GRUNDEINKOMMEN FÜR ALLE?

Bedingungsloses Grundeinkommen Schweiz – Initiative

Publiziert: 2016-04-01, 16:45 Uhr | → 65 Kommentare
Autor: Politik - Redaktion


Abstimmung zur Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» in der Schweiz. 2500 Franken garantiertes Einkommen für Alle.

DATUM: Die Abstimmung zum Grundeinkommen findet 5. Juni 2016 statt.

Das Grundeinkommen

Die Schweiz stimmt am 5. Juni 2016 über die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). Garantiertes Einkommen: 2500 Franken pro Monat für jeden Erwachsenen und 625 Franken pro Monat für jedes Kind. Unabhängig von persönlicher Situation, Job und Bedürfnissen.

208 Mrd. CHF soll das BGE kosten. Mind. 183 Mrd. CHF sind finanziert. Es braucht also 25 Mrd. CHF zusätzlich → Grundeinkommen Kosten: Soviel kostet das Grundeinkommen.

Die BGE-Finanzierung soll über eine 0,05% Transaktionssteuer erfolgen.

Für ein bedingungsloses Grundeinkommen - Initiative Umfrage

Abstimmung zur Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» Schweiz.
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Die Unterschriftensammlung zum Volksbegehren wurde damals im Jahr 2012 gestartet, mit dem Ziel, eine Eidgenössischen Volksinitiative zum bedingungslosen Grundeinkommen zu initiieren. Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens soll auf diese Weise verbreitet und eine breite Basis dafür geschaffen werden.

 

Was ist das bedingungslose Grundeinkommen?

Grundeinkommen in der SchweizGarantiertes Einkommen: Das bedingungslose Grundeinkommen sieht vor, jedem Bürger in der Schweiz ohne weitere Bedingungen und Nachprüfungen eine bestimmte Summe als Einkommen zur Verfügung zu stellen.

Ziel: Dieses Grundeinkommen soll jedem Menschen eine menschenwürdige Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

Höhe: Hierbei sind verschiedene Höhen der gezahlten Summe im Gespräch. Ein Beispiel der Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» sieht 2500 Franken für jeden Erwachsenen und für Kinder jeweils 625 Franken vor.

Zusatzeinkommen: Eine Aufstockung des Grundeinkommens durch Erwerbsarbeit ist natürlich grundsätzlich möglich und erwünscht.

Familien- & ehrenamtliche Arbeit: Dank BGE wären auch jene Menschen abgesichert, die Formen von nicht bezahlter Arbeit zum Beispiel in den sozialen Bereichen nachgehen. Auch die Familienarbeit und ehrenamtliche Arbeit wären sozial abgesichert. Dies betrifft vor allem Frauen, die in diesem Bereich auf eine Absicherung durch einen Ehemann angewiesen sind.

 

Finanzierbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens

Bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz ist finanzierbarSozialstaat wird durch BGE ersetzt: Die Finanzierung des bedingungslosen Grundeinkommens erfolgt zum Teil durch den Wegfall von Verwaltungseinrichtungen, die den bisherigen Sozialtransfer mit erheblichem Verwaltungsaufwand regeln. Allein die Verwaltungskosten der AHV belaufen sich pro Jahr auf ca. 1,6 Milliarden Franken. Alle Sozialleistungen wie Kindergeld, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe und so weiter würden dann gestrichen. Durch die Umlagerung von Sozialleistungen und Sozialhilfe kämen 55 bis 70 Milliarden Franken dem Grundeinkommen zugute.

Keine grosse Änderung: Ein weiteres Argument zur Finanzierbarkeit ist, dass ja jeder Bürger schon jetzt ein Einkommen bekommt. Sehr viele Menschen wie Kinder, Alte, Kranke und Behinderte Arbeitslose und so weiter leben schon jetzt nur von Transferleistungen. Die damit oft verbundene Diskriminierung würde bei Annahme der Initiative zum Teil wegfallen.

Eines hat sich auf jeden Fall heraus kristallisiert: Das bedingungslose Grundeinkommen ist finanzierbar.

 

Humanisierung der Arbeitswelt

Interessant ist der humanitäre Gesichtspunkt der Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen», wie zum Beispiel ein wachsendes Selbstbewusstsein der Arbeitnehmer und die entsprechende Reaktion der Arbeitgeber auf eine Unabhängigkeit der Menschen von der Arbeit. Es wäre dann kein Problem mehr, die Arbeit aufzugeben, weil die Arbeitsbedingungen schlecht sind oder weil man gemobbt wird. Die Arbeitgeber müssten entsprechend reagieren und es würde sich wahrscheinlich eine humanere Arbeitswelt entwickeln.

 

Initianten des Grundeinkommens

Initiator sind unter anderem Oswald Sigg (ehemaliger Vizekanzler und Bundesratssprecher der Schweizerischen Eidgenossenschaft), der deutsche Künstler Enno Schmidt, der Schweizer Daniel Häni und viele Persönlichkeiten mehr. Zu den prominenten Unterstützern der Volksinitiative zählen unter anderem Endo Anaconda (Sänger von Stiller Has), Prof. Peter Ulrich (Wirtschaftswissenschaftler HSG), Prof. Dr. Gudrun Sander (Diversity Managment HSG), Prof. Theo Wehner (Leiter Zentrum für Organisations- + Arbeitswissenschaften ETH), Adolf Musch (Schriftsteller, Dichter und Literaturwissenschaftler), Christoph Marthaler (Regisseur, Musiker) und viele mehr. Die Initiative startete im Jahr 2006 und hat ihren Sitz in Basel.

 

Befürworter und Gegner – Pro und Contra Initiative

Befürworter eines Bedingungslosen Grundeinkommens sind vor allem linke Gruppierungen (ausser den Sozialdemokraten) und ein paar Gewerkschaften (nicht die SGB). Arbeitgeber und Grossverdiener dürften eher dagegen sein. Dabei entspricht doch eben gerade das bedingungslose Grundeinkommen den Grundwerten der liberalen und konservativen Parteien wie FDP, SVP, CVP, GLP und BDP: Weniger Einmischung durch den Staat, maximale Freiheit des Einzelnen. Siehe dazu: → Grundeinkommen = Weniger Staat, mehr Freiheit!

Dies zeigt auch das Beispiel des bedingungslosen Grundeinkommens in Finnland – lanciert auf Initiative der finnischen Regierung. Hier sind nicht etwa linke Träumer und Alt-Hippies an den Schalthebeln der Macht. Nein. Im Gegenteil. Es ist eine Mitte-Rechts-Regierung, die das BGE befürwortet, die das BGE für die Praxis aufgleist und für diesen 2-jährigen Feldversuch mit 10'000 Probanden 20 Millionen Euro investiert.

Der Widerstand innerhalb der bisher rein auf Leistung und deren Belohnung in Form von Geld basierenden Gesellschaft ist erheblich. Die meisten Menschen wollen arbeiten, auch wenn sie ein bedingungsloses Grundeinkommen hätten, befürchten aber, dass die anderen dann nur auf der faulen Haut liegen würden. Ein Denkfehler, der wohl unserer Sozialisation geschuldet ist.

Auf jeden Fall ist es ein interessantes Gedankenspiel sich vorzustellen, wie eine Gesellschaft mit bedingungslosem Grundeinkommen aussehen könnte und welche Veränderungen man sich dadurch für sein eigenes Leben vorstellen kann. Weitere Informationen zur Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» folgen demnächst.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Schweiz können am 5. Juni 2016 an der Eidgenössischen Abstimmung über das Bedingungslose Grundeinkommen abstimmen.

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Zuletzt aktualisiert am: 2016-04-16 um 01:42 Uhr
Autor: Politik - Redaktion

→ 65 Kommentare


65 Gedanken zu „Bedingungsloses Grundeinkommen Schweiz – Initiative

  1. Schweizerin

    Ich bin für die BGE.
    Vor 4 Monaten mussten wir unser Restaurant schliessen, weil es nicht mehr rendierte. Nur mein Mann war angestellt, ich war Geschäftsinhaberin der Einzelfirma. Darum hat jetzt nur er anspruch auf Arbeitslosengeld. Das heisst wir müssen 4 Personen mit 3’700.- im Monat leben. Aufs Sozialamt kann ich nicht gehen, weil ich ein eigenes Haus habe, den ich zum Verkaufen ausgeschrieben habe. Zuerst haben wir das Auto verkauft, danach TV und einzelne Geräte und Mobelstücke. Seit 5 Monaten ist die KK nicht bezahlt. Wir sind überschuldet. Wir haben Jahrelang gearbeitet, haben fleissig Steuern bezahlt. Für was? Damit die Sozialamtbetrüger schön leben oder was, aber jetzt wo wir Hilfe brauchen, dreht sich der Staat uns den Rücken.
    Mein Mann wir gezwungen am Beschäftigungsprogramm der Caritas teilzunehmen. Wir sind Psychisch am Ende. Aber wer interessierts? Letzten Monat hat das Arbeitsamt meinem Mann 1’300.- gestrichen, weil er 4 Tage am Program der Caritas nicht teilnehmen konnte, natürlich nicht grundlos aber die hatten kein Verständnis.
    Die Termine bei der RAV sind eine Qual, wie die Dame meinen Mann nur anschaut, als wäre er ein Betler. Nur schon wenn man das Maul aufmacht droht sie mit Taggeldkürzungen. Das Sozialsystem ist so unfair, viele nutzen es aus. Die ehrlichen müssen immer leiden. Ich halte es nicht mehr aus…. es gibt noch sovieles das mich Belastet, aber ich kann mich nicht ausdrücken, mir kommen die Tränen…

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    1. pelillo

      Begreife nicht wieso immer mehr staatus gezüchtet wird und lassen sich gerne im restaurants caffes überal bedienen um sich das maul voll stopfen mit 7000 fr monatslon am besten alles dicht machen sollen sie dann selber putzen kochen die schweiz wird nicht durch ware echte schweizer regiert das sind diese wie in usa J alle die haben die finger im spiel irgendwann muss kommen was kommen muss alles wird einmal die wahrheit rauskommen was das geldwelt system angeht

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  2. Bernhard Engeler

    Wenn ich pensioniert werde, bekomme ich AHV (nicht mehr), aber MEINE Pension und Säulen 3a – und 3b.
    Statt AHV neu, BEDINGUNGSLOS noch CHF 30’000 jährlich dazu. So ändert sich für mich nichts oder wenig.
    Man könnte ‚Ja‘ stimmen, wenn der Teufel nicht schon im Detail 2500.- steckte. Wenn das nämlich weniger sein sollten, ersetzt es die AHV nicht mehr und die Differenz erwarte ich natürlich. Damit entfällt in diesem Fall bereits ein Teil der Administrationseinsparungen.
    Dass die Grundidee problemlos über Steuern finanzierbar ist, welche 90% der Bevölkerung nicht betreffen, ist ziemlich klar. Wie aber die Verwaltung auf diese Art der Revolution reagiert, ist ein grosses Fragezeichen. Da kann ja wohl kaum auf Besitzstandswahrung gepocht werden.

    Wenn ich sehe, wie ‚Bern‘ neuerdings mit angenommenen Initiativen umgeht; diese Katze kaufe ich nicht im Sack. NEIN!

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  3. roni

    Die Schweiz und Ihre Bürger sind ein kluges Volk, bin mir sicher, dass sie es annehmen werden.
    Also ich bin ein eingebürgerter Schweizer mit kurdischen Wurzeln. Ich persöhnlich werde weiterhin als Elektriker arbeiten, weil die Arbeit für mich sehr wichtig ist.
    Frauen mit Kinder brauchen diesen Grundlohn, sie werden dadurch einiges freier und selbstbewuster!
    Ronî

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    1. pelillo

      Ja klar bin der selber meinung aber! Die wo kein staatus haben und kein job haben unter normal verdienenden und die menschen das vor jahren mit hohem alter und unfall hatten in der firma wurden gekündigt wegen wirtschafts krise und sind heute über 50ich und für die firmen zu teuer wegen versicherung wirklich lächerlich das der wo arbeiten wil oder weiter arbeiten möchte wird dem nicht mehr die türe geöffnet aber immer mehr staatus zu finanzieren sozialstaat dort mekert das versicherungssystem nicht und produzieren nicht, mal sehen wie es enden wird das immer mehr staatus mit 7000 monatslohn für sie und ehr gleich dopelt ob das für ewich reicht mit sp inklusive die joggen an schönen tagen nicht am abend am nachmitagen weil von denen so viel haben das die ein par stunden arbeiten das nen ich nicht arbeiten sind nur angestellte der staat verglichen mit parfum verkauf stehend und die kunden belehren was ist der beste duft alles klar die welt ist eine geld industrie von usa bis der rest der welt beim studieren wirds nicht anderst und besser auch als arbeiter wird nicht anderst der unterschied die anderen haben mehr geld nur weil einer gstudiert ist eben staatus weil es regierungen und plitik auf erden gibt hoffe kommt das durch mit 2500erter und auch die erhalten wo invalid sind da frage ich mich der staatus macht druck auf stellen lose auf ausgesteuerten was die nichts bestitzen und sich nicht gros wehren können warum geht der staatus sozialarbeiter arbeitsamt mit dicken lohn auf die erstmal wo besizzen genau deswegen STAATUS

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  4. wegmann

    alle bedingungslos, zu generalisiert, die reichsten auch, doppelverdiener? gruppen, welche unterstützung brauchen: working poor, iv-rentner, rentner, arbeitslose, ausgesteuerte, sozialhilfe, asylanten, secondos

    – finanzierung: pensionskassen-rente, erwerbsausfallversicherungen, gemeinden, kantone?

    durchführung (bedingungen für bezüger zwingend (z.b bestimmter betrag grundjahreseinkommen, bestimmtes vermögen), bezügergruppen definieren, finanzierung) zu wenig durchdacht.

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  5. Norbert

    Ich bin gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen aber für die Abschaffung jeder Arbeitslosigkeit.

    Abschaffung der Arbeitslosigkeit
    Politiker bekunden dauernd, dass sie den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit für eine der wichtigsten Anliegen finden und daran mit allem arbeiten. Dabei kann die Arbeitslosigkeit 100% abgeschafft werden. Ich habe schon seit Jahren ein Konzept dafür, das nicht nur funktioniert und leicht bezahlbar ist, sondern, dass alle betroffenen Menschen fördert und die Schweiz gegenüber dem Ausland wirtschaftlich sogar besser stellen würde. Unter dem Strich auf längere Zeit würde mein Konzept weniger kosten als das bedingungslose Grundeinkommen und zudem vielmehr Nutzen für alle bringen, sei es nun für den Bürger oder für die Wirtschaft oder für die Aussenpolitik. Nachdem ich diese Frage jahrelang studiert habe, bin ich dabei ein Buch darüber zu schreiben, das alles erklärt und auch alle möglichen Folgen betrachtet. Ich komme zum Schluss, dass die Lösung nach meinem Konzept nicht nur leicht machbar wäre sondern unter Betrachtung aller Punkte, das Beste was uns allen nur passieren könnte. Deshalb bin ich für die Abschaffung der Arbeitslosigkeit zu 100% und jedem, der in diesem Land etwas zu sagen hat und den es interessiert genaueres zu erfahren, bin ich gerne zur Diskussionen bereit.
    Das bedingungslose Grundeinkommen
    Ich finde die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens einen ersten guten Ansatz für die Abschaffung von sozialer Ungerechtigkeit. Die Machbarkeit und Zahlbarkeit steht für mich ausser Frage und wer behauptet es sei nicht so betreibt aus meiner Sicht Augenwischerei oder hat nicht genug Wissen und Erfahrung über Finanzen und Machbarkeit oder treibt aus anderen Gründen nur Polemik. Trotzdem halte ich den Ansatz „bedingungsloses Grundeinkommen“ für gefährlich. Ich bekomme beim Gedanken, dass man ohne Leistung Geld verdienen kann extrem viel Angst betreffend der Entwicklung der Jugendlichen und über die Erziehungswirkung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Stellen Sie sich einen pubertierenden Jugendlichen mal vor. In dieser wichtigen Phase wo der Mensch lernen sollte, das man etwas tun muss um etwas zu bekommen, lernt er genau das Gegenteil. Die in der Jugend (und in der Kindheit) gewonnene Grundeinstellung etwas für nichts zu erhalten ist hoch gefährlich. Wie viele Probleme haben wir heute schon, weil Menschen am liebsten alles für nichts hätten. In den einen Reihen werden Löhne bezahlt die in keinem Verhältnis zur Leistung stehen und andere erhalten für Ihre gute Leistungen deprimierende Niedriglöhne, weil jeder versucht mehr zu bekommen als er verdient hat. Denn so kommt es, dass die, die über Löhne bestimmen können, sich selbst viel zu viel geben und die einfachen Arbeiter mit Hungerlöhnen abfertigen. Und solche verherende Grundeinstellung sollte man weder lehren noch mit einem bedingungslosen Grundeinkommen fördern. Wenn Jugendliche einfach Geld bekommen und dafür nichts tun müssen, so fragen sie sich, ob sie überhaupt eine Lehre machen sollen oder was in die Zukunft stecken, sondern sie nehmen die Kohle und verprassen sie (Party machen, Drogen nehmen, sich Ausgang leisten, der in keinem Verhältnis zu dem bis jetzt geleisteten steht usw.). So viele Jugendliche haben mir da auch zugestimmt, dass sie sich eher so verhalten würden, denn es ist eine normale Reaktion von Jugendlichen. Wollen wie wirklich durch das lehren von falschen Grundeinstellungen unseren Kindern und Jugendlichen damit in ihrem späteren Leben Probleme bereiten? Ich denke nicht das wir das zulassen dürfen.
    Ein bedingungsloses Grundeinkommen zeigt an, das man für nichts etwas bekommt und daraus resultieren dann ganz gefährliche Meinungen und Einstellungen zum richtigen Sein. Die Natur lehrt uns, dass es ohne was zu tun nichts gibt. Daher kann ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ eben nicht bedingungslos sein. Viel besser wäre da eben ein garantiertes Grundeinkommen, das aber an die Bedingung einer Leistung geknüpft ist. Die Berechtigung zu dieser Leistung muss man aber immer bekommen, so dass jeder immer die Möglichkeit hat, sich dieses Grundeinkommen zu erarbeiten, selbst dann wenn man keine Anstellung findet und nicht die Möglichkeit hat, sich selbständig zu machen und daher von der Arbeitslosenkasse oder vom Sozialamt leben müsste, was immer erniedrigt und den Menschen herabsetzt. Die Abschaffung dieser Erniedrigung würde zwar ein bedingungsloses Grundeinkommen schaffen, aber es würde auch neue Probleme schaffen, weil diese Lösung nicht der Natur des Menschen und aller Lebewesen entspricht und daher die Gefahr besteht, dass die Menschen besonders in jungen Jahren überborden und ihre eigene positive Entwicklung und damit ihre positive Zukunft behindern. Natürlich würde die neue Freiheit eines bedingungslosen Grundeinkommens auch neue Kreativität hervorbringen, aber eben nicht nur. Zu viele würden aus meiner Sicht Schaden nehmen, weil sie falsche Vorstellungen vom Leben bekommen und glauben man muss ja für etwas zu bekommen nichts tun. Diese Gefahr halte ich für so gross, dass ich jedem abrate, die Initiative anzunehmen, auch wenn es ein Schritt in die richtige Richtung wäre. Diesen Schritt sollten wir auch dringend gehen, aber mit der Lösung der Abschaffung der Arbeitslosigkeit zu 100%.

    Mein Traum wäre daher eine Initiative zu Abschaffung der Arbeitslosigkeit 100% mit der Garantie für bezahlte Arbeit. Dies käme auch der Erfüllung der Menschenrechte entgegen, denn dort steht klar und deutlich, dass jeder Mensch das Recht auf Arbeit hat (Art 43). Damit ist gemeint, dass jeder Mensch ein Recht auf bezahlte Arbeit und auf ein Einkommen hat. Dieses Recht wird mit den heutigen Systemen mit Arbeitslosenkasse und Sozialamt mit Füssen getreten und die Opfer leiden (völlig unnötig). Und auch die arbeitende Bevölkerung hat Probleme mit diesem System, denn viele habe Angst vor Arbeitsplatzverlust und sozialem Abstieg, womit sie sich selbst und andere psychisch sehr belasten. Das wiederspiegelt sich in den Krankheitskosten für Psychiatrie wieder. Alle diese Probleme würden mit der Abschaffung der Arbeitslosigkeit behoben, denn wenn man weiss dass man garantiert immer gegen Geld arbeiten kann (auch wenn man in der Wirtschaft keine Anstellung findet), dann gibt es diese Ängste auch nicht mehr in dieser starken und belastenden Form wie heute. Die Ersparnisse der Krankenkassen wären immens. Mein System zur Abschaffung der Arbeitslosigkeit zu 100% würde uns Freiheiten bringen, von denen wir heute nur träumen. Das bedingungslose Grundeinkommen bringt uns nur zu einem kleinen Teil diese Freiheiten, von denen ich rede. Nach meinem System könnten wir uns wirklich selbst verwirklichen und würden darin sogar noch unterstützt.
    Wieso soll ich also für etwas eigentlich vernünftiges sein, dass mit gewissen Mängeln behaftet ist, wenn ich ein System kenne das alle Ansprüche des bedingungslosen Grundeinkommens erfüllt aber nicht mit deren Mängel behaftet ist. Es würde mich freuen, wenn sich Entscheidungsträger bei mir informieren würden, wie mein System genau und im Detail funktioniert und selbst prüfen würden, dass es machbar ist und welche positiven Konsequenzen das bedeutet. Bis heute hat sich noch niemand der Entscheidungsträger ist nur interessiert, wie dieses System funktioniert, auch nicht die Initianten der Initiative, die ich angesprochen habe. Auch Presse und Politiker habe ich das Gespräch angeboten, aber kein Interesse. Wie gross ist dann das Interesse und die Wahrheit der Aussage der Politiker überhaupt gegen die Arbeitslosigkeit anzukämpfen, wenn es doch ein System zur völligen Abschaffung gäbe, das auch einfach finanzierbar wäre, wenn diese Leute einen Vorschlag für ein solches System nicht mal anhören wollen. Dann müssen doch die Politiker, die behaupten, das wichtigste für sie sei die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit auch Interesse haben, sich ein System zur Abschaffung der Arbeitslosigkeit anzuhören und ernsthaft zu prüfen. Wenn sie das nicht tun sind sie für mich nur unglaubwürdig, dass sie die Arbeitslosigkeit wirklich bekämpfen wollen.

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    1. pelillo

      Habe in mein thema auch schon berichtet die welt ist eine geld industrie angefangen von usa

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  6. Roth

    ICH finde grundsätzlich die Idee gut.Weil jeder Mensch sollte ein Recht auf ein Dach überm Kopf und genug zu essen haben. Es würde vieles leichter machen.

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  7. mandy

    Ich bin für JA, aberrrrr leute die schon ein Einkommen haben sollten kein Grundlohn erhalten, die haben ja schon einen Grundlohn.!!!!! das wäre unfair gegenüber den anderen. Eine Familie verdient dann ca 10000 bis 20000 und eine alleinerstehende nur 2500? so ein mist auch.!! Also nur Grundlohn für nicht verheiratete und auch fur die die kein Einkommen haben!!!

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    1. pelillo

      Ja und für denen die wegen unfall und alter kein job mehr erhalten was auch viele firmen nach china profit machen und in der schweiz groskotzich abverdienen genau die solten abgeben und das sozialstaat reduzieren weil dort ist ein lohn echt zu groszügig und genau sp ist dagegen das sozialstaat die sitzen schön zu hause und telefonieren füllen documente und kassieren 7000 im monat und bringt kein profit ist ja klar typisch sp der kreis goldige nase hoffe das es durch kommt es kann nicht sein das nur noch gstudierte leben dürfen und eerden immer mehr immer vom gleiche fächern und wird nicht anders schon komisch darum 2500 für alle die kein job mehr kriegen und die wo unfall hatten das ab 50ich für firmen zu teuer sind alles quatsch nur wegen kapitalismus staatus

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  8. Zumbühl

    Es ist sehr schwierig ab 50, wieder einen Job zu finden, auch wenn man unbedingt möchte. Wir sind dann für die Firmen zu teuer. Wenn man da ausser Deutsch noch keine Sprachen kann ist es noch schlimmer und dies in der Schweiz! Da sollten sich die Politiker auch mal drum kümmern, Jobs ab 50! Es gibt vielleicht Familien, Eheleute oder Alleinstehende die dann sehr froh wären ein Grundeinkommen zu haben.
    Darum ein Grosses Ja…!

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  9. Fränzi

    Ich bin für das Grundeinkommen, aber nur für Schweizer Bürger und schon lange hier wohnhafte ausländische Menschen. Die Vorlage müsste überarbeitet werden und dann wären auch viele Gegenargumente z.B. was die Zuwanderung betrifft vom Tisch. Tatsache ist, wie Menschen verachtend unser Sozialdienst und unser Land mit all den hilfebedürftigen Menschen umgeht. Ich selber bin nicht betroffen, was das Sozialamt oder so betrifft, doch man weiss nie, ob es einem selber mal so geht. Die Arbeitsplätze werden wirklich immer weniger und unsere jungen Menschen müssen auch wieder eine Perspektive im Leben bekommen. Die Panikmacherei was die Sicherheit unseres Landes betrifft muss aufhören, bei uns gibt es genug Geld, es ist nur falsch verteilt, oder soll es immer mehr psychisch kranke Menschen bei uns geben? Was nützt es unserer reichen Schweiz, wenn die Kosten für Ärzte etc. immer mehr ansteigen, das Volk immer mehr krank wird und haben wir nicht genug andere Probleme auf der Welt?
    Ich hoffe die Schweizer Bürger lassen es nicht zu, dass sozial schwächer gestellte Menschen weiter so unterdrückt werden und hoffentlich, denkt jeder gründlich darüber nach, wie es in der Zukunft hier weiter gehen soll …

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    1. eydi

      Hi!

      Das Wesen einer Volksinitiative ist, dass das Schweizer Volk dem Bund sozusagen den „Auftrag“ erteilt, dass es für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens sorgt; siehe unten:

      Initiativtext

      Eidgenössische Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen»

      Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:

      Art. 110a (neu) bedingungsloses Grundeinkommen
      1. Der Bund sorgt für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.
      2. Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen.
      3. Das Gesetz regelt insbesondere die Finanzierung und die Höhe des Grundeinkommens.

      Und in Absatz 2 und 3 des neuen Artikel 110a der Schweizerischen Bundesverfassung steht ganz knapp der Rahmen. Sobald wir ja dazu sagen würden, würde dieser Artikel in die Bundesverfassung reingeschrieben werden und der Bund müsste sich darum kümmern, dass dieser Auftrag erfüllt werden könnte. Er würde also zum Beispiel das Gesetz zum Bedingungslosen Grundeinkommen (GBG oder so) erlassen. Beim Erlass dieses Gesetzes würde bereits der ganze Bund angehörten werden (Vernehmlassungsverfahren); auch alle Kantone könnten sich dazu äussern und politische Parteien sowie theoretisch auch die einzelnen Bürger. Dieses Gesetz würde alles mögliche enthalten und regeln und auch gewisse Aufgaben an einzelne Stellen weiterverteilen. Also in der Schweiz gehen solche Verfahren auch immer sehr lang, weil ja alle miteinbezogen werden. Auch all jene, die sich mit Migrationsfragen beschäftigen, würden involviert werden und schauen, wie sie die Ausländerfragen regeln würden. Bereits jetzt haben wir ja eine Ausländergesetzgebung. Demnach würde man schon schauen, dass wir nicht eine massive Zuwanderung hätten.

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    2. pelillo

      Danke das begrüsse ich für staatus findet sich ewig geld warum sollte es nicht für die wenigen benachteiligt reichen?

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  10. Harry Thomann

    Harry

    Was ist denn mit den hohen Beamten Löhnen, bekommen diese dann zu ihren teilweise überrissen Löhnen noch je 2.500 Franken. Mann und Frau plus 2 Kinder ergäbe noch schnell einmal 15.000 bis 20.000 Monats Einkommen. Eine Alleinstehende Person hat dann nur diese 2.500 Franken.
    Ist das dann gerecht ? Und die Rentner sollen noch weniger bekommen.

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    1. Jane

      Seit wann sollen die Rentner weniger bekommen? Hier Falschaussagen rauszuhauen, nutzt einer politischen Diskussion wenig…
      Und wenn Sie nicht in einer Kommune leben, sondern mit einem Partner und Kindern, frage ich mich, wie Sie auf solch horrende Monatssummen kommen? Die Löhne werden sich anpassen, da wird nicht mehr soviel verdient wie vorher. Und doch kann mehr Geld fliessen.
      Nochmal: Wirtschaft ist der Fluss von Geld, nicht die Produktion oder Arbeitsstunden. Haben alle eine Mindestsumme, können sie die Wirtschaft ankurbeln. Jedes Argument gegen das BGE kann locker geklärt und widerlegt werden. Aber das ist mir zu blöd, denn im einfachen obgenannten Bild der Wirtschaft, sollte klar sein, dass es gut, möglich und nötig ist.
      Und übrigens zu in weiteren Kommentaren angeführten Sozialämtern: In einer so verbissen an der Arbeit orientierten Gesellschaft ist der Gang zum Sozialamt mit Darlegung des ganzen Lebens und der traurigen Versicherung, dass es einem wirklich schlecht geht und man vor allem wirklich keine Arbeit hat, ist eine ganz andere Sache, als sich eine Auszeit aufgrund Arbeitsmangels, Krankheit oder sonstwas zu nehmen. Würde ist hier das Stichwort. Wer die Vorzüge des BGE gegenüber Sozialämtern nicht sieht, sieht das Gesamtbild nicht.
      Viel Spass noch beim Verbissensein, Grüsse, Jane

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  11. losangeles

    Ich finde man sollte grenzen einsetzen. Nur alleinstehende . Alleinerziehende. Arbeitslose sollten grundeinkommen bekommen!!!die es auch wirklich nötig haben

    Stellt euch vor. 2 verheiratete arbeitende mit kinder wow dann erhalten die ja monatlich 10000 chf und mehr! Dann kömen die sich ja ein luxus haus mieten und leisten.

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  12. Christina

    Also mit dem Grundeinkommen hätte ich auf einen Schlag doppelt soviel Geld, wie ich heute alleine ausgebe… Weil ich Null Einkommen habe (ausgesteuert bin, aber keine Soz beziehe, sondern von meinem bitter Ersparten lebe, das ich bei einem Einkommen zwischen 3’000 und 5’000 Franken angespart anstatt verprasst habe), lebe ich bescheiden – und das geht bestens. Ein Grundeinkommen von 2’500 Franken ist schlicht grössenwahnsinnig und total Luxus-orientiert. Tatsächlich ist die Kinderproduktion (625.-/Kind) höchst lukrativ. Nur die heutige Soz ist noch lukrativer als das Grundeinkommen – denn denen wird ja die Wohnung, die Versicherungen, die Rechtsvertretung und alles drum und dran mitbezahlt… Bisher hat noch keiner was vom Wohnen geschrieben: Nicht jeder wird das Glück haben und wie ich eine günstige, bezahlbare Wohnung finden. Wie soll das dann mit dem Grundeinkommen funktionieren? Leben die Menschen trotz ihres tollen Grundeinkommens auf der Strasse? Oder enteignet der Staat zuerst alle Hauseigentümer und verteilt die Wohnungen zusätzlich zum Grundeinkommen an alle Einwohner…? Die Überflutung durch Ausländer ist voraus zu sehen – für ein Grundeinkommen von 2’500 Franken würden die Menschen weltweit alles tun – das kommt dem Schlaraffenland -Gedanken doch sehr nahe. Mit Geldüberweisungen aus dem grosszügigen Grundeinkommen könnten die Menschen ganze Dörfer in ihren Heimatländern sanieren. Es gibt doch keinen Grund, den Menschen den Aufenthalt und den Bezug des Grundeinkommens zu verbieten, wenn wir schon heute Menschen aus aller Welt in unser Sozialsystem einladen. So werden es innert Kürze 20 Millionen sein, die in der Schweiz leben möchten – aber da lebt man dann eben wirklich auf der Strasse, denn Platz für soviele Menschen gibt es definitiv einfach nicht. Und auch wenn das Geld für alle reichen würde: Die Nahrung würde nicht für alle reichen. Die Eigenversorgung auf keinen Fall (auf den Feldern würden ja die Neuzuzüger campieren), die Importe wären nicht mehr gewährleistet, da schliesslich auf der ganzen Welt die Ernten durch Umweltzerstörung (Klimaveränderung etc) vernichtet werden und es ethisch unzulässig wäre, einem hungernden Land die Nahrung abzukaufen, bloss um die versnobten Schweizer Einwohner damit zu versorgen… Die Idee eines so üppigen Grundeinkommens ist vollkommen überrissen und total egoistisch. Ein Grundeinkommen in der Höhe von 300 oder 400 Franken könnte durchaus angedacht werden: Das hiesse beispielsweise Krankenkassenprämien staatlich finanziert für alle – da liesse sich auch bereits sehr viel Geld einsparen in der Verwaltung, bekommen doch schon heute eine Vielzahl Menschen Prämienverbilligungen und nur die braven Steuerzahler, bezahlen auch ihre eigenen Prämien selber. Das wäre ein Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit. Heute sahnen die Privilegierten ab (Sozialhilfebezüger, Asylsuchende, Ergänzungsleistungsbezüger). Die arbeitsfähigen Sozialhilfebezüger zeigen sich ja selten besonders kreativ. Warum sollten denn die arbeitsfähigen Grundeinkommensbezüger kreativer sein?? Und extrem friedensliebend, frei von Neid, Gier und Protz-Wut? Rücksichtsvoll, barmherzig, reine Vegetarier (um auch den Tieren ein würdiges Leben zu ermöglichen), liberal, tolerant, abslolut frei von Fanatismus…?
    Und eben: Was passiert mit den armen Alten, Pflegebedürftigen, für deren Pflege das Grundeinkommen nicht ausreicht? Lässt man sie einfach verhungern, um das Grundeinkommen an Junge zu verteilen? Wird das Recht des Stärkeren siegen? Alles aus sozialer Motivation heraus? Polizei gäbe es ja sicher keine mehr: Wer lässt sich auch freiwillig von Rüpeln bespucken und verhauen, wenn er mit 2500 Franken gemütlich das Leben geniessen könnte? …

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  13. Zoller

    Ja ich bin dafür für das Grundeinkommen ,natürlich muss man das überarbeiten ,
    ja nur für Schweizer Bürger, sonst geht der Schuss hinten raus und wir haben im nu 10 Millionen wo das Grundeinkommen beantragen.

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  14. Helga

    Hallo Leute

    Ich finde die Idee spitzenklasse!
    Vielen dank an die Initianten. Ich würde mir eine Schweiz (Welt) wünschen wo ich arbeite um zu leben und nicht lebe un zu arbeiten. Ich denke nicht das diese schiene die wir jetzt fahren gut, noch dem menschlichem Wesen entspricht oder gerecht wird. Ich gehe gerne einer Tätigkeit um Geld zu verdienen, aber bitte nicht 5 x 8 stunden pro woche bei 4-5 wochen Ferien pro Jahr. Es wäre doch toll wenn man selber wählen könnte wieviel Zeit man in den job investieren will, so wie es heute ist hat man ja kaum eine Wahl mit Familie etc. Weil die Ausgaben einfach zu hoch sind um es sich leisten zu können weniger zu arbeiten.
    Seht euch mal an eurem Arbeitsplatz um wieviele Leute leben von freitag bis sonntag abend und „sitzen“ nur ihre Zeit bis zum Wochenende ab? Wäre ein „ja“ zu BGE nicht auch ein ja fürs Leben und die persönliche Entfaltung? Und wieso müssen wir immer länger bis zur AHV arbeiten während viele Junge keinen job finden? Meistens wegen zuwenig Erfahrung……
    Es ist eine wunderbare zeit für einen Umbruch und diese initiative ein grosser Schritt in die richtige Richtung.

    Peace out.

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  15. Meyer

    Es klingt für mich zuerst gut, vorallem wenn man es zusätzlich zum Lohn erhält! Wenn man aber arbeitslos ist oder im Rentenalter, dann reichen doch 2500.- nicht zum Wohnen & leben!? Ok bei 2 Personen sind es schon 5000.- was super ist, aber für Einzelpersonen mehr als schwierig in der CH.

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  16. Gret & Hans

    Hallo

    wir sind ein AHV Rentner Paar und bekommen Fr.3300.-. zusammen, obwohl wir 45 Jahre beide bezahlt haben
    mit einem Grundeinkommen von Fr.2500… pro Person würden wir pro Monat Fr,1800,.. mehr bekommen
    und dafür sagen wir heute schon DANKE

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  17. Paul

    Herzlichen Dank an Jane zu der sehr pragmatischen Stellungsnahme.
    Ja, es ist finanzierbar, und ja, am 5. Juni gehts mal erstmals um einen Grundsatzentscheid.
    Es ist klar, dass diese Idee immer wieder zerredet und bekämpft wird.
    Dabei wäre der Gewinn für das Volk unbestritten, sofern es Schritt für Schritt sauber und fair eingependelt würde.
    AHV hat gut funktioniert, Bedingungsloses Grundeinkommen würde es auch.

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  18. Jane

    Nachtrag:
    Ja, die Löhne werden kleiner, was ja nichts macht, da sich dies im Rahmen der Höhe vom BGE abspielen wird. Also hat der arbeitende Mensch gleich viel Budget zur Verfügung.
    Ja, es wird Schwankungen geben. In vielen Bereichen (Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Sozialangebot, …) Das würde ich nicht Ausschlagen nennen, sondern Einpendeln, ein normaler Vorgang bei Veränderungen.
    Nein, wir werden nicht überrannt von Migranten. Wenn die Löhne kleiner werden, klingt das schon weniger attraktiv, sowie die Wohnsitzbindung. BGE bezieht, wer (mindestens die Hälfte des Jahres, nehme ich an) in der Schweiz wohnt und auch das ist eher nicht attraktiv, wenn das Herz woanders zuhause ist. Damit ist auch das leidige Thema abgedeckt, wer denn BGE kriegt. Ist doch ziemlich logisch und kein neues Konzept. Und die Rentengrenze wird es wohl weiter geben, ab der man sich das BGE auch ins Ausland auszahlen lassen kann.
    Das sind übrigens die Dinge, die später genau beleuchtet, errechnet, geplant und organisiert werden. Das heisst wohl auch, dass auf die Annahme des BGE noch mehr Abstimmungen folgen werden.
    Es gibt noch viele Etappen, in denen das Volk die Umsetzung selbst gestaltet und bestimmt. Wenn diese Initiative angenommen wird, wird eine Entwicklung in Gang gesetzt, auch wenn erst Jahre später. Ihr kennt ja die bürokratischen und politischen Mühlen.
    Also fragt sich: Richtige Richtung oder falsche Richtung? Nur das ist ausschlaggebend für die heutige Debatte und die Initiative. Alles andere kommt viel später.
    So. Grüsse

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    1. pelillo

      Der wurm ist kapitalismus wirtschaft spekulanten gier hochschulen politik das ganze als eigentum zu machen und paragraphen für uns arbeitende

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  19. Jane

    Guten Abend!
    So viele Meinungen, Ansichten, Ängste, Sorgen, Hoffnungen. Ich möchte nur ein paar Gedanken äussern, welche diesem Abstraktum ein wenig Boden verleihen könnten.

    Nehmen wir an, es wird ein Einkommen geben, wie beschrieben, wie angenommen. Und nehmen wir auch an, dass die Einführung am Anfang eines Prozesses steht. Welcher Prozess könnte dann eigentlich folgen?

    Es würde höchstwahrscheinlich eine stufenweise Einführung geben, um die Bürger nicht zu überfordern/überrumpeln. Sagen wir aus Jux, halbjährliche Stufen von 500.-, dann sprechen wir von einer (kurz angesetzten) Einführungszeit von zweieinhalb Jahren.
    In dieser Zeit werden Arbeitnehmer nicht auf einen Schlag, sondern individuell ihre Arbeitsprozente anpassen. Manche gar nicht, manche künden sogar, aber die grosse Masse… Dazu komme ich noch.
    Die Arbeitgeberseite muss und wird ihre Personalmodelle überarbeiten. Das heisst, es werden mehr Teilzeitstellen geschaffen, aufgrund des Pensumabbaus der Arbeitnehmerseite. So werden mehr Arbeitsplätze geschaffen, gerade in Bereichen, welche nicht dank Automation auf dem Arbeitsmarkt schwinden, mehr in sozial, gesellschaftlich und wissenschaftlich gerichteten.
    Würde der Bürger noch arbeiten? Nun, hier muss ich erst etwas fragen: Wenn Sie jemanden kennenlernen, was fragen Sie nach dem Namen als zweites? Sie fragen höchstwahrscheinlich nach dem Beruf. Dieses Beispiel unserer Sozialisation zeigt, dass Arbeit an sich ein Statusbedürfnis erfüllt. Das wird sich auch mit Einkommen nicht ändern. Der Unterschied könnte so aussehen:
    „Ich? Ich bin Bäcker, habe meine eigene Filiale und fünf Angestellte!“ (heute…)
    „Ich? Ich bin Bäcker und in meinem Laden haben wir das beste Brot im ganzen Dorf!“ (Einkommen…)
    Nicht nur, dass der Status des Berufs von der Lohnklasse ab und an Qualität und Nutzen gekoppelt werden, auch das Konkurrenz- und Hierarchiedenken könnte aufweichen und aus einem Ich ein Wir machen. Ich spreche hier die Arbeitsatmophäre an.
    Übrigens habe ich die Finanzierbarkeit hier ganz ausgelassen, denn das wurde jetzt schon oft genug zerrechnet. Es IST machbar. Es geht nämlich nicht um den Verdienst des Volkes als Antrieb der Wirtschaft, sondern allein um den Fluss. Solange Geld in den Adern der schweizer Wirtschaft fliesst, kann auch das bedingungslose Grundeinkommen funktionieren, denn auch dieses wird fliessen – vom Staat zum Bürger und vom Bürger zum Staat, wie heute auch schon.
    Also, ich finde, ein Ja wäre am 5. Juni angebracht, damit sich unser schönes Land, innovativ wie es ist, mit dem Einkommen weiter auseinandersetzt.

    Grüsse

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  20. Chris Schneider

    Besteht da nicht die Gefahr, dass bei den offenen Grenzen die Bevölkerung noch weiter sinnlos ansteigt?
    Wer hätte ein Anrecht auf dieses Grundeinkommen? Warum werden solche wichtigen „Details“ nicht erwähnt?
    Der Stimmbürger kauft nicht gerne die Katze im Sack.

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    1. H. Alsabschneider

      FLÜCHTLINGE HABEN KEIN ANRECHT AUF EIN GRUNDEINKOMMEN. Sie können also wieder beruhigt schlafen. Unglaublich wie paranoid diese Gesellschaft geworden ist.

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      1. MAX

        Chris K.

        Steht in diesem Einwanderungsgesetz etwas von einem bedingungslosen Grundeinkommen? Mit der EU ist die Einwanderung im Personenfreizügigkeitsabkommen geregelt. Auch da steht nichts von einem BGE.

        Wenn weder im Gesetz noch im EU-Personenabkommen etwas vom BGE steht, dann sind das offensichtlich zwei verschiedene Themen. Also richten wir uns weiterhin danach. Einwandern und auswandern darf jeder wie bisher nach den geltenden Abkommen. An wen wir jedoch wie viel Lohn bezahlen, bestimmen wir hoffentlich auch in Zukunft noch selbst.

        Wenn Ausländer Anrecht auf das BGE haben sollen, müssen sie erst einige Zeit etwas dafür leisten oder schon einige Zeit etwas geleistet haben. Das ist übrigens auch bisher so beim Anrecht auf Arbeitslosengeld. Ich sehe keine Verletzung irgend eines Gesetzes oder Abkommens noch eine Diskriminierung.

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  21. Stefan

    Ich denke wenn man alles richtig regelt dan würde das ganze auch aufgehen. Nur für 2 Kinder würde es Geld geben dann wird die Bevölkerung nicht kleiner oder grösser. Neuzugänger würden kein Anspruch haben. Den Einkaufstourismus verbieten. Ich würde weiter arbeiten und ich denke viele andere auch und mit dem Geld würde auch mehr konsumiert werden würde widerum neue Arbeitsplätze geben. Das Geld würde zum Staat zurückfliessen und die unnötigen Sozialjobs würden wegfallen, die vernichten ja sowieso nur massenhaft Geld. Man sollte abr auch der Automatisierung einen Riegel vorschienen, denn auch die Menschen die nicht die begabtesten sind sollten auch Arbeiten können. Uns jeder der arbeitet und die 2500 bekommt hätte mehr als jemand der nur die 2500 bekommt und kann sich somit mehr leisten. Und für die die arbeitslos werden müsste es einen übergang geben. Oder man appelliert an die Vernunft der Reichen das sie ihren Reichtum mit uns teilen ist ja schön und recht wen jemand der eine Firma leitet mehr verdient aber man kanns auch übertreiben mit der Gier und ständig wachsen zu wollen.

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  22. Pusswald

    Guten Tag Ich habe eine Frage aus eigenem Interesse. Ich bin so oder so gegen das Grundeinkommen. Es steht das z.b. das Arbeitslosengeld wegfällt. Bekomme ich im Falle einer Arbeitslosigkeit nur noch 2'000fr oder wie bisher die 80% von meinem letzten Lohn ???? Da ich als erwerberbstätiger Vater von 3 Kindern mit 2000fr nie durchkommen kann. Wer kann mir das beantworten.

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    1. Stefan Klapproth

      Beim BEG würden Sie wohl 2500 Franken plus je 625 Franken pro Kind erhalten.

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      1. Max

        Und wenn Sie mit einer Frau zusammen leben nochmals Fr. 2’500.- von ihr. Macht dann total Fr. 5’000.- plus 3x Fr. 625.- Und das auch wenn Sie nicht arbeitslos wären.

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    2. pelillo

      Erstens kommt drauf an wie alt sie sind das im arbeitsmarkt noch eine chance haben zweitens sicher vorher wenn bis dahin keine arbeit gefunden hast wird zuerst bis ausgesteuert eventuell ist arbeitsamt ein arbeitgeber noch in bezugs tagen falls es so weit wäre das ein grund einkommen eintrift wird es sehr warscheinlich nur vom arbeitsamt ausgeglichen und dann wenn ausgesteuert erhälst die 2500 was wiederum wenn sie eine beschäftigung finden wird das einkommen angepasst ich denke es mal so. Aber trotzdem ist grundeinkommen gut geld stinkt nicht was für staatus auch nicht der fall ist es werden immer mehr sozialstaat ausgebaut und das einkommen 7000 im monat ich habe es mit eigenen augen beobachtet eine familie 17 jahren immer zu hause grosse wohnung und dach wohnung die frau war immer im sommer auf balkon telefonierte stunden lang mit handtuch auf kopf der alte ging schön in m park spazieren aber per zu fall habe ich die begegnet das die beiden von sozial hochschule für arbeit raus kamen wirklich ein luxus leben aber ich nach unfall harte arbeit schweissen container reparieren draussen mit minus temperaturen bei eis schne noch dazu container reinigen das 10 jahre nie fieber und ein lohn von 4100 mit suva gelder was der arbeit geber nur 3390 zahlte und jetz bin 51 und 2009 haben die mich gekündigt wegen wirtschafts krise? Und wo alles manipulierte kapitalismus das jemand alt ist mit 50 und zu teuer ist das ist von denen die wirtschaft studieren das sollte gar nicht existieren aber das diese sozialarbeiter so viel abkassieren das sozialstaat deluxe da reklamiert niemanden oder diesen paragraphen bei 50 sind wir zu teuer und werden mehr sandkastenberufe wird mehr belohnt als die wo krüppeln und darum 2500 subito für wo kein job mehr bekommen nur weil ein alter erreicht haben geld stinkt deswegen auch nicht

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    3. Claus

      2500 plus das der frau plus der drei kinder ist doch logisch erst mal leute lest euch erst mal durch um was es wirklich geht und dann diskutiert ich kann nicht ab stimmen und habe es kapiert wie das gehn solll 2500 plus normalen lohn . sprich zbs einer hat jetzt 5000 minus 2500 ist 2500 wo einer mit flexibel sein kann oder nicht ich habe .ich habe aber noch nirgens gelesen wie das mit der steuer lauffen soll ob das auch von den 2500 berechnet wird oder nur von den1.- bis < 2500.-franken die man mehr hat . es gibt keine kleineren löhne in erster lienie werden die gewinnen die alein verdiner sind oder zu zweit weniger als 5000 haben

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  23. Selbst denken

    Geld ist genug vorhanden. Wir saugen die Erde ja schon eine Weile aus. Nur sammelt es sich zur Zeit bei wenigen Superreichen, die damit nichts Gutes anstellen. Und die Staaten unterstützen das auch noch gewaltig. Bitte erkennt die Chancen, die neue Ideen in sich tragen können. Unsere Kinder und Grosskinder werden auf die heutige Zeit zurückblicken. Was werden sie von uns denken? Danke an alle, die sich wirklich schlau machen!

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    1. pelillo

      Oh doch rechne wie viel das sozialstaat kassiert und werden immer mehr zähle die wo keine arbeit mehr bekommen wegen unfall oder alter weil sie zu teuer sind dann kommst auf das nicht genug dann doch zu viel

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  24. Max

    Das Bedingungslose Grundeinkommen wird in der Schweiz sicher nicht so schnell eingeführt. Auch wenn wir es uns leisten könnten. Bei heutiger Berechnung wäre das Ganze ein knappes nullsummen Spiel. Alle Sozialinstitutionen funktionieren ja noch ausreichend und der Leidensdruck der Betroffenen ist nirgends öffentlich zu sehen. Zudem kommt die Idee sowieso von der falschen Seite und die Vorurteile und Ängste der Gegner sind zu gross. Immerhin können wir dank der Initiative als bisher erstes und einziges Volk der Welt darüber abstimmen. Die Initiative provoziert eine Menge von ungelösten Fragen. Eine Einführung könnte auch eine hilfreiche Lösung zur Masseneinwanderung bieten. Wenn Ausländer erst nach einer bestimmten Aufenthaltsdauer in der Schweiz Anrecht auf das Bedingungslose Grundeinkommen hätten, müssten Arbeitgeber diese so lange zum vollen Lohn einstellen. Einen Schweizer hingegen könnten er für die selbe Arbeit um die Summe des Grundeinkommens günstiger beschäftigen. Beide hätten am Ende gleichviel in der Lohntüte. Der Schweizer wäre aber wesentlich billiger zu haben. Oder die Spiesse wären wieder gleich lang, da bekanntlich viele aus dem Ausland billiger arbeiten. Drecksarbeit müsste deutlich besser bezahlt, automatisiert oder selber erledigt werden. Das gäbe dann eine Umverteilung eines kleinen Teil des Überflusses. Ich denke da vor allem an die tausenden von unterbezahlten Reinigungskräften die in Luxus Immobilien die Toiletten reinigen und den Dreck wegputzen. Das Bedingungslose Grundeinkommen dürfte auch nur an Menschen die dauernd in der Schweiz wohnen ausbezahlt werden. Die Diskussion darüber wird sicher spannend und zwingt die Menschen ernsthaft über das Verhältnis von Mangel und Überfluss nach zu denken.

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  25. BGE - Unsere Freiheit

    In der Beschreibung ist ein wesentlicher Fehler, den man erkennt, wenn man sich aufmerksam das Interview (Video) mit Daniel Häni anguckt:
    Natürlich wird das Sozialsystem nicht abgeschafft und bleiben Ansprüche für einen Bedarf (oder höhere Rente), die über dem bedingungslosen Grundeinkommenssatz liegen, bestehen. Richtig ist: keiner bräuchte mehr so Ausbeutervereine wie die angeblich so „helfende“ Caritas und die Menschen unwürdige Behandlung der Bedingungen, also modernes Sklaventum von Sadisten gegenüber wehrlosen, die um ihre Existenz bangen, besonders in Ämtern und Verwaltung, fällt WEG.

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  26. Thomas

    Wie man auch hier sehen kann, gehen die Meinungen über dieses Thema doch sehr weit aueinander. Hier sollte es aus meiner Sicht einfach viel mehr Aufklärung geben, damit wirklich jeder weiß, was unter dem Bedinungslosen Grundeinkommen zu verstehen ist und natürlich auch, inweit dies tatsächlich auch umgesetzt werden kann. Letztendlich muss man aber auch einfach sagen, dass sich überhaupt irgend etwas ändern muss, damit die Menschen wieder an Lebensqualität gewinnen. Ob dies die richtige Lösung ist, würde man vermutlich dennoch erst mit der Zeit sehen.

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  27. Mark

    Also wie ich das sehe hat die Initiative echt ein Potential neuartige und natürlich weiterentwickelte Gesellschaft aufzubauen! ABER, es muss noch "deskeptiesiert" sein, und ja wenn es sich um bedingungslosen Grundeinkommen handelt dann kann hier unmöglich Missbrauch vorkommen. Dennoch muss in diese Richtung gedacht werden sonst wird System schnell überlastet. Andere frage ist Valuta! Was wurde damit passieren? Gut für Export… aber sind dann 2000 immer nicht 2000 wert oder nur noch 200? Mein Vorschlag wehre ehe bedingungslose Pension, und das kleines wenig (zwar schwache und oft bereits chronisch kranke) Freiheit ausleben zu dürfen!

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  28. Fisicaro Salvatore

    Schluss der Armut in der Schweiz !!

    Die Frage an Caritas Schweiz:

    “ Warum lehnt die Caritas Schweiz ein gesichertes Grundeinkommen für jedermann/frau in der Schweiz ab?“

    wurde mir von Caritas Schweiz folgend beantwortet:

    Wir lehnen ein Grundeinkommen nicht per se ab, befürworten auf jeden Fall, dass für alle in der reichen Schweiz lebenden Menschen die Existenz gesichert ist. So wie aber die Initiative daherkommt, ist zu vieles offen. Es könnte sich dabei auch um einen radikalen Sozialabbau handeln, je nachdem, welche Weichen für das Sozialversicherungssystem damit gestellt werden.

    Die Armut in der Schweiz zu eliminieren resp. die Existenz aller Schweizer/Innen zu sichern heisst für mich:

    Dass die Caritas Schweiz sich sofort selbst wegrationalisiert !

    Stattdessen bläht sich auf und bereichert sich die Caritas Schweiz Organisation schamlos zu einem/r Grosskonzern/Grossmacht.

    In der Geschäftspolitik der Caritas Schweiz sehe ich folgende soziale Diskrepanzen:

    Anstandsloser Missbrauch armer Konsumenten/Innen. Denn die armen Schweizer/Innen wollen nicht via Caritas die Müllschlucker von Restposten der Grossverteiler und Produzenten sein. Sondern selbstbestimmend mit ihren gesicherten Grundeinkommen als gleichberechtigte Konsumenten/Innen bei den Grossdetaillisten oder Landwirten einkaufen gehen.

    Pietätlose Ausbeutung mittelloser Angestellten mit Caritas-Hungerlohn, mit Versprechen zu einer besseren Zukunft.

    Skrupellose Neppe von Caritas-Spender/Innen, Sponsoren und (Gratis)-Restposten-Lieferanten.

    In Europa wird die Realisation zur Einführung vom gesicherten Grundeinkommen konkreter. Gemeinden und Regionen (Kantone), verdienen durch Nutzung von Licht und Wind Geld im Überfluss. Jede Einwohnerin, jeder Einwohner erhält vom Staat ein monatliches Grundeinkommen von z.B. Fr. 2‘000.–, gesichert durch die Erneuerbare Energie. Hiermit wird das teure Sozialwesen, das durch unsere Steuergelder berappt wird, überflüssig und folgedessen abgeschafft. Durch die Regenerative Energie, gesichertes Energie-Grundeinkommen in Energie-Fr., ist die Existenz jedes Menschen gesichert. Somit entfallen Sozialämter, Arbeitslosenämter, Psychiatrische- und Suchtentzugskliniken, AHV- und IV-Ämter, Steuerämter, Gewerkschaften, Hilfsorganisationen usw. Alle Leute profitieren vom Existenzgrundeinkommensrecht. Was dann jede Einzelne, jeder Einzelner selber daraus macht, ist ihre/seine eigene Verantwortung. Normal ist, dass man für noch mehr Luxusgenuss eigenes Geld durch klassische Arbeit dazuverdient. Wird das monatliche Grundeinkommen aber "verlocht", gibt es kein Gejammer und kein Pardon.

    Freundlichst Fisicaro Salvatore, Weggis

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  29. Ali

    Warum erwähnen Sie überhaupt eine Religion, in einem Kontext wo es Null Sinn macht ob es eine Jüdische, Christliche oder eine Hindu Familie sein könnte. Oder denken Sie dass, nur die Muslimischen Familien zu Hause sitzen würden? Man sollte sinnlose Initiativen nicht noch mit niveau losen Kommentaren beschmücken.

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  30. Marina Berger

    Herrlich! Dann haben wir endlich in der Schweiz den Kommunismus erreicht! (Ich bin nämlich Russin). Stellen Sie sich vor, eine Muslimische Familie mit 4-5 Kinder wird pro Monat 8000.00 – 9000.00 CHF einfach so kriegen. Die gehen doch nie mehr in Ihren Leben arbeiten! Wozu auch, keiner macht das mehr, wir sind doch nicht blöd!

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    1. Teddy47

      ja genau – wo bleibt da der Anreiz einer Leistung – Danke vielmal – Unternehmertum und etwas mehr zu haben wie andere ist auch nicht mehr angezeigt. Also wirklich: Das hatten wir doch in der Vergangenheit mehrmals schon und es hat nicht funktioniert weils mehr "Faule" und Nutzniesser des Systemes gibt, wie solche die es vielleicht gut gemeint hatten mit der Idee !

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    2. Edwin

      Also Entschuldigung: Sie schreiben selber, dass sie Russin sind – warum denn solch ein Fremdenhass? Oder konnten sie vielleicht reich einheiraten, dann ist es noch schlimmer!

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    3. Christian

      Ein grundsätzliches Grundeinkommen ist sicher gut und auch umsetzbar.
      Tatsächlich gibt es allerdings Randgruppen, welche das ausnutzen würden.
      Es muss das Grundeinkommen auf eine maximale Anzahl an Kindern beschränkt werden. Es würde sonst wohl tatsächlich eine nicht arbeitende muslimische Kinderflut entstehen. Diese würden dann wieder nur Kinder produzieren um Geld zu erhalten. Das ganze wäre kontraproduktiv und führt in den Kollaps…
      Die Ehrlichkeit ist Grundvoraussetzung. Diese kann eben nicht von allen erwartet werden.

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      1. Yesim

        Sorry aber was habt ihr gegen muslimen, habt ihr das gefühl, das nur muslime kinder auf die welt bringen???????
        Schande!!!!!
        Ausserdem die muslime aber auch die ausländer sind nicht faul, schau doch mal auf einer baustelle rein, wieviele schweizer und wieviele ausländer dort tätig sind.
        Bitte, einbisschen mehr respekt!!!
        Wir sind doch alle nur MENSCHEN

        VA:F [1.9.22_1171]
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        1. Martin

          Mosleme sind keine Menschen..
          das minimal einkommen sollte nur für CH gelten wer kein Schweizer Pass hat ,und arbeitslos Wirt muss das Land verlassen .

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          1. Berta

            Du bist kein mensch wen du so redest raus mit dir

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          2. David

            Du hast noch die Menschen vergessen, welche nicht die korrekte deutsche Rechtschreibung beherrschen. Diese ungebildeten Eingebildeten dürfen natürlich auch kein Grundeinkommen erhalten!
            🙂

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  31. Hans Richter

    Der Staat kriegt doch einen Großteil des Geldes über Mwst und andere Abgaben zurück. Man braucht wirklich nicht meinen, der Staat geht aufgrund des Einkommens pleite, insbesondere gibt es nicht mehr so viele psychische Folgeerkrankungen und deprimierte Menschen. Das schont auch die Sozialkassen sowie Staatskassen. Ich glaube sowieso, die Menschen würden dann mehr konsumieren und unbeschwerter leben, eine gerechtere Welt mit weniger Druck würde entstehen. Möglicherweise könnte man endlich mal ein Leben führen, in dem man sich einen Studium oder einer Lehre widmet, ohne Sorge, das mal das Bafög nicht bewilligt wird, irgendein Amt nicht zahlt oder man sich für die BIldung mit Krediten ruiniert.

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  32. Toni Macheroni

    Ja genau, und wer bezahlt die 16 Milliarden pro Monat?? = 192 Milliarden im Jahr, träumt schön! Linker Gutgedanken, NEIN NEIN NEIN.

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    1. Rita K.

      Falls das Grundeinkommen durchkommen würde, dann benötigt man keine Sozialgelder, AHV, IV, Krankenkasse, Erwerbslosigkeitkasse sowie Asylgelder mehr. Rechne mal die Summe zusammen. Geschweige von den Gelder die in Ausland fliessen.

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      1. Lehmann

        Obendrein wird das Landwirtschaftsbudget auch viel schlanker…das BGE würde die Direktzahlungen weitgehend ablösen….

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