Neue Erbschaftssteuer Bundessteuer – Erbschafts- und Schenkungssteuer ( Erbschaftssteuerreform )

Publiziert: 2014-09-26, 18:02 Uhr | → Kommentar schreiben!
Autor: Eidgenoessische Abstimmungen CH


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Nationale Erbschaftssteuer Schweiz – Abstimmung und Initiative: Bundesrat lehnt Volksinitiative zur Einführung einer schweizweiten Erbschafts- und Schenkungssteuer ab.

Aktueller Stand: Heute liegt die Kompetenz & Steuerhoheit zur Erbschaftsbesteuerung bei den Schweizer Kantonen – auf Kantonsebene. Die Erbschaftssteuer-Initiative fordert, dass auf Bundesebene landesweit eine Erbschaftssteuer eingeführt – ab Erbschaften über 2 Millionen Franken. Alle Beträge, die unter der 2 Millionen-Grenze sind, gelten als Freibetrag und bleiben von der Steuer befreit. Ausserdem soll bei der Erbschaftssteuerreform der Erblasser, nicht aber die Erben besteuert werden. Das Geld soll vor allem der AHV und den Kantonen zugute kommen – sprich: der Bevölkerung.

Hier gibt es alle Informationen zur: Erbschaftssteuer Schweiz – Initiative und Abstimmung.

Inhalt:


Eidgenössisches Parlament zur Erbschaftssteuer

Der Bundesrat und der Ständerat lehnen, wenig überraschend, die Volksinitiative zur Einführung der nationalen Erbschaftssteuer namens "Millionenerbschaften besteuern für unsere AHV (Erbschaftssteuerreform)" ab. Die Ständeräte in der kleinen Kammer sprachen sich mit 32 NEIN Stimmen gegenüber 11 JA Stimmen deutlich gegen diese Initiative aus. Zwei Ständeratsmandate enthielten sich in der Abstimmung ihrer Mandats-Stimme.

Die Begründung der Landesregierung erscheint ein wenig konfus. Einerseits entspricht es der Tatsache, dass heute in den Kantonen fast alle Erbschaften für Familien und Verwandte komplett von der Steuer befreit sind. Andererseits argumentiert der Bundesrat genau damit, dass die Kantone zu sehr auf dieses Geld angewiesen seien, weshalb man eine schweizweit eingeführte Erbschaftssteuer ablehnt. Als nächstes wird nun die grosse Kammer im Nationalrat über die Erbschaftssteuer befinden und ihrerseits eine Empfehlung zur Abstimmung abgeben.


Das will die Erbschaftssteuer Initiative

Die Erbschaftssteuerreform fordert, dass nicht mehr die Kantone selber über die Erbschafts- und Schenkungssteuer entscheiden wie dies heute der Fall ist, sondern der Bund – und zwar rückwirkend auf das Jahr 2012. Der Grossteil der Einnahmen soll der AHV zugute kommen.

ERBSCHAFTSSTEUER: Der Steuersatz der Erbschaftssteuer soll 20% betragen – allerdings nur für Erbschaften ab 2 Millionen Schweizer Franken und mehr. Alle Erbschaften unter 2 Millionen Franken bleiben von der Steuer befreit (Freibetrag).

Wichtig auch: Bei dieser Erbschaftsbesteuerung soll jeweils der Erblasser, NICHT die Erben besteuert werden.

SCHENKUNGSSTEUER: Bei den Schenkungen soll pro Jahr und pro beschenkte Person ein Freibetrag in der Höhe von 20'000 Franken gelten, der steuerbefreit ist.

STEUERGELDER: Die Einnahmen aus der Erbschaftssteuer und der Schenkungssteuer sollen zu zwei Drittel in die LINK AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) fliessen und zu einem Drittel in die Kasse der Kantone.

Die angestrebte Erbschaftssteuerreform für die Erbschafts- und Schenkungssteuer könnte bei einem JA zur Abstimmung durch das Stimmvolk frühestens ab dem Jahr 2019 in der Schweiz eingeführt und realisiert werden.

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