Bedingungsloses Grundeinkommen Schweiz – Initiative

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Für ein bedingungsloses Grundeinkommen - Initiative Umfrage

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In der Schweiz wurde eine Initiative zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens gegründet. Initiator waren unter anderen der deutsche Künstler Enno Schmidt und der Schweizer Daniel Häni. Die Initiative startete im Jahr 2006 und hat ihren Sitz in Basel.

Im Jahr 2012 wurde eine Unterschriftensammlung zum Volksbegehren gestartet, mit dem Ziel, eine Eidgenössischen Volksinitiative zum bedingungslosen Grundeinkommen zu initiieren. Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens soll so verbreitet und eine breite Basis dafür geschaffen werden.

Was ist das bedingungslose Grundeinkommen?

Das bedingungslose Grundeinkommen sieht vor, jedem Bürger in der Schweiz ohne weitere Bedingungen und Nachprüfungen eine bestimmte Summe als Einkommen zur Verfügung zu stellen. Dieses Grundeinkommen soll jedem Menschen eine menschenwürdige Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Hierbei sind verschiedene Höhender gezahlten Summe im Gespräch, ein Beispiel der Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» sieht 2000 Franken für jeden Erwachsenen und für Kinder jeweils die Hälfte vor.

Eine Aufstockung des Grundeinkommens durch Erwerbsarbeit ist natürlich grundsätzlich möglich und erwünscht. So wären auch jene Menschen abgesichert, die Formen von nicht bezahlter Arbeit zum Beispiel in den sozialen Bereichen nachgehen. Auch die Familienarbeit und ehrenamtliche Arbeit wären sozial abgesichert. Dies betrifft vor allem Frauen die in diesem Bereich auf eine Absicherung durch einen Ehemann angewiesen sind.

 

Finanzierbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens

Die Finanzierung des bedingungslosen Grundeinkommens erfolgt zum Teil durch den Wegfall von Verwaltungseinrichtungen, die den bisherigen Sozialtransfer mit erheblichem Verwaltungsaufwand regeln. Alle Sozialleistungen wie Kindergeld, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe und so weiter würden dann gestrichen.

Ein weiteres Argument zur Finanzierbarkeit ist, dass ja jeder Bürger schon jetzt ein Einkommen bekommt. Sehr viele Menschen wie Kinder, Alte, Kranke und Behinderte Arbeitslose und so weiter leben schon jetzt nur von Transferleistungen. Die damit oft verbundene Diskriminierung würde bei Annahme der Initiative zum Teil wegfallen.

 

Humanisierung der Arbeitswelt

Interessant ist der humanitäre Gesichtspunkt der Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen», wie zum Beispiel ein wachsendes Selbstbewusstsein der Arbeitnehmer und die entsprechende Reaktion der Arbeitgeber auf eine Unabhängigkeit der Menschen von der Arbeit. Es wäre dann kein Problem mehr, die Arbeit aufzugeben, weil die Arbeitsbedingungen schlecht sind oder weil man gemobbt wird. Die Arbeitgeber müssten entsprechend reagieren und es würde sich wahrscheinlich eine humanere Arbeitswelt entwickeln.

 

Befürworter und Gegner – Pro und Contra Initiative

Befürworter eines Bedingungslosen Grundeinkommens sind vor allem linke Gruppierungen und Gewerkschaften. Arbeitgeber und Grossverdiener dürften eher dagegen sein. Der Widerstand innerhalb der bisher rein auf Leistung und deren Belohnung in Form von Geld basierenden Gesellschaft ist erheblich. Die meisten Menschen wollen arbeiten, auch wenn sie ein bedingungsloses Grundeinkommen hätten, befürchten aber, dass die anderen dann nur auf der faulen Haut liegen würden.

Auf jeden Fall ist es ein interessantes Gedankenspiel sich vorzustellen, wie eine Gesellschaft mit bedingungslosem Grundeinkommen aussehen könnte und welche Veränderungen man sich dadurch für sein eigenes Leben vorstellen kann. Weitere Informationen zur Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» folgen demnächst.

Bedingungsloses Grundeinkommen Schweiz

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7 Gedanken zu „Bedingungsloses Grundeinkommen Schweiz – Initiative

  1. Toni Macheroni

    Ja genau, und wer bezahlt die 16 Milliarden pro Monat?? = 192 Milliarden im Jahr, träumt schön! Linker Gutgedanken, NEIN NEIN NEIN.

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  2. Hans Richter

    Der Staat kriegt doch einen Großteil des Geldes über Mwst und andere Abgaben zurück. Man braucht wirklich nicht meinen, der Staat geht aufgrund des Einkommens pleite, insbesondere gibt es nicht mehr so viele psychische Folgeerkrankungen und deprimierte Menschen. Das schont auch die Sozialkassen sowie Staatskassen. Ich glaube sowieso, die Menschen würden dann mehr konsumieren und unbeschwerter leben, eine gerechtere Welt mit weniger Druck würde entstehen. Möglicherweise könnte man endlich mal ein Leben führen, in dem man sich einen Studium oder einer Lehre widmet, ohne Sorge, das mal das Bafög nicht bewilligt wird, irgendein Amt nicht zahlt oder man sich für die BIldung mit Krediten ruiniert.

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  3. Marina Berger

    Herrlich! Dann haben wir endlich in der Schweiz den Kommunismus erreicht! (Ich bin nämlich Russin). Stellen Sie sich vor, eine Muslimische Familie mit 4-5 Kinder wird pro Monat 8000.00 – 9000.00 CHF einfach so kriegen. Die gehen doch nie mehr in Ihren Leben arbeiten! Wozu auch, keiner macht das mehr, wir sind doch nicht blöd!

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    1. Teddy47

      ja genau – wo bleibt da der Anreiz einer Leistung – Danke vielmal – Unternehmertum und etwas mehr zu haben wie andere ist auch nicht mehr angezeigt. Also wirklich: Das hatten wir doch in der Vergangenheit mehrmals schon und es hat nicht funktioniert weils mehr "Faule" und Nutzniesser des Systemes gibt, wie solche die es vielleicht gut gemeint hatten mit der Idee !

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  4. Ali

    Warum erwähnen Sie überhaupt eine Religion, in einem Kontext wo es Null Sinn macht ob es eine Jüdische, Christliche oder eine Hindu Familie sein könnte. Oder denken Sie dass, nur die Muslimischen Familien zu Hause sitzen würden? Man sollte sinnlose Initiativen nicht noch mit niveau losen Kommentaren beschmücken.

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