Mindestlohn Initiative Schweiz – Abstimmung

Publiziert: 2013-03-21, 01:41 Uhr | → 30 Kommentare
Autor: Eidgenoessische Abstimmungen CH


Mindestlohn Initiative Umfrage

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Der folgende Text befasst sich mit dem Thema der Mindestlohn-Initiative in der Schweiz und beleuchtet dabei die Argumente der Initiative, der Befürworter und Gegner. Die Befürworter der Initiative, das sind die Arbeitnehmer Gewerkschaften und die SP Schweiz, wollen, dass jeder, der in Vollzeit arbeitet, auch davon leben kann. Damit das Volk über die Mindestlohn Initiative abstimmen kann, wurden 110000 Unterschriften eingereicht und bei der Eidgenössischen Bundeskanzlei deponiert.

Gefordert wird ein Mindestlohn von gut 22 Franken pro Stunde bzw. 4000 Franken pro Monat. Dieser Mindestlohn soll durch bestimmte Arbeitsverträge, die durch Bund und Kantone mitbestimmt werden, eingehalten werden.

Inhalt:

 

So soll das Ziel der Mindestlohn Initiative erreicht werden

Die Initiative will Gerechtigkeit vom Niedriglohnsektor an erreichen. Dieses Ziel soll durch die speziellen Arbeitsverträge und in Form des Mindestlohns von 22 Franken realisiert werden. Das Ziel soll durch eine Volksabstimmung zum Mindestlohn in der Schweiz erreicht werden. Dazu wurden mit 110000 Unterschriften bereits weit mehr als die zur Abstimmung nötigen Stimmbürger Unterschriften eingereicht, die den Weg zu einer Volksabstimmung ebnen.

Das Volk, in dem es eine breite Akzeptanz zum Thema Mindestlohn und lohnende Arbeit auch im Niedriglohnsektor gibt, soll das Ziel der Mindestlohn Initiative in der Schweiz durch Abstimmung verwirklichen.

 

Der Grund für zu niedrige Löhne

In den vergangenen Jahren hat der allgemeine Lohndruck enorm zugenommen, da viele Unternehmen zunehmend Arbeitskräfte von sogenannten Temporärfirmen auf Zeitarbeitsbasis beschäftigen. Zudem werden Lohnerhöhungen vermehrt abgelehnt und die Arbeitszeiten stark verlängert. Die Löhne von Frauen sind ebenfalls noch deutlich niedriger als die von Männern (siehe Lohn Frau vs. Lohn Mann). Im Schnitt beträgt die Differenz trotz gesetzlicher Gleichstellung knapp 20%. Sogar das Bundesamt für Statistik BfS bezeichnet die Lohnpolitik in der Schweiz als lohndiskriminierend gegenüber den Frauen.

In der Landwirtschaft, im Reinigungsgewerbe und in der Dienstleistungsbranche, besonders in Bezug auf Hausangestellte, werden die im Schnitt niedrigsten Löhne in der Schweiz gezahlt. Etwa die Hälfte der im Reinigungsgewerbe beschäftigten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die weniger verdienen als 3500 Schweizer Franken pro Monat.

Mindestlohn Initiative SchweizAbhilfe soll hier der Mindestlohn schaffen. Als einer der vielen Pro und Contra Argumente für den Mindestlohn wird unter anderem eine steigende Kaufkraft in Bezug auf die Binnenkonjunktur genannt. Ebenso würden die Steuereinnahmen steigen und zugleich Sozialabgaben sinken, da der Bund weniger bezuschussen müsste. Es wird insgesamt als Gewinnsituation sowohl für den Staat, als auch für die Arbeitnehmer dargestellt. Ausserdem schafft der Mindestlohn erwiesenermassen bis zu 25% neue Arbeitsplätze.

 

Befürworter und Gegner der Initiative

Befürworter der Initiative sind zum einen die Gewerkschaften wie der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB und die Gewerkschaft VPOD, aber auch die Linke, die SP Schweiz. Natürlich zählen auch zahlreiche zumeist unterbezahlte Arbeitnehmer zu den Befürwortern der Initiative für einen gerechten Mindestlohn.

Gegner der Initiative zur Einführung von Mindestlöhnen sind vor allem die Unternehmen rund um die Economiesuisse. Diese befürchten vordergründig starke Gewinneinbussen aufgrund steigender zu zahlender Löhne. Ebenso wird eine Minderung der Wettbewerbsfähigkeit mit konkurrierenden ausländischen Unternehmen befürchtet, da den Unternehmen das Geld für Expansionen und für den allgemeinen Ausbau des Unternehmens fehlen würde.

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Thema:

Zuletzt aktualisiert am: 2014-08-21 um 01:21 Uhr
Autor: Eidgenoessische Abstimmungen CH

→ 30 Kommentare

30 Gedanken zu „Mindestlohn Initiative Schweiz – Abstimmung

  1. Seppel

    DIe Initiative ist vom Grundsatz her sehr gut, denn in einem reichen Land wie der Schweiz soll es keine Leute geben, die den ganzen Tag über schuften und trotzdem nicht genug verdienen, um ein anständiges Leben führen zu können. Zudem wird die für Wirtschaft und Umwelt nicht unbedingt förderliche Billigkonkurrenz geschwächt.  Doch diese Inititative ist nicht ganz zu Ende gedacht. Denn nicht in der ganzen Schweiz kann man sich 4000.- pro Monat leisten. In Zürich ist das kein Problem, aber irgendwo im Jura z. B. sieht das anders aus. Die Kantone müssten über ihren konkreten Mindestlohn entscheiden. Hätte die Initiative das auch irgendwie beachtet, gäbs von mir ein JA, so ist mir das Risiko zu hoch und darum gibt es ein NEIN.

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  2. B. FECKER

    WENN DIE INITIATIVE NICHT ANGENOMMEN WIRD DANN VIEL SPASS LEUTE !!!  FÜR SCHWEIZERBÜRGER WIRD BALD KEIN JOB MEHR GEBEN. ALLE UNTERNEHMEN NEMMEN NUR AUSLENDER UND GRENZGÄNGER WEIL SIE VIEL BILLIGER SIND ALS IHR. DIE ANGEBLICHE ARBEITSPLÄTZE-VERNICHTUNG IST NUR PROPAGANDA UND ANGST-MACHEREI UM MEHR GEWINN ZU MACHEN UND MIT DIESE TRICK HAT MAN ALLE BÜRGER SCHON  IM GRIFF.                          UM DAS ES GEHET LEUTE !!!.   MIT EIN NEIN SCHNEDEN  SICH DIE SCHWEIZERBÜRGER  INS EIGENE FLEISCH. DIE ARGUMENTE WAS DIE GEGNER  BRINGEN UND SEHEN IST NUR PURE NEID MEINE KOLLEGIN (Schweizerin) HAT IN EINE FIRMA GANZ KLARE ABSAGE BEKOMMEN           SIE SIND FÜR UNS ZU TEUER!        ICH BIN AUSLENDERIN UND ICH HABE GUTE JOB ABER ICH MUSS LACHEN WENN ICH DIE SCHWEIZER EIVERSUCHT UND NEID SEHE. VIEL SPASS LEUTE BEI ABSTIMMUNG        ÜBRIGENZ ICH BIN FÜR EIN NEIN

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    1. Robert

      Mein Rat: ziehen Sie um nach Frankreich, da ist alles Besser für Leute wie Sie!

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  3. FischerRemo

    Stellen Sie sich mal vor, in einem (Klein-)Betrieb würde der Lohn durch die Initiative auf 4000 Fr. aufgestockt werden. Doch der Betrieb hat dafür nicht genug Geld und schafft Arbeitsplätze ab => Arbeitslosenquote steigt. Oder der Betrieb erhöht die Verkaufspreise => die ausländischen Produkte würden mehr gekauft als inländische =>weniger Geld => Arbeitsplätze abschaffen zum Ausgleich => Arbeitslosenquote steigt. Und wenn der Betrieb einen neuen Angestellten sucht, nimmt er doch eher einen Erfahrenen als einen Neuling => Jugenarbeitslosigkeit steigt. Ich sehe in der Initiative nur Steigerung der Arbeitslosenquote und Schwächung der schweizer Wirtschaft. Ausserdem zahlt man in der Schweiz z. B. nicht überall gleich viel für Wohnraum, warum soll es dann einen SCHWEIZWEITEN Mindestlohn geben? Beim Mindestlohn überwiegt meines Erachtens die Unfairness der Leistungsbelohnung, also der Löhne MEHR als dass es "Faire Löhne" gäbe. Also NEIN zur Mindestlohninitiative am 18. Mai!

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  4. Lukas

    Die weniger als 3000 Fr verdienen, werden von Ergänzungleistungen unterstützt und von der Gemeinde bezahlt.

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  5. Walter

    "Vernichtet Arbeitsplätze" argumentieren die Gegner der Mindestlohn-Initiative. Und werfen gerne mit  Zahlen um sich, welche zur Lebensrealität des einzelnen Menschen rein gar nichts aussagen. z.B: "nur 3.5% Arbeitslosigkeit". Wie toll.  Gleichzeitig lebten in der Schweiz im Jahr 2011 7.6% der ständigen Wohnbevölkerung – das  sind 580'000 Menschen – unter der Armutsgrenze (2200Fr. pro Person, 4050 FR für Haushalt mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern).  Wir brauchen nicht einfach möglichst viele Arbeitsplätze, wir brauchen Lebensperspektiven!

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  6. Sam Francisco

    Vorab, es gibt einen wirksamen Mindestlohn und einen unwirksamen Mindestlohn. Für diejenigen die sowiso mehr als 4000.- CHF verdienen ist er unwirksam. Und denen die darunter verdienen, für die wäre er wirksam. Rein Volkswirtschaftlich sollte man sich überlegen, das wenn ein Preis steigt, hier in Form von Lohn, dies automatisch einen Rückgang des Angebots (Arbeitsplätze) zur Folge haben wird. Ich glaube, dass die Argumentation mit sinkenden Sozialkosten und höheren Steuereinnahmen ebenfalls nicht durdacht ist, da wenn es weniger Arbeitsplätze gibt genau das Gegenteil eintrifft. Der Staat sollte den Bedürftigen eher helfen in dem er Wohnungsvergünstigungen oder Essensgutscheine gibt. Da diese den Markt weniger beeinflussen würde als ein Mindestlohn. Der Markt sollte sich selbst regulieren, das ist für alle am besten. Wers nicht glaubt sollte sich vielleicht mal mit Volkswirtschaft auseinander setzen als immer aus dem Bauch heraus zu entscheiden. Es wäre nur dumm einen Mindestlohn zu bejahen, weil die Menschen denen man ja damit helfen will, mit Arbeitslosigkeit zu rechnen hätten.  

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  7. Arnold Armin

    Ich stehe voll und ganz hinter dem Mindestlohn! es darf doch nicht sein, dass die Lohnschere immer weiter auseinanderklafft. Letzendlich frage ich mich, dass unsere Poltiker Arbeitgeber und alle Gleichgesinnten sehr gerne von Sozialer Sicherheit und Gerechtigkeit reden. Für dies aber nicht  genug tun

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  8. Coro

    Also das was Aldi und Co. Machen mit dem wir zahlen unseren Leuten schon lange 4000 bei 100% aber das ist der mind.Gehalt von den Filialleitern. Die angestellten dürfen nicht mehr als 40% arbeiten. (Quellen sind viele vorhanden) dann noch nehn Vertrag das man die restlichen 60% nicht arbeiten darf. Na toll so muss Mann oder Frau auf Sozialamt wenn noch Kinder vorhanden sind. Ich verdiene 15 und 20Fr pro Std. Ist nicht viel für 4 + 8 std. Woche. Aber mein Ziel ist es Ja eine Lehre noch nebenbei ab Sommer zu absolvieren dann sind wir bei über 100%. Und dann muss ich halt in den Arsch beissen für Lehre Kind und Co. Aber man sieht es ja heute schon Stellenabbau weil viele schon den Mind.Lohn steigern. Und dann haben ungelehrnte sowie Arbeitsschwache so oder so keine Change mehr.

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  9. Simi

      Als ich meine Berufslehre beendet hatte, die übrigens sehr streng wahr, bekam ich keine 4000.-. Und ich bin nicht etwa 50 Jahre alt also kann man nicht sagen "ja früher war es eben anders" nein ich bin 22 Jahre alt, meine Lehre habe ich vor noch nicht mal 4 Jahren abgeschlossen. Mittlerweile bin ich über der 4000.- Marke. Aber nicht weit darüber und ich bin ständig am weiterbilden, übernehme Verantwortung und ich setze mich immer stark für den Betrieb ein.   Jetzt soll jeder der einfachste Arbeiten verrichtet und Null Interesse am Betrieb zeigt 4000.- bekommen? Wieso dann noch eine Ausbildung machen?  Stellt euch vor ihr sitzt wieder in der Schule, alle machen sich Gedanken was nach der Schule kommt. Wie würdet Ihr euch heute endscheiden, eine Lehre absolvieren, 3-4 Jahre auf die Zähne beissen und nur ein Lehrlingslohn erhalten oder direkt irgendwo arbeiten mit sehr geringer Zukunftsperspektive und von Anfang an 4000.- verdienen? Und ich denke jeder der ein bisschen was im Kopf hat stimmt mir zu, dass es nicht schlau ist auf Ausbildung zu verzichten.   Und ich kann euch sagen, wenn morgen der Chef zu mir kommt und sagt wir bekommen einen neuen Arbeiter der noch alles lernen muss und ich erfahre er verdient fast so viel wie ich. Dann gibt es 2 Möglichkeiten 1.Ich bin überhauptnichtmehr Motiviert und lasse stark nach oder suche mir etwas neues. 2. Ich fordere eine saftige Gehaltserhöhung. Und ich wäre sicher nicht der einzige der mehr Gehalt will. Wenn jemand für ein Unternehmen nicht mehr Wert hat kann doch nicht jemand kommen und das Unternehmen zwingen einen höheren Lohn zu zahlen. Wenn die Initiative angenommen wird habe ich meinen Glauben verloren, wer will dann noch ein Kleinunternehmen gründen? Ich nicht!

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    1. Cyrille Voelin

      Hast Du Dir schon mal überlegt, dass Du vielleicht auch zu wenig verdienst mit Deinen Ausbildungen?

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    2. Ruedi Hug

      Hallo SImi der Träumer, Leider muss ich die schreiben, dass Du noch nicht begriffen hast wie die Arbeitswelt funktioniert! Logischer weise bekommt nur eine gute Arbeitskraft einen Job, so wie jetzt auch! Aber mit dem Mindestlohn haben Menschen über 50Jahre auch mak wieder ein Chance auf eine Arbeitsstelle und auch Du wirst mal älter seit und vielleicht einen Job brauchen, der dann durch einen schlechter ausgebildeten jüngeren Mitarbeiter vergen ist, eben für eine sehr geringen Lohn! Muss der Arbeitgeber aber 4000 Franken bezahlen, dann wir er lieber Dich nehmen älter aber eben viel besser ausgebildet! So funktioniert der Mindestlohn! Liebe Grüsse Ruedi Hug

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    3. klein Verdienerin

      ES MACHT NUR TRAURIG DAS ES LEUTE GIBT DIE SO DENKEN. STELLEN SIE SICH VOR NACH DER SCHULE SCHLIESST MAMAHOTEL DIE PFORTEN, SIE SIND AUF DER STRASSE ALS 16JÄHRIGE WANN UND WO HABEN SIE EINE MÖGLICHKEIT EINE LEHRE ZU MACHEN??? WENN SIE SCHON SELBER AUF IHREN FÜSSEN STEHEN MÜSSEN? NIEMAND HILFT IHNEN UND SIE WERDEN IHR GANZES LEBEN HERABLASSEND BEHANDELT? WÜRDEN SIE DEN GANZEN TAG SALATE BEI 2 GRAD WASCHEN? UND NASSE HÄNDE MIT BLATTERN ÜBERSEHEN VERSUCHEN IN EINEM 3 SCHICHT BETRIEB ZU WÄRMEN? WÜRDEN SIE DIESEN JOB TUN? ERZÄHLEN SIE MIR NICHTS VON ANSTRENGEND… DAVON KANN ICH EIN LIED SINGEN.. JEDER DER SICH EINBILDET EIN JOB OHNE AUSBILDUNG IST NICHT SCHWER TÄUSCHT SICH UND REDET ES NUR SCHÖN. NACH EINEM SOLCHEN SCHICKSAL KOMMT NOCH ALS NÄCHSTES DASS MAN KEINE KINDER HABEN SOLLTE UND BLABLA.. ABER MEINE LIEBEN CHEFS WAS WÜRDET IHR TUN WENN ES SOLCHE LEUTE NICHT GEBE? KINDERARBEIT IN INDIEN? ALSO BIN ICH NICHT MEHR SICHER WER HIER UNGERECHT IST? 

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  10. Elisabeth Gresch

    Hallo

    Ich möchte einmal fragen wie das mit uns Rentner ist???? Die AHV beträgt höchstens 2300.00 Franken, das macht eine Differenz von 1700.00 Franken. Ich habe 45 Jahre einbezahlt und bekomme auch nicht 4000.00 sondern nur 2300.00 Franken. Alles was ich darüber brauche muss ich von meinem Privatvermögen nehmen was auch nicht so gross ist. Das sind pro Monat 2000.00 Franken. Bei einem Vermögen von 60000.00 Franken habe ich in 30 Monaten ein Problem und mit 2300.00 kann man nicht leben. Zins 1200.- Krankenkasse 400.- Steuern 200.- Telefon Elektrisch 100.- Verkehr 100.- = 2000.- bleiben noch 300.- für Essen und Taschengeld.

    Für das habe ich 45 Jahr gearbeitet und noch als alleinerziehende ein Kind grossgezogen, ich fühle mich einfach gesagt ver……

    Wen die Initiative angenommen wird so fordere ich auch für und Rentner min. 4000.- Rente pro Monat.

     

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    1. Arnold Armin

       Ich verstehe  Sie voll und ganz. Unsere Politiker und  Führungsleute schmücken sich damit, dass in unserem Lande  niemand verhungern muss! Damit ist ihnen leider nicht geholfen

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  11. Ramadan

    Dies wäre einfach unfair gegenüber den anderen Leute die Jahrelang weiterbildungen gemacht haben und sommit genau gleich stehen wie andere Leute die nichts im leben erreicht haben

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    1. Lara

      Du nennst also eine alleinerziehende Mutter oder jemanden der z.B. Konditor gelernt hat – und diesen Beruf gerne(!) ausübt, einen Menschen der nichts erreicht hat? Ich für meinen Teil bin froh, dass wir nicht alle Kaderstellungen einnehmen müssen, denn Kaderstellung oder nicht – dies hat für mich nichts mit der erbrachten Leistung zu tun. Und nicht zuletzt brauchen wir Bäcker, Buchhändler, Gärtner und all diese Menschen, die deiner Meinung nach nichts erreicht haben im Leben.

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      1. nati

        Probiert mal als alleinerziehend jahrelang zu arbeiten trotzdem zeit fur das kind zu haben und nebenbei noch zur schule….dass geht gar nicht. aber die die gut verdienen interessierts ja nicht die haben eh genug fur nanny und zum Weiterbildungen zu besuchen

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  12. economy

    Ich hoffe es wird auch bald dem hintersten Hinterwäldler klar, dass die Kaderposten nicht unbegrenzt sind, genauso wie das Wachstum auch nicht unbegrenzt ist. Zudem ist die Mindeslohninitative auf die Menschen gerichtet, die Vollzeit arbeiten, sie sagt nichts von Lehrlingen oder einem bedingungslosen Grundeinkommen, lieber Tom. Zuerst müsste man halt die Initiative auch verstehen. Haltlose Behauptungen kann jeder machen.

    Jeder, der Vollzeit arbeitet, hat den Anspruch auf einen genügenden Lohn. Es kann nicht die Lösung sein, dass diejenigen, die nicht genug verdienen, zum Sozialamt gehen müssen. Ich möchte nur warnen, irgendwann wird das Fass explodieren, auch wenn die Economiesuisse bis jetzt jede Abstimmung noch zu ihren Gunsten ändern konnte, irgendwann wird es zu viel. Aber hoffentlich wird der Stimmbürger erkennen, dass es beim Mindestlohn nur um ein Existenzminimum für Vollzeitarbeitende geht und nicht um irgendeine "kommunistische" Planwirtschaft.

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    1. Arnold Armin

      Ich  stimme ihrer Ansicht voll zu. Dass das  Problem sehe ich, dass das Geld und die Macht über die Mitmenschen viel zu grosser Stellenwert hat. Zu dem leiden viele Grossverdiener unter  Grössewahn und denken nicht im geringsten daran, dass  sie nach diesem Leben gar nichts mitnehmen können. Hinzu  kommt noch, dass sie noch nicht erfahren haben, dass Geben oft glücklicher macht als nehmen

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  13. Tom

    NEIN! Viele Arbeiter und auch Manager haben jahrelang Aus- und Weiterbildungen gemacht und somit viel Freizeit geopfert und Lohnausfälle auf sich genommen.

    Und jetzt soll einfach jeder, der seinen Fokus auf die Freizeit richtet und das Privatleben total auskostet CHF 4000.- erhalten? Das ohne eine Lehre oder Weiterbildung gemacht zu haben?!

    So funktioniert die heutige Weltwirtschaft einfach nicht!

    Der Staat unterstützt viele Menschen mit dem Bildungswesen: Warum also nicht einfach mal die Freizeit opfern und berufsbegleitend eine Aus- / Weierbildung absolvieren, wie dies viele Kaderleute gemacht haben?!

    Es hat meistens einen Grund, warum man viel oder wenig verdient.

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    1. Ruedi Hug

      Ja der Grund heisst, die Elite schaut auf sich, die Reichen für die Reichen und das Fussvolk soll unten bleiben! Und manchmal braucht man einen Handlanger der ein wenig in dem Mittelstand nach oben kann, aber nur kurz, weil Alle Menschen mit Lohnausweis sind austauschbar! Also schaut in die EU hinnaus, dann begreiffst Du meine Worte und die seltenen Ausnahmen bestätigen die Regeln. Warum nur versuchen die schweizer Politiker der EU beizutretten und das obwohl die Stimmbürger das gar nicht wollen! Lieber Gruss   Ruedi Hug

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    2. Robert

      Genau! Können wir jetzt entlich aufhören mit dieser Socialistische Wahnsinn?!? Der Staat hat keine Rolle in das Bestimmen von Löhnen, fertig, schluss. Dieses System ist beerdigt worden und schon 25 Jahren her!!

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  14. FreierBürger

    Finden Sie mal eine Putzfrau für weniger als 25 Fr pro Stunde. Und bitte geben Sie mir dann die Adresse weiter.

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  15. Gabi

    Ich finde es schrecklich, wie der Profit immer Thema Nr. 1 ist. Ich weiss, dass die Welt so funktioniert, aber genau deswegen haben wir einen Sozialstaat. Wie wir wissen, ist der Kapitalismus auch bereit, Leute zur Arbeit zu zwingen. Ich möchte hier keine Kapitalismuskritik anbringen, doch möchte ich die Schweiz zum Menschsein aufrufen. Ist es nicht fair, wenn Arbeitnehmer, die von Montag bis Freitag von 8 bis 6 arbeiten, auch genug verdienen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen? Hier wird davon geredet, dass die Unternehmen Gewinneinbussungen haben. Ja… Und? Wenn sich ein Unternehmen keine fairen Löhne leisten kann, dann scheint dies kein sehr erfolgreiches Unternehmen zu sein. Und wenn man keine Eingriffe in die Wirtschaft möchte, warum dann Unternehmen künstlich am Leben erhalten auf Kosten des schweizer Bürgers?
    Warum wird eigentlich immer im tiefsten Segment gedruckt und warum werden nicht Manager-Löhne angepasst. Warum schneiden sich gewisse Schweizer ins eigene Fleisch und möchten auf einen fairen Lohn verzichten… Damit sie die Manager-Löhne finanziern können? Die Wirtschaft, um die man so besorgt ist, muss Mindestlöhne von 4000.- verkraften können, schliesslich kann sie auch Löhne von 50'000 und weitaus mehr tragen. Warum von den Ärmsten nehmen, wenn's in der Schweiz anscheinend im Überfluss vorhanden ist (–> Hochlohnparadies Schweiz ist nicht einfach so ein Begriff). Ich versteh da so einiges nicht. Nur weil es eine Putzfrau ist, hat sie kein Recht auf einen anständigen Lohn? Arbeitet sie nicht hart? Ganz ehrlich, ich bewundere die Putzfrauen bei uns im Büro und ihre harten und saubere Arbeit und bin froh, dass wir sie haben. Nur um ihr Wille stimm ich ja. Sie hat keine Ausbildung? Ja leider hatte sie das Privileg nicht. Wollen wir sie bestrafen? Ist das die Schweiz? 

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  16. Edith

    Bei einem Mindestlohn  von Fr. 4000.00 werden nur noch Personen mit einer Ausbildung angestellt. Wo bleiben dann die ungelernten und Personen mit Handycap? Die werden dann durch uns/Staat bezahlt. Was ist schlussendlich besser?

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    1. Patrick baleda

      Das ist Falsch!! es ist genau an die ungelernten und Personen mit Handycap gedacht das sie schon 4000 verdienen.. 

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    2. Arnold Armin

       Sie haben Recht.   Damit Ungelernte  angestellt werden, braucht es eben Herzensbilung und Nächsten Liebe. Diese kan können Führungskräfte selbst an der Uni nicht lernen

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