Einheitskasse Initiative für Einheitskrankenkasse Schweiz

Publiziert: 2013-03-18, 18:15 Uhr | → 64 Kommentare
Autor: Eidgenoessische Abstimmungen CH


Weiterführende Informationen: Alles zur Einheitskasse-Initiative Schweiz – Abstimmung

Die Abstimmung zur Einheitskrankenkasse-Initiative findet am 28. September 2014 statt. Allein das Stimmvolk der Schweiz entscheidet.

RESULTAT ABSTIMMUNG: 63% NEIN vs. 37% JA Stimmen – 22 Kantone NEIN vs. 4 Kantone JA.

Die Volksinitiative für eine Einheitskrankenkasse setzt sich für die gesetzliche Abschaffung von privaten Krankenkassen in Bezug auf die gesundheitliche Grundversorgung der Bürger in der Schweiz ein. Dem zugehörigen Trägerverein der Initiative gehören mehr als zwanzig verschiedene Organisationen, Parteien und Verbände an. Mitglieder des Trägervereins für eine Schweizer Einheitskasse sind unter anderem mehrere Verbraucher- und Patientenorganisationen, die sozialdemokratische Partei SP Schweiz und die Grünen.

Als Gründe für die Einheitskrankenkasse-Initiative – und der daraus resultierenden Sammlung von Unterschriften – werden der Missmut über das aktuelle Gesundheitssystem bzw. die hohe Prämienlast und die angeblich vorherrschende willkürliche Vorgehensweise einzelner Krankenversicherungen angeführt.

Die Forderung nach einer Einheitskasse inkludiert den Wunsch der Einrichtung von speziellen Zweigstellen. Das bedeutet, dass die Einheitskasse in jedem Kanton der Schweiz eine Niederlassung erhalten soll, in der die genauen Prämien definiert werden sollen. Des Weiteren sollen diese Krankenkassen Agenturen selbstständig für den Einzug der Gelder, im jeweiligen Kanton, verantwortlich sein.

Inhalt:

 

Das will die Einheitskrankenkasse Initiative

Diese Forderung des Trägervereins soll dem Modell der Suva-Unfallversicherung entsprechen. Durch diese neuen Strukturen der Einheitskasse sollen die Kosten zentral überblickt und kontrolliert werden. Die langfristige Sicherheit bezüglich der Versorgung könnte somit maximiert werden. Ausserdem könnten laut den verantwortlichen Initiatoren, mit der Installation der Einheitskasse, aufwendige bürokratische Vorgänge umgangen werden, wie die ständigen Kassenwechsel, und entsprechend anfallende Kosten eingespart werden. Der lästige Krankenkassenwechsel fällt also weg.

Auch die exorbitanten Managerlöhne in Millionenhöhe bei jeder einzelnen der vielen verschiedenen privaten Krankenkassen fallen komplett weg. Was sich wiederum auf die Krankenkassenprämien auswirken könnte.

Die Initianten wollen ihre Idee mit einem Volksentscheid für die staatliche Einheitskasse in die Realität umsetzen. Am 28.09.2014 ist der Stichtag, an dem die Schweizer Stimmbürgerinnnen und Stimmbürger darüber mit JA oder NEIN entscheiden.

 

JA zur Einheitskasse – PRO Argumente

Die privaten Krankenkassen müssten sich bei einem Ja zur Einheitskrankenkasse Initiative mit der Einführung einer solchen Einheitskasse aus dem Geschäft mit der Grundversicherung komplett zurückziehen. Allerdings würde ihnen mit der Versorgung durch Zusatzversicherungen ein lukratives Tätigkeitsfeld erhalten bleiben.

Trotzdem sprechen sich viele private Krankenversicherungen gegen die Installation der öffentlichen Einheitskasse ein, da die Freiheit und die Vielfalt bezüglich der Angebotsgestaltung privater Kassen als streng limitiert zu betrachten wäre. Ob private Krankenversicherungen aber auch wirklich zum Wohl der Versicherten "wirtschaften" oder doch eher in die eigene Tasche, darüber scheiden sich im Vorfeld der Abstimmung die Geister. An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass die Privatwirtschaft höchst selten primär für ihre Kunden geschäftet – Beispiele werden hier gerne ergänzt. In der Privatwirtschaft steht IMMER der eigene Gewinn im Fokus. Dies kann auch in Form von Managerlöhnen ausarten.

Unterm Strich muss man sich bei dieser Abstimmung fragen, ob die Grundversicherung der Schweizerinnen und Schweizer wirklich ein Geschäftsobjekt sein soll – und in die Hände privater Krankenkassen gehört?

Hier finden Sie die besten Gründe und Vorteile für die Bildung einer Einheitskrankenkasse in der Schweiz: PRO Einheitskasse – Argumente.

 

NEIN zur Einheitskasse – CONTRA Argumente

EInheitskasse Initiative Abstimmung SchweizEin weiterer Gegner der Initiative ist mit dem Forum Gesundheit Schweiz (FGS) zu benennen. Dem FGS gehören Experten aus dem Gesundheitsbereich, Parlamentarier und einflussreiche Vertreter der Wirtschaft mit entsprechenden Interessensbindungen bzw. Verfilzungen an.

Das FGS engagiert sich für einen freien Markt und lehnt eine radikale Umstellung des Gesundheitssystems durch die Einführung einer einzigen Krankenkasse ab. Die abweisende Haltung begründet das FGS mit dem Entzug der freien Wahlmöglichkeit einer Krankenkasse, der mit der alleinigen Staatskrankenkasse einhergehen würde. Ergänzend wird durch das Auflösen des Wettbewerbs eine Abschwächung der Leistungsqualität befürchtet.

Hier finden Sie Nachteile der Einheitskrankenkasse: CONTRA Einheitskasse – Argumente.

 

Chancen der Einheitskasse Abstimmung

Am 28. September 2014 entscheidet allein das Stimmvolk der Schweiz über das JA oder NEIN zur Bildung einer Einheitskrankenkasse in der Grundversicherung. Die Zusatzversicherungen bleiben allesamt bestehen wie sie sind.

Die Versicherten in der Schweiz hätten dank einer Einheitskrankenkasse nicht mehr Jahr für Jahr mit stetig steigenden Krankenkassen Prämien zu rechnen. Gemäss Umfragen in der Bevölkerung werden der Einheitskassen-Initiative durchaus intakte Chancen eingeräumt. Alles Wissenswerte zum verworfenen Gegenvorschlag der Einheitskasse Initiative.


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Einheitskasse Initiative Umfrage

Die Abstimmung zur Einheitskrankenkasse-Initiative Schweiz. Stimmen Sie jetzt ab.

 JA zur Einheitskasse  NEIN zur Einheitskasse

Anzahl Stimmen: 5393

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Zuletzt aktualisiert am: 2014-10-01 um 01:16 Uhr
Autor: Eidgenoessische Abstimmungen CH

→ 64 Kommentare

64 Gedanken zu „Einheitskasse Initiative für Einheitskrankenkasse Schweiz

  1. Ugo Garzi

    Ich bin auf jeden Fall für eine Einheitskasse, habe selber in einem Akutspital, gearbeitet und leider feststellen müssen, das durch den enormen Druck, der durch das gegebene Gesundheitsmodel momentan vorherrscht, der, sich mehrheitlich negativ auf die Patientenbehandlung Auswirkt. Es geht gar nicht mehr um den Patienten, sonder nur um Kostengenerierung.

    Die einzelnen Organen (Spitäler, Ärzte, Krankenkassen) werden immer wieder durch neue Bestimmungen (Spitalpauschalen, Spitallisten) unsw. vor der Tatsache gestellt, immer wieder Veränderungen vorzunehmen. Das heißt das man schauen muss, wo man am besten Kosten generieren kann und wo man Kosten abschieben kann, und wo am besten Einsparungen gemacht, werden können. Das wiederum wird auf kosten der Patientenpflege, den Behandlungen, und der allgemeinen Patientenqualität, und Infrastruktur bewerkstelligt.

    Es gibt nur eine Möglichkeit, das zu verändern, indem das System wieder neu aufgewürfelt,
    zum Wohle des Patienten, den Spitälern wo der Patient behandelt wird muss mehr Freiraum geschaffen werden, dass Sie, Ihre Arbeit, geordnet, Zielgerichteter, und nicht nach vorgegebenen Kostengenerierungslisten vorgegangen wird.

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  2. Ernst

    Wenn die Einheitskasse angenommen wird, gibt es eine kantonale Bruttoprämie.

    Jetzt kann ich bei den verschiedenen Krankenkassen zwischen der günstigsten Prämie 290.– oder der teuersten 430.– wählen (Franchise Fr. 300.–)

    Wie hoch ist dann diese kantonale Prämie? Wird der Bund die höchste nehmen? Wir haben dann keinen Einfluss mehr….müssen dies Schlucken.

    Für eine Familie mit 4 Personen kann dies schnell eine Mehrbelastung von Fr. 200 – 300.– pro Monat geben.
    Dies wurde von den Politikern bis jetzt noch nie thematisiert.

    Darum werde ich sicher die Einheitskasse ablehnen.

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  3. Daniele Provisioni

    Unterschätze nie die Dummheit der Politiker! Schlussendlich wird die Wirtschaft (Medizinalbranche) mit ihrer Geldmacht ihre Interessen durchsetzen und nicht gewillt sein die Gewinnspanne schrumpfen zu lassen. Die Verflechtung von Politik und Wirtschaft führt letztlich dazu dass das schwächste Glied die Folgen ausbaden muss. Wer ist wohl das schwächste Glied (rhetorische Frage)? Es geht also kaum um ehrliche Absichten was zu verbessern, sondern darum wer vom System profitieren kann und Macht und Einfluss hat. So oder so wird das Problem der steigenden Prämien bleiben. So viele "Spezialisten" erklären uns wie komplex das ganze ist. Dass glaube ich sogar, bin aber auch überzeugt dass die allerwenigsten dieser "Spezialisten" kaum durchblicken geschweige denn Lösungen haben. – Die Maschine muss laufen und wir Konsumenten halten sie im Gang. Jedes komplexe System ist aber im Grundsatz sehr einfach. Jeder kann bei sich selber beginnen und Verantwortung übernehmen. Gesundheit ist nicht einfach Abwesenheit von Krankheit. Gesundheit ist ein Ganzes im Sinne von menschlicher Würde. In Welche Emotionen, Gedanken und Lebensweisen investieren wir unsere Kraft und unsere Zeit? Gier, Habsucht, Neid, Wut, Frust, Angst,Stress ~. Gesundheit!

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  4. Jan Mekel

    Hallo Barbara

    Ich bin für die Einheitskasse, denn ich habe langsam keine Lust mehr, jedes Jahr die hohen Prämien zu bezahlen. Ich kann durch diese Prämien meiner Tochter kein Tampong mehr kaufen und so muss meiner Tochter jeden Monat eine WC Rolle geben. 

    Weil ich so viel Arbeiten muss, um die Prämien zu bezahlen, habe ich fast kein Sex mehr, und dadurch bin ich gestresst und aggressiv.  Wer mich gerne meinen hintern versolen möchte, sollte sich unter dieser E-Mail Adresse melden Mekelsexy69 [at] hotmail.com

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  5. Oscaria Dos Santos

    Liebe Barbara

    Ich bin stark für die Einheitskasse, da ich keine Lust mehr habe jedes Jahr die Prämien zu bezahlen. Ich habe 5 Kinder und kann nicht mehr. Ich will wieder Arbeiten. Ich kann meinen KIndern nicht immer neue Kleider kaufen. Diese Abstimmung ist meine letzte Hoffnung. Der Sex ist mittlerweile auch nicht mehr spassig.

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    1. Marcel Wild

      Was soll sich denn bitte ändern an deinem Leben mit der Einheitskasse? Niemand hat Lust immer mehr zu zahlen. Wenn man das nicht will, dann muss die Politik den Leistungskatalog verkleinern. Nur so kann man langfristig sparen, aber das tut auch weh!

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  6. Isabel Andres-Suter

    Da ich nierenkrank bin und eine IV beziehe bin ich nur noch grundversichert.

    Deshalb bin ich für eine Einheitskrankenkasse.

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  7. Casagrande Denise

    Eine – für alle Schweizer BürgerInnen – faire, einheitliche Kranken-Grundversicherung mit selbstverständlich einheitlicher Prämie ist gesamtschweizerisch ganz klar anzustreben (weg mit den vielen teuren, komplizierten und unüberschaubaren- kontrollierbaren "Kantönligeist-Systemen", wo Ausbeutung, Vetternwirtschaft, Korruption aus reiner Habgier das "Gesundheits-Unwesen" fördert und masslos verteuert). Gleiche Prämien und Leistungen für die gesamte Schweizer Bevölkerung.

    STOP dem Missbrauch und Ausbeutung der Steuern zahlenden Bevölkerung durch Pharmalobby und deren ebenfalls gierigen ProfiteurenInnen: Spitäler, Kliniken, AerzteInnen, PolitikerInnen mit entsprechenden VR-Mandaten, Apotheken, Drogerien, Versicherer, etc

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    1. mac

      klar und die einheitskasse putzt das alles weg. nur noch heile welt im gesundheitsmarkt. hier liegt eben genau der hund begraben. wir lassen uns (einmal mehr) von linken politikern sand in die augen streuen, z.t. teil die selben politiker, welche das kvg durchgedrückt haben mit ihren versprechen, dann wirds billiger. die krankenkassen tragen zu der kostensteigerung im gesundheitswesen kaum bei. aertzedichte, medikamentenkosten, spitalkosten sind die treiber, wie soll eine einheitskasse das auflösen? "wenn du den charakter eines menschen kennenlernen willst, dann gib ihm macht", heisst ein sprichwort. dies gilt auch für institutionen, und genau diese macht würde die einheitskasse erhalten. nun könnte man bestimmen wie die prämien zu bezahlen sind, wie lange der patient auf rückvergütungen zu warten hat, ob der arzt oder die apotheke direkt mit der kasse abrechnen darf oder der patient erst mal vorbezahlt und dann auf die rückzahlung gemäss selbstgeschaffenem reglement wartet usw. ob es ihnen gefällt oder nicht, die einzige garantie, tagtäglich bessere leistungen, kundendienst und service zu erbringen ist die herausforderung es besser, anders und krativer zu machen als die konkurrenz. diese konkurrenz ist dann mal weg und was bleibt ist ein riesiger apparat der sich vor allem um sich selbt dreht. wollen sie wirklich den wahren charakter einer institution kennenlernen, die diese macht erhält und hinter der das gedankengut der inititianten steht? die mir verprechen indem sie meine selbstbestimmung aufheben, meine entmündigung und meine bevormundung vorantreiben werde alles besser??

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  8. Barbara Jenni

    Keines Falles darf es in Zukunft eine Einheitskasse geben! Viele meinen, dies gebe mehr Gerechtigkeit für alle. Dem ist nicht so! Menschen wie ich, welche mit der IV zu tun haben, wissen wie hinterhältig und mit Lügen dort gearbeitet wird. Ebenfalls die MEDAS-Ärzte welche für eine Beurteilung (welche 35Minuten dauert) zwischen 3'000.- bis 4'000.- kassieren, gehören zu dem korupten System! Wollt ihr wirklich eine Einheitskasse und so behandelt werden wie die Menschen welche auf Hilfe von der IV hoffen? Es handelt sich ja bei der Abstimmung auch nur um die Grundversicherung. Deshalb wird es noch ein grösseres Virrwar geben mit den Kassen. Viele von uns (gesundheitlich stark angeschlagene) sind ja auch auf die Zusatzversicherung angewiesen. Es stimmt nähmlich auch nicht, dass die Grundversicherung alles deckt! Eine Fahrt mit dem Krankenwagen wird nur einmal im Jahr bezahlt und dann auch maximal 700.- CHF, was nie ausreicht auchbei kurzen Strecken nicht! Also woher wird dann das Geld genommen???  Ich hoffe auf ein vernünftiges Stimmvolk!

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  9. You

    Die EK sollte zusätzlich zwecks Kostenermittlung eingeführt werden; dabei könnte man vorerst nur sämtliche Asylanten in diese EK aufnehmen. Somit wird auch gleichzeitig der gesamte Kostenaufwand für Krankheits-und Unfallfälle im Ayslwesen bekannt. Eine allfällige Kostenänderung bei den anderen Kassen durch diese Massnahme wird sich weisen. You

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  10. mac

    Stellen Sie sich vor, Ihr Arbeitgeber erklärt, dass das obligatorische Mittagessen ab sofort nur noch in seiner Kantine eingenommen werden dürfe. Sämtliche Anbieter rund um Ihre Firma dürfen nur noch Kaffee und Dessert anbieten. Es gibt nur noch ein Einheitsmenu, für Leckerbissen sind die Restaurants in der Umgebung zuständig. Welch paradiesischer Zustand für die Kantine. Nur noch ein Menu zubereiten und dabei erst noch mit dem Wissen wieviel Menus sie zubereiten müssen. Welche Ersparnisse beim Einkauf, welch Komfort, denn egal ob das Menu mit Liebe und Leidenschaft zubereitet wird, es muss gegessen werden! Und nicht nur dass, die Kantine bestimmt ab sofort auch wie bezahlt wird und wann gegessen wird.

    Was denken Sie, wie werden Sie reagieren? Werden Sie die Kostenersparniss freudig begrüssen, brav und tapfer jeden Tag essen was Ihnen vorgesetzt wird oder werden Sie etwas wütend ab der Bevormundung? Möchten Sie nicht lieber selbst bestimmen wo, wann und was Sie Essen?Und was denken Sie, wie lange werden die Restaurants in der Umgebung ihren Personalbestand halten können, ja wie lange werden Sie überhaupt noch bestehen können?

    Wenn Sie diese Frage für sich beantworten, dann übernehmen Sie diese doch auf die Initiative. Ja; vielleicht ergibt sich nach einer mehrjährigen teuren Übergangsphase etwas Ersparniss. Doch zu welchem Preis? Die Monopolstellung der Einheitskasse, führt leicht dazu, dass sich Kundenorientierung in ein Abhängigkeitsverhältnis umwandelt. Ganz nach Billag-Manier kann nun bestimmen, dass die Prämien nun dreimonatlich oder noch mehr zu bezahlen, sind Rückvergütungen nur noch zweimal jährlich getätigt werden usw.

    Die Freiheit zu vergleichen, nicht nur eine Leistung zu versichern, sondern auch das Unternehmen zu wählen, welches mich mit seinem Service, seiner Wertehaltung und Kultur anspricht kann ich nur wahrnehmen, wenn ich mir meiner Eigenverantwortung bewusst bin und sie nicht an einen aufgeblähten Apparat abgebe.

    Noch ein Wort zu den Kosten. Unser Gesundheitsmarkt besteht aus zahlreichen Anbietern. Vom Arzt über die Apotheken hin zu den Spitälern und der Pharmaindustrie sind sie alle in einem freien Markt tätig. Jeder von diesen Arbeitgebern steht zahrleichen Forderungen gegenüber. Die Praxisasstistentin möchte aufs neue Jahr genauso eine Lohnerhöhung, wie die Pflegefachfrau. Der Vermieter der Apothekenliegenschaft wird seine Miete anpassen wollen usw. Kostensteigerungen im Gesundheitswesen wird es daher immer geben und das sollte auch so benannt werden (Faktoren, welche auch eine Einheitskasse nicht ändern wird!). Ersparnisse sollen verfolgt und umgesetzt werden, doch Qualität wird immer seinen Preis haben. Der Fokus sollte sich daher eher auf eine soziale Verteilung der Prämien richten. Hier würde sich ein Systemwechsel von der Kopfprämie hin zu einer Bemessung nach dem steuerbaren Einkommen sicherlich mehr auswirken. Wenn alle nur noch z.b. 10% ihres steuerbaren Einkommens zahlen, werden Familien die jetzt bis zu 18% zahlen entlastet und höher Verdienende die heute mit besten Zusatzversicherungen auf 5% ihres Einkommens kommen belastet. Damit wäre ein Grundsatz einer Sozialenversicherung erfüllt: reich hilft arm….weitere wären gesund hilft krank, jung hilft alt. Utopisch? Sicherlich nicht mehr als ein staatlicher, bevormundender und monoplistischer und auf sozialistischem "mehr Staat-weniger Eigenverantwortung"-Gedankengut begründetem Megakoloss.  

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  11. Corrado Marinaro

    Verzwickte Situation. Beide Seiten haben sehr gute Argumente. Ich sehe, dass die Situation, wie wir sie heute haben, eine Folge unserer föderalistischen Politik ist. Niemand möchte in der Schweiz etwas anderes.

    Bei jeder Kritik über die Prämien, schaut am Ende des Monats Jedermann/Frau in das eigene Portemonnaie, und die meisten finden leider nicht mehr sehr viel. Da ist natürlich die KK-Prämie eine Steilvorlage für das Klagen. Und Klagen können wir am besten.

    Andererseits, möchte Jedermann/Frau genügend verdienen, um eben noch etwas übrig zu haben, bevor der Monat zu Ende ist.

    Nun, es ist immer so, wenn der Buchhalter zu Rate gezogen wird, dann verlieren alle, denn es geht um Kosten, und die Kosten, die liebt der Buchalter ganz sicher nicht.  

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  12. Fatos Cakolli

    Einheitskassen-Schwachsinn. Wie soll ein solches Vorhaben zu günstigeren Prämien führen?! – Nein zu leeren Versprechungen – Nein zur Gefährdung des weltbesten Gesundheitssystem – Nein zur Abschaffung der Wahlfreiheit – Nein zum Abbau medizinischer Leistungen – Nein zum Einheitsbrei und zum Verlust der Vielfalt  

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  13. Corti

    Das jetztige Kk-System ist eine Katastrophe. Eine teure undurchsichtige Bürokratie. Die Grundversicherung soll eine Einheitskasse sein, die Zusatzversicherung kann jeder selber wählen bei Privatversicherungen. Die ca. 2000 freiwerdenden Arbeitskräfte werden in der Pflegebranche gebraucht, so nehmen wir unsern Nachbarn nicht das Pflegepersonal weg.  

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    1. mac

      klar, die 2000 frei werdenden kf-angestellte der privaten krankenkassen werden nahtlos in die pflege wechseln. wie wollen sie das erreichen mit zwangsumschulungen? so was gab es tatsächlich in staaten wie der ddr, china und udssr.vielleicht ein hinweis welcher geist durch die köpfe der einheitskassen-initiative weht

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    2. Ursula

      In letzter Zeit schon mal ein Problem gehabt und KK Mitarbeiter um Unterstützung gebeten? Ich glaube nicht, dass diese Leute unser Pflegepersonal ersetzen sollten / könnten. Ich bin in dieses Forum gekommen, weil ich unsicher bin, was ich abstimmen soll. Hat mir bis jetzt noch nicht wirklich weitergeholfen.

      – eine Aktiengesellschaft ist immer zuerst den Aktionären verpflichtet ( Aktienkurs /Dividenden)

      – die Kostensteigerungen kommen sicher zu einem grossen Teil von den neuen, genialen, aber teuren medizinischen Behandlungen. Ich möchte nicht, dass sich nur noch Reiche optimale Behandlungen leisten können. Auch die Altersbegrenzung bei Krebstheraphien einerseits und Chemos für 90 Jährige erschrecken mich.

      Was verändert sich in diesen Fragen durch eine Einheitskasse?

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    3. Barbara Jenni

      Corti, wissen Sie was es braucht um eine Pflegefachfrau zu werden? Wohl nicht! Nichts gegen KV-Angestellte (bin auch so eine) aber es braucht dazu eine 4-jährige Ausbildung um sich Pflegefachfrau HF zu nennen! Meine Tochter hat dies soeben abgeschlossen, ich weiss von was ich rede! Andere Frage, möchten Sie von einer angelernten Pflegerin die Infusionen/Spritzen bekommen?  

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  14. Arnold Armin

    Je mehr Eidgenossen  an die Urne gehen, welche die Krankenkassen Prämien bereits heute an die Urne gehen desto  eher wird der Einheitskasse zugestimmt. A Propo die  Prämien  steigen und  steigen und unsere  eigene Vorsorge womit wir Kosten einsparen könnten hinkt schwer hinten nach

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  15. Arnold Armin

     Hüben und trüben wird heftig diskutiert und  gestritten, ob  das heutige Krankenkassen System besser und billiger ist als die Einheitskasse. Sowohl die Befürworter als auch die Gegner der Einheitsskasse können uns keine Beweise abgeben was tatsächlich zutrifft. Eines ist aber ganz sicher sofern es uns nicht gelingt  in einem viel höheren Masse anzukurbeln lassen sich im Krankenkassenwesen  wenig Kosten einsparen

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  16. Theo Wyss

    Ich stehe im Moment mit der Helsana im Knatsch! Durch meine Arbeitslosigkeit bin ich mit den Prämien in verzug gekommen und sie haben mich in die Betreibung gesetzt! Das interessante an der Sache ist, das sie von mir Prämien verlangen welche ich schon längst bezahlt habe.. Ich bin jetzt beim Anwalt und er regelt es für mich! er hat ständig solche probleme mit der Helsana. Die helsana versucht es immer wieder aufs neuste!! Rechnungen zu schicken welche schon bezahlt sind und bearbeitungsgebühren verlangen. Ich bin ganz klar für die Einheitskasse da es schon deswegen übersichtlicher ist! Eine Krankenkasse muss man so oder so haben, von daher

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    1. Barbara

      Das kann Ihnen auch bei einer KK-Einheitskasse, Gebäude-Mobilliarversicherung – passieren! Oder liegt es eventuell ganz einfach bei genau dieser Versicherung? Habe da auch gerade ein Problem!

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  17. Rudolf Schwarz

    Der grösste Fehler war das Dreyfussche Krankenkassenobligatorium! Piller-Lügen von wegen günstiger, bis alle Balken krachten. Und jetzt wollen ein paar emotional Unzufriedene das ganze KK-Versichungswesen VERBEAMTEN !! Die SUVA lässt grüssen: mehr als 10% Verwaltungskosten und ein Milliardenloch, das mittels 1/2 % zusätzlicher MEHRWERTSTEUER gestopft werden muss. Weitere Skandale, politisches Gerangel um Einsitz und Macht wären programmiert. Ineffizienz und Ineffektivität wären die Folgen und nicht zu verheimlichen die exorbitanten Umbaukosten und die neuen EDV-Kosten (auch ohne weiteren EDV-Skandal) Niemand arbeitet besser, als die Privatwirtschaft: nur 5% Verwaltungskosten gesamthaft. Staatliche Organisationen arbeiten wesentlich schlechter, als Private (wissenschaftlich belegt) und deswegen müssten über kurz oder lang die Prämien massiv steigen und letzlich einmal mehr zu Mehrwertsteuerprozenten gegriffen werden. Sparen kann jeder, der für seine Gesundheit selbstverantwortlich sorgt. Hände weg vom sozialistisch gefärbten Staatsmonopol! P.S. Einige Befürworter sollten exorbitante Gewinne bei den KK nicht mit gesetzlich begründeten Rückstellungen verwechseln! Herzlich R.S.

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  18. marti beat

    wir wollen kein monopol in der versicherung. der knatsch,bis zum streik,ist bei den versicherten wie bei den leistungserbringern vorprogrammiert. siehe jetzt gerade bei der post. die suva spielt in jedem bereich traditionsgemäss auf einem anderen niveau.

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  19. Mike

    Eindeutig für eine Einheitskasse – ob wir nun durch steigende Prämien (nächstes Jahr kommen die Mehrkosten der diesjärigen Prämienverbilligungs-Umstellung hinzu) mehr zahlen oder wegen der Umstellung spielt primär keine Rolle.

    Hingegen haben wir durch eine Einheitskasse NACH dem Umstellungsaufwand sehr viele Vorteile; vgl. keine Wechsel mehr nötig, man muss keine x-fache CEO und VR mehr Quersubventionieren, etc…

    Grosser Vorteil: damit eine nichtgewinnorientierte EK auf der schwarzen 0 landet, muss man nicht – wie bis anhin – ständig die übernommenen Leistungen reduzieren.

    Und wenn man bei der Umsetzung der Initiative die bis jetzt parteiübliche Scheuklappen ablegt und dafür einfach mal gesunden Menschenverstand zuschaltet, lässt sich sogar eine Art "KVGplus" installieren, bei denen die jetzigen kranken Kassen die KVG-Leistungen mit Plus anbieten kann, und sich der Versicherte frei aussuchen, ob die EK zum Zuge kommt, oder ob man lieber wieder Kopfprämien löhnen will…

    Aber so wie jetzt darf es nicht weitergehen! Denn es gibt auch keinen Zusammenhang mit ärztlicher Leistung und der Krankenkasse! AUSSER das der KVG-Katalog seit der KVG-Pflicht auf einen fünftel des damaligen Umfanges geschrumpft wurde…

    Ärzte erbringen die gleichen Leistungen – die EK zahlt.

    Die einzige Frage, die bei objektiver Betrachtungsweise übrig bleibt, lautet:

    WOFÜR brauchen wir über 60 Krankenkassen, die alle die gleiche Leistung in gleicher (vorgeschriebener) Vorgehensweise vergüten?

    Denn: ob Helsana, Groupe Mutuel, Sympany oder CSS – alle zahlen nach dem gleichen Vergütungskatalog. Nur die Prämie variiert zwischen 250 und 650 Franken. Für genau ein und die selbe Leistung.

    Menschen mit Zusatzversicherung: schlüsselt eure Ausgaben mal auf, damit ihr seht was alles im KVG abgerechnet wird, und was über ZVG… Und immer dran denken: in's ZVG kommt nicht jeder rein… (falls man auf der Schiene "KVG-Leistungen reduzieren um zu sparen" fährt)

    JA zur Einheitskasse! Denn die Nachteile der Vorlage sind weniger schlimm und können schneller ausgebügelt werden als im jetzigen System!

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  20. Hug

    Kassenwechsel – Wieviele Kassen wechsel gibt es im Jahr Wieviel kostet ein Kassenwechsel – Wer bezahlt schlussendlich diese sehr teuren Kassenwechsel und die dazu bezahlten Provisionen Natürlich – Wir Prämienzahler.

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  21. Theo

    Ich glaube eine Einheits-Kasse ist die einzige Möglichkeit aus diesem Konkurrenz-Muster der Kr.Kassen heraus zu kommen. Da machen sie Quartalsmässig gewaltige Überschüsse und verdienen sich dumm und dämlich an unseren Volkskrankheiten, von den Bonis in all den verschiedenen Kassen ganz abgesehen. Kein wunder sind  Kassen sowie  auch die Pharmazeutische Industrie interessiert daran, dass Ärzte den Patienten Tonnenweise Medikamente verschreiben. Uppers für Morgens und Downers zum Schlafen. Als mein Vater 85 an Leberkrebs starb räumte ich sein Nachttisch aus. Drei große Plastiksäcke mit Pillen zum schlafen, aufwachen und natürlich auch Schmerzmittel.Und, es gibt auch in der Schweiz viele alte Leute. Der Stress  im heutigen Berufsleben wird das mehr und mehr kumulieren. Ich habe ca.1000 Fr. Rente und muss 310 Fr. Kranken-Kasse bezahlen. An Krankheiten der Bürger Finanziell zu profitieren ist Inhuman und verwerflich. Der ewige Song von Wettbewerb, schon gut, aber welche Kasse macht am meisten Profitte in diese Richtung geht der Wettbewerb.

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  22. Fischer Claire

    Ich würde für eine Einheitskasse abstimmen, weil ich überzeugt bin, dass man Kosten so einsparen könnte. Die stetig steigenden Prämienerhöhungen sind für Familien und Menschen im AHV-Alter eine enorme Belastung!!! Obwohl Frau Ex-Bundesrätin Dreifuss vor 18 Jahren dem Schweizervolk versicherte, dass die Prämien nicht steigen würden!? Wenn das Schweizervolk, damals gewusst hätte, was wir heute wissen, wäre das KVG niemals angenommen worden!!! Daher ist es endlich an der Zeit, eine andere Lösung für unser Gesundheitswesen zu finden. Die Einheitskasse ist sicher ein guter Anfang in die richtige Richtung.

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    1. Dani

      Hier ein paar nützliche Infos. Ein Krankenversicherer darf in der Grund ersicherung keinen Gewinn ausweisen. 95% der Prämien werden in Form von Leistungen verbraucht. Jeder kann sich selbst an der Nase nehmen wenn man ein Dafalgan welches man in der Apotheke für CHF 3.95 ohne Rezept bekommt. Man muss es ja einsenden weil sich niemand in det Schweiz das Leisten kann. Die Versicherung muss dann ja das Rezept verlangen wegen CHF 3.95. Würde Diese das nicht machen würden die Mitarbeiter noch geschimpft weil Geld unterschlagen wird. Danach geht man zum Arzt holt ein Rezept für das Dafalgan CHF 3.95. Ein Arztbesuch ist natürlich auch gratis und auch drn soll die Versicherung noch übernehmen. Soll das mit der Einheitskasse besser werden? Nein! 

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  23. M.Willi

    Herr Steinegger sagte heute im TV, das die SUVA Prämien zurückgegangen sind in den letzten 7 Jahren. Mein Lohnausweis sagt aber nicht dasselbe, es ist im minimalen bereich und bereits wieder steigend: 07= 2.340% 08= 2.050% 09= 2.070% 10= 2.480% 11=2.600% 12/13= 2.180% 14=2.280% Somit nicht glaubwürdig und die Einheitskasse kann so nicht funktionieren. Wettbewerb hat noch nie geschadet.  

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  24. D.Fear

    Nein zu leeren Versprechungen: Die Initianten versprechen eine Senkung der Prämien. Eine glaubwürdige Begründung sind sie bis heute schuldig geblieben. Fakt ist: Allein der Systemwechsel verschlingt rund 2 Milliarden Franken. Viel einschneidender sind allerdings die Auswirkungen der Einheitskasse auf die Gesundheitskosten. Durch den Wegfall des kostendämpfenden Wettbewerbs werden die Prämienzahler künftig stärker zur Kasse gebeten, bestätigt sogar der Bundesrat.

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  25. Linder Christoph

    Die Einheitskrankenkasse, resp. die geplanten 26 kantonalen Kassen (!!),  werden nicht günstigere Prämien anbieten können. Der Gesundheitszustand der Schweizer Bevölkerung und damit 95% der Kosten bleiben unverändert. Der Vergleich mit der SUVA hinkt denn die SUVA kann Leistungen z.B. bei Grobfahrlässigkeit ablehnen usw. Die Initianten gaukeln der CH-Bevölkerung etwas vor. Viele würden bei der Annahme mehr bezahlen als heute!! Und zum Schluss: Warum fordert denn niemand eine Einheits-Autoversicherung oder ein Einheits-Lebensmittelgeschäft……

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  26. Marco

    Also ganz klar ein NEIN zur Einheitskasse!!! Die kosten dafür währen enorm und das bringt niemandem was. Ausser zu 100% höhere Prämien, die wir dan Bezahlen können. Wer mit seinem Versicherer nicht zufrieden ist, der soll sich für einen anderen Entscheiden können. Also hört auf mit dem scheiss von Einheitskasse.

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  27. Lukas

    Hallo Ich wüsste gerne wie viel die Prämien mit einer Einheitskrankenkasse betragen würden? Gibt es schon eine Seite wo Hochrechnungen angestellt wurden? Falls man dann wirklich weniger zahlt, wäre eine Einheitskasse vielleicht eine gute Lösung, aber zuerst mal will ich Zahlen sehen. Wörter können in die Irre führen, aber Zahlen lügen nie 😀

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  28. Sim

    Solange die KK obligatorisch ist, gehört diese nicht der Marktwirtschaft ausgesetzt. Ich würde sogar soweit gehen wie bei der Unfallversicherung. Bei Angstellten sollte die KK zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen werden, da viele Krankheiten durch die Arbeit verursacht werden und der Arbeitgeber ein Intresse an gesunden Arbeitnehmer hat. Damit wäre ein direkter Abzug wie bei der UV beim Lohn möglich (50% Arbeitnehmer, 50% Arbeitgeber). Die Kosten werden somit wieder gerechter verteilt und die Arbeitnehmer werden vermehrt entlastet. Ansonsten sehe ich in 10 bis 20 Jahren einfach schwarz. Wieviel Geld wollt ihr eigentlich über die Steuern für Prämienverbilligung und -entlastungen ausgeben (wären nur noch im Sozialfall nötig)? Dies muss doch auch bei der Initiative berücksichtigt werden. Bei obligatorischen Leistungen von Gesetztes wegen muss EINE Kasse für UV und Krankeit zuständig sein. Ansonsten führen wir das amerikanische System ein. Jeder schaut für sich selbst! Transparenz und Kostengerechtigkeit besteht in unserem System schon lange nicht mehr!!!

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    1. Ruedi Hug

      Entschuldige Sim, aber Du bist ein Träumer, die Industrie hat nur folgende Intressen an Dir: Arbeite sehr viel für wenig Geld! Kannst Du das nicht wirst Du ersetzt! Alles andere sind schöne Träume, Solidarität von Firmen zum Arbeiter gibt es nicht mehr! Arbeite oder gehe, so ist es in der ganzen EU, Amerika, Russland und China, etc…. Die Schweiz ist ein Ausnahm Staat, macht mal die Augen auf, auf der andern Seite der Grenze ist das Leben sehr viel härter geworden und die Sozialleistungen viel geringer! Oder was denkst DU warum so viele Menschen in die Schweiz wollen??? Wo ist denn der gesunde Menschenverstand hin?   Gruss Ruedi Hug P.s. ich lebe seit 5 Jahren in Österreich und weiss genau wovon ich schreibe!

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  29. sabir

    suva darf man auf kein fall mit einer kk vergleichen. 80 prozent der der invaliditäten mit langzeitbehandlungen stammen aus krankheiten. dazu werden sehr viele berufskrankheiten auf die kassen geschoben, fuer die die suva aufkommen muesste. 

    die sache wird ja richtig kompliziert dan haben wir eine grundversicherung beim staat und die zusatz bei einer versicherung, wer wil schon 2 rechnungen 2 ansprechstellen fuer eine krankheit?

    wenn der staat das zaubermittel haben soll, warum wendet man das bei der iv an?

    oder wollen wir das den deutschen nachmachen mit der 2 klassen meidzin, dazu sind ihre prrämien viel höher.. 

    es gehen nur etwa 6% er prämien für die verwaltung..

    also leute hört mit den marxistischen ideologien auf und schätzt das was wir haben..

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    1. Reto

      Die Deutschen haben keine Einheitskasse, dort ist es wie in der Schweiz, es gibt eine Grundversicherung mit genau gleichen Leistungen und mit vielen Kassen, z. B. AOK, Barmer, DAK, TK ……… , welche diese Leistungen erbringen sollen und wie hier auch unterschiedlich hohe Prämien haben. Einzig Grossverdiener sind von der gesetzlichen ausgeschlossen und können sich privat versichern, deren Prämien sind zwar in jungen Jahren etwas günstiger, im Alter rächt es sich aber gewaltig. Ausser dieser Ausnahme ist das System gleich.

      Aber warum hängen denn die Krankenkassen so an der Grundversicherung, mit der sie ja eigentlich kein Gewinn machen dürfen. Ist es nur Nächstenliebe, oder werden so versteckte Administrativgebühren der Zusatzversicherung verschoben??

      Das Argument "wir sind keine Einheitspatienten" zieht nicht, denn in der Grundversicherung müssen bei allen Kassen alle Leistungen gleich sein.

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  30. Wissler Martin

    Herr Schoeni,

    Warum funktioniert mit dem heutigen System nicht !!!! Nach ihrer Ansicht sollte der Markt spielen. Jeder will nur haufen Geld verdienen, keine Risiken haben. Daher alte, kranke, behinderte Menschen sollen in eine Kasse gehen. Die anderen gehen, dann ohne Risiko  in eine Luxuskasse. So kann man Boni, hohe Löhne ausschütten. Wo ist da die Solidarität. Zwei Klassengesellschaft. Der Markt wird auch in Zukunft nie spielen. Das ist eine Illusion.

     

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  31. Schoeni Robert

    Erklären sie mir bitte warum bei einer Einheitskasse keine Prämienerhöhunge mehr nötig sein werden ??? Dies ist eine Behauptung dei jeder Grundlage entbehrt.. 1. Anlaufstelle pro Kanton ? Illusorisch , wer in der Branche arbeitet weiss dass es hunderte von Anlaufstellen brauchen wird ,um die Fragen der Patienten zu beantworten . Oder stellt sich jemand vor , dass Urplötzlich keine Fragen über Abrechnungen usw. mehr da wären… Zudem wird die Schaffung der Büros,  das Rekrutieren und Ausbilden von geeignetem Personal oder die Installation eines tauglichen Computersystems Milliarden kosten. Diese Investitionen haben selbstverständlich von den Versicherten zu bezahlen sein…  Und wer immer noch glaubt, das von Sozialisten entworfene Krankenversicherungssysteme etwas taugen, sehe sich die miseren in den Ostblockländern an… 

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    1. Peter Müller

      Erklären Sie mir bitte warum bei der Beibehaltung des heutigen Systems keine prämienerhöhungen zu erwarten sind? Die kk’s werden nach Ablehnung der Vorlage und der Zustimmung der Bevölkerung zu den immer weiter steigenden kosten so richtig einen drauflegen können in Sachen prämienerhöhungen dessen können Sie sich gewiss sein. Bin übrigens alles andere als links und schon gar nicht sp Wähler

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  32. Bernhard Pfister

    Die Gegner der Einheitskasse führen immer den freien Markt ins Feld. Aber das haben wir ja gegenwärtig nicht: (1) Man kann nur per Ende Jahr kündigen. Realer Markt würde aber bedeuten man kann jederzeit kündigen und die Kasse wechseln. Und Parlamentarier möchten dies sogar erhöhen… Wo liegt da der Markt? (2) Es finden PingPong Spiele zwischen der Basisversicherung und den Zusatzversicherungen statt. Als Versicherungsnehmer ist man da ausgeliefert und wird umhergeschoben. Das ist nicht freier Markt. Fazit: dann doch lieber eine Einheitskasse, welche nicht profitorientiert arbeitet. Zudem würde man allerhand Marketing- und Administrationskosten sparen, geschweige all die CEO Bonusse… 

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    1. Ruedi Hug

      HalloBernhard Pfister, Eine Einheitskasse schaltet die Anreize aus bessere Leistungen zu erbringen, die Gesundheitsversorgung wird schlechtger werden, weil der Staat über de Einheitskassen massive Einsparungen vornehmen kann und das ist nicht im intresse der kranken Menschen!! In den Länder wo viele Grundversorger dem Staat gehören, Post, Telefon, Krankenkasse, Eisenbahn, Energie und Erdöl, werden entweder die Leistungen massiv gekürzt oder die Steuer in extreme höhen bewegt! Schaut Euch mal die Steuern der EU-Staaten an 35 bis 45% und das bei minimalen Sozialleistungen. Wollt Ihr das?   Gruss   Ruedi Hug 

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      1. Patrice Grande

        Die Leistungen sind klar durch das KVG Gesetz und den weiterführenden Verordnungen festgelegt…

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      2. FRiedli

        Hallo Ruedi Hug. Bloss weil der Staat sparen will, kann er bei uns nicht einfach Leistungen kürzen. Und selbstverständlich will niemand hier eine schlechtere Qualität unsere Spitäler oder eine schlechtere öffentliche Gesundheitsversorgung allgemen. Die Unterschiede unserer öffentlichen und privaten Spitälern ist zwar vielleicht spürbar, aber messbar wohl eher nicht. Daran würde sich auch durch eine EK nichts ändern, denn das ist der Standard, den wir wollen. Kosten sparen darf erlaubt sein, und die EK hätte selbst laut BR Berset 200 Millionen gespart. Pappenstil natürlich, aber immerhin. Man darf gespannt sein, ob und wieviel nun ohne EK gespart werden wird. Auf das jährliche Vergleichen von Prämien für genau dieselbe Leistung könnte ich sehr gut verzichten. Dass man einen Bereich, in dem laut Gesetz kein Profit gemacht werden darf, ist es ein Unding, die Administration privaten Frimen zu überlassen. Mit den nachschüssigen Prämienausgleichen an diese Firmen etc. sind diese jährlichen Schwankungen ja eh nur ein Deckmantel für eine festgelegte Einheitsprämie. Den Aufwand dieses Verwaltungssystems könnte man sich schmerzlos ersparen.

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  33. Stefan Bader

    Ich hoffe, dass diese Initiative beim Volk durchkommt. Ich hab die Nase eindeutig voll, von diesem viel zu komplizierten System, mit ewigem Vergleichen, Kassenwechsel etc. Schaut die SUVA an, diese funktioniert auch. Die SUVA hat 1 CEO, unser Krankenkassensystem hat ca. 70 !!!, teure Abwerbung bzw. Werbung, x-verschiedene Datenverarbeitungsprogramme etc. etc.

    Im Weiteren finde ich es traurig das unsere “intelligenten“ Politiker es nicht fertigbringen gravierende Fehler im Gesundheitssystem zu korrigieren (Hausärztemangel, Pflegepersonalmangel etc.)

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    1. Hans Albers

      Du hast nicht das mindeste begriffen, die SUVA ist nur ein Player im Markt, es gibt aber noch mindestens 50 weitere Unfallversicherungsunternehmen. Und schau mal auf die Verwaltungskosten der SUVA, dann wir Dir Angst und Bange. Besser als zu jammern, wäre es sich richtig zu informieren. Aber das ist halt aufwändig.

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      1. Christoph Schweizer

        Die Suva ist nicht nur Versicherung, die machen noch sehr viel in Prävention…!

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    2. Martina Saner

      Dieser Vergleich taugt nicht. Das sagt übrigens auch die SUVA selbst. Die SUVA ist eine von diversen weiteren Unfallversicherungen, und nicht etwa ein Einheitskassenmodell. Im Vergleich mit den andern Anbietern hat sie höhere Verwaltungskosten und ohne Konkurrenz am Markt wären diese wohl noch höher. 

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    3. Ruedi Hug

      Hallo,   ich leb nun seit 5 Jahren in Österreichund hier hats die Einheitskasse und ehrlich, die Ärztliche Versorgung hier ist schlecht, sehr schlecht. Ohne Anreiz machen die Leute hier beim arbeiten nur noch das absolute minimum! Schaut Euch mal Österreich an und glaubt mir, die Schweiz ist eine ParadiesInsel, wenn man die EU Staaten anschaut! Bleibt auf EUrem Weg, alles was mit der EU zu tun hat ist nur für die Industrie und Politiker gut, dem Volk in der EU gehts immer schlechter!!! 

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      1. erich

        ich bin österreicher und kenne das system dort. seit ich in der schweiz lebe, bin ich mental sehr angespannt. die jährliche steuererklärung, der 13. lohn ist eigentlich nur für die steuer gedacht, die krankenkasse wechsel zur günstigeren, die rechnung vom arzt bezahlen und die kasse übernimmt die rechnung und 10% bleiben an mir hängen, vorausgesetzt die franchise wurde aufgebraucht. ich musste mich in österreich um nix kümmern. alles vom lohn direkt abgezogen und das geld am konto war MEINS. der lohn in CH ist spekulation. wieviel leg ich für die steuer zurück, wieviel könnte mir passieren im krankheits- oder unfalls blablabla. also ruedi hug. ich sage dir was ich von schweizern höre. wenns dir ned passt geh ham !

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      2. Ursula

        Soviel ich weiss, sind die Kassen in Schweiz verpflichtet, mit allen niedergelassenen Ärzten zu arbeiten. Was genau soll der Zusammenhang zwischen schlechter Motivation der Ärzte und einer Einheitskasse, die ihnen weniger Administrationsaufwand machen sollte sein?

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    4. thorsten nupnau

      Die Suva hatte mir auch einmal eine Augenverletzung nicht bezahlt, weil Firmensanitäter dies nicht als Unfall vermerkt hatte.

      Eine Krankenkasse im Wettbewerb muss sparsam haushalten um ihre Kunden nicht zu verlieren. Monopole können Gelder verschwenden, oder Dienstleistungen anbieten die gar nicht erwünscht oder gefragt sind (sieht man ja bei der Billag) und die Kunden können nichts dagegen tun.

      Der Kunde muss alles bezahlen auch wenn er bestimmte Behandlungen keinen wirklichen Nutzen haben, es sei denn du führst wieder ein unabhängiges Kartell ein, was der Krankenkasse auf die Finger schaut. Das kostet dann wieder extra.

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    5. sam

      Ich bin Medizinstudent und habe mir meinen Platz an der Universität hart erkämpfen müssen. Ich verstehe allerdings, dass es sehr schwierig ist, mehr Studenten zuzulassen. Dieses Jahr gab es allein in Basel 40 Plätze mehr, was mit grossen Abstrichen für die einzelnen Studenten einhergeht. Der Mangel an Hausärzten besteht also weniger aufgrund der Krankenkassenpolitik als mehr durch die schwierigen Zulassungsbedingungem und die Haltung der derzeitigen Studenten. Der Hausarztberuf wird bei und als undankbar eingeschätzt.

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  34. Stierli Ernst

    Ich bin für die Einheitskasse, wer will kann sich noch zusätzlich versichern.

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    1. Rene Hofer

      Der jährliche administrative Aufwand bei KK beträgt 5 %.  In den ersten Jahren (man rechnet mit 4) einer Einheitskasse müssten 2 Systeme bezahlt werden (das bestehende und das aufzubauende), die Prämien würden nur schon von daher in diesem Zeitraum um 1.05hoch4 steigen, d. h. um 21.5 %  zur "normalen" Prämienerhöhung. Nur schon um diese Erhöhung wieder  reinzuholen, müssten dann die Prämien einer EHK beteitend tiefer sein als heute und das glaubt doch niemand, oder?Man benötigt auch Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen für den Aufbau, welche jetzt schon nicht vorhanden sind und was mit denen machen, wenn der Laden steht? Ärger und Frust über das aktuelle System, welches unverschämt geworden ist soll nicht zu einer unüberlegten Reaktion eines unausgegorenen Blödsinns verleiten.

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      1. Ursula

        Wer muss warum 5 Jahre für 2 Systeme bezahlen? Warum kann man die Einheitskasse nicht wie eine weitere Kasse behandeln? Die SUVA funktioniert doch auch?

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    2. Gottlieb Duttweiler

      NEWS: Und auch im 2015 werden die Krankenkassenprämien wieder um +4,5% steigen. Wer hätte das gedacht? Wacht auf Leute, oder glaubt ihr wirklich, das gegenwärtige System hat nur das Wohl der Versicherten im Auge?

      Weshalb dann die Millionensaläre für unzählige Verwaltungsräte & Manager in den vielen verschiedenen Krankenkassen?

      Es gäbe offensichtlich genügend Orte, wo man noch Millionen Franken einsparen könnte, anstatt alles auf die Versicherten abzwälzen und jedes Jahr weiter die Prämien zu erhöhen – trotz den vielen Milliarden-Reserven der Krankenkassen.

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      1. Gottlieb Duttweiler

        Am 28. September 2014 entscheiden folgende Fragen …

        • Über 60 Private Krankenkassen? ODER staatlich garantierte Einheitskasse?
        • Managerlöhne in Millionenhöhe? ODER tiefere Krankenkassenprämien?
        • Jährliche Krankenkassenvergleiche (Geschäft mit Millionen-Vermittlungsprovision)? ODER 1 Kasse?
        • Prämienunterschiede bis zu CHF 2000? ODER ein Leistungspreis (= tatsächlicher Leistungsumfang)?
        • Zweiklassen-Grundversicherung? ODER Grundversicherung für Alle?

        Und die wichtigste aller Fragen:

         

        KRANKENKASSE FÜR DIE KRANKENKASSEN?
                                        VS.
        KRANKENKASSE FÜR DIE BEVÖLKERUNG?

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      2. thorsten nupnau

        Nur leider steigt meine Versicherung seit Jahren nicht. Nicht immer die Preistreiber in den Vordergrund stellen, es gibt auch andere die sehr gut haushalten können.

        Wenn man da nicht reinwill, weil man ein schlechtes gewissen gegenüber seinen Geliebten Vertreter hat, dann kann man da nicht die ganze Branche in Verruf bringen.

        Übrigens an der Grundversicherung verdienen die Vertreter so gut wie nichts, sondern mehr an den Zusatzversicherungen.

        Auch Manager in Millionenhöhe, bestimmt nicht aus der Grundversicherung, denn die Grundversicherung ist ein Unkalkulierbares Risiko für die Krankenkassen, wegen der Aufnahme Pflicht.

        Der Krankste Mensch kann die beste Bilanz wieder ruinieren. Stellen sie sich mal vor eine Autoversicherung wäre verpflichtet den grössten Pechvogel zu versichern, die können ihre Gewinne gleich wieder abschreiben.

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