluss auf die Gesamtbevölkerungszahl (und die meisten Einwanderer kommen aus Ländern mit etwa gleichem oder – im Fall der Nachbarländer – höherem CO2-Ausstoss pro Kopf als in der Schweiz). Ökologisch lässt sich Ecopop also sicher nicht rechtfertigen.

      Wenn es um den Landverbrauch geht, ist dieser je nach Wohnweise pro Person sehr unterschiedlich; eine Raumplanung, die nicht so sehr die Partikularinteressen von Landbesitzern, die durch Umzonungen reich werden, und einzelnen Gemeinden fokusiert, ist wichtig. Drastische Regeln zur Einwanderung, während nichts daran geändert wird, dass Firmen angelockt werden, die zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, führen zu Problemen in vielen Bereichen, lösen aber keine Probleme in der Raumplanung.

      Bei der Entwicklungshilfe sind die Gelder so einzusetzen, dass sie möglichst effektiv sind; feste Quoten für bestimmte Bereiche schaden der Effektivität.

      Ecopop würde viele Probleme schaffen und keine lösen; die Initiative geht in die falsche Richtung. Wichtig ist nicht, ob etwas mehr Leute auf dieser oder jener Seite der Grenze leben, sondern dass überall auf eine Weise gelebt wird, dass weniger Ressourcen verbraucht und weniger Treibhausgase ausgestossen werden. Das betrifft viele Bereiche wie Ernährung, Verkehr und Bauten, und internationale Zusammenarbeit ist dabei wichtig.

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      1. Harri Wettstein

        Wichtig ist schon mal, dass wir uns überhaupt mit der Ueberbevölkerung der Erde konkret auseinandersetzen. Das Thema einfach klein reden, ist dumm.

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        1. Meinrad Odermatt

          Dumm ist auch, wenn die Länder, die sich bisher das Übervölkerungsproblem durch vernünftige Familien- und Geburtenplanung ersparten, die Schleusen öffnen um alles zunichte zu machen. Wasser fliesst zum tiefsten Punkt. Menschen zum reichsten Punkt. Man braucht also Dämme.

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      2. Anne-Marie Rey

        Lieber Herr Engler,

        "Auf welcher Seite der Grenze ein Mensch lebt, hat keinen Einfluss auf die Gesamtbevölkerungszahl (und die meisten Einwanderer kommen aus Ländern mit etwa gleichem oder – im Fall der Nachbarländer – höherem CO2-Ausstoss pro Kopf als in der Schweiz). Ökologisch lässt sich Ecopop also sicher nicht rechtfertigen." Der ökologische Fussabdruck betrifft nicht bloss den CO2-Ausstoss. Er ist auch regional von Bedeutung.

        „Der ökologische Fussabdruck sollte nicht grösser sein, als die zur Verfügung stehende territoriale/nationale Landfläche“ (INFRAS 2000). Wenn Fussabdruck und Biokapazität einer Region übereinstimmen, befindet sich diese im Einklang mit der Tragfähigkeit der Natur; sie ist nachhaltig.

        Der Fussabdruck der Schweiz ist vier- bis fünfmal so gross wie ihre Biokapazität. Im Jahr 2009 betrug diese 1,2 gha pro Kopf, unser Fussabruck jedoch mass im selben Jahr 5 globale Hektaren (gha) pro Kopf (BFS 2009). Seither ist die Bevölkerung wieder um eine halbe Million gewachsen. Das Verhältnis dürfte sich also noch verschlechtert haben. Es spielt also sehr wohl einer Rolle, ob jedes Jahr 80'000 Menschen mehr in der Schweiz wohnen oder nicht.

        Betr. Entwicklungshilfe: laut UNFPA spart jeder Franken, der in Familienplanung investiert wird, 3 Franken für andere Bereiche (Gesundheit, Bildung etc.). Familienplanung ist somit die effizienteste Entwicklungshilfe.

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      3. sartorius

        "Ökologisch lässt sich Ecopop nicht rechtfertigen", schreibt da Jemand. Aha ? zählen unbebbaute Landschaften nicht zu "Ökologie" ?

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    3. Hans Meier

      Wusstest du das die Atmosphäre International ist? Nicht? Ok dann weiss man es ja jetzt und man kann das was folgt sicher Nachvollziehen. Auto läuft in Afrika = CO2 Ausstoss. Auto läuft in der Schweiz = CO2 Austoss siehst man einen Unterschied? Ja? die Leute welchen das Auto gehört sind beim ersten in Afrika beim zweiten in der Schweiz. So jetzt weiss man was die Initiative wirklich will und das hat nichts mit Ökologie zu tun.

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      1. Anne-Marie Rey

        Herr Meier, wussten Sie, dass der ökologische Fussabdruck sehr viel mehr umfasst als bloss den CO2 Ausstoss? Er bezieht sich daher auch auf nationale Flächen. Siehe Definition INFRAS. Daher hat die Initiative eben sehr wohl etwas mit Ökologie zu tun: Belastung der Umwelt = Belastung/Kopf mal Zahl der Köpfe. So einfach ist das.

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      2. Chrissy

        Sehr gut zu wissen, dass die Leute in Afrika etc alle offenbar wohlhabende Leute sind, sie besitzen alle ein Auto ! (Sie haben nicht erst eines, nachdem der 3. Monatslohn auf der Post ist . . ) (hier)

        Da kann ich ja direkt wieder etwas fröhlich sein, und mache mal Pause mit "CaritasSpenden"

        VA:F [1.9.22_1171]
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