Alles rund um: 1 zu 12 Initiative Löhne Abstimmung

Mindestlohn Abstimmung – Resultat Abstimmungsergebnis

Mindestlohn Abstimmung Schweiz – Resultat und Abstimmungsergebnis. 23,7 % JA gegen 76,3 % NEIN Stimmen. Das Ständemehr: 0 Kantone JA und 23 Kantone sagen NEIN zu Mindestlöhnen.

Die Mindestlohn-Initiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) erleidet an der Abstimmungsurne Schiffbruch. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger lehnen das Anliegen mit aller Deutlichkeit ab.

Gefordert waren Mindestlöhne in der Höhe von 4000 Franken pro Monat respektive 22 Franken pro Stunde. Hier gehts zum: Mindestlohn in der Schweiz.

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1:12 Abstimmung – Ergebnis – Resultate – Hochrechnung

Heute Sonntag am 24. November 2013 entscheidet sich die 1:12-Initiative.

Definitives Ergebnis: 65,3% NEIN – 34,7% JA

Mehr zum Thema: 1:12-Abstimmung – JA NEIN – PRO CONTRA – 2013

1:12-Abstimmung Ergebnisse und ResultateHier gibt es weiterführende Informationen zum 1:12-Ergebnis:

News, Hochrechnung, Abstimmungsresultate und Hintergründe.

Weitere Abstimmungen – Überblick: Abstimmungen und Initiativen –  Schweiz


1:12 – JA oder NEIN? – Abstimmung Ergebnisse am Sonntag 24.12.2013

NEWS: 1:12 – AM STÄNDEMEHR GESCHEITERT

ERGEBNISSE: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmen mit 34,7% JA und 65,3% NEIN.

SO STIMMT DIE SCHWEIZ – 1:12 – ABSTIMMUNG:

%-Hochrechnung JA-Stimmen 1:12:    34,7% 

%-Hochrechnung NEIN-Stimmen 1:12:    65,3 % 

Aktuelles Ergebnis:   1:12 –  ABGELEHNT 

Ausgezählt: 24 der 26 Kantone.

KANTONE JA NEIN
1:12 – Abstimmungsresultate
Aargau 28,9 % 71,1 %
Appenzell-Ausserrhoden 31,2 % 68,8 %
Appenzell-Innerrhoden 27,9 % 72,1 %
Basel-Landschaft 35,6 % 64,4 %
Basel-Stadt 40,8 % 59,2 %
Bern 38 % 62 %
Freiburg 38,1 % 61,9 %
Genf 43,1 % 56,9 %
Glarus 33,5 % 66,5 %
Graubünden 30,9 % 69,1 %
Jura 47,8 % 52,2 %
Luzern 29,7 % 70,3 %
Neuenburg 44,5 % 55,5 %
Nidwalden 25,2 % 74,8 %
Obwalden 27,5 % 72,5 %
Schaffhausen 34,7 % 65,3 %
Schwyz 23,3 % 76,7 %
Solothurn 33,9 % 66,1 %
St. Gallen 31,8 % 68,2 %
Tessin 49 % 51 %
Thurgau 30,7 % 69,3 %
Uri 39,9 % 68,1 %
Waadt 37,1 % 62,9 %
Wallis 32,7 % 67,3 %
Zug 23 % 77 %
Zürich 32,8 % 67,2 %
TOTAL: 34,7 % JA 65,3 % NEIN

 


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Explodierende Managerlöhne in der Schweiz

Soll der Staat den Unternehmen in der Schweiz einen maximalen Lohndeckel im Verhältnis 1:12 vorschreiben und auf diese Weise den ausufernden Gehältern der Verwaltungsräte, Manager und Beiräte Einhalt gebieten? Ja oder Nein? Die Bevölkerung entscheidet.

Fakt ist: Die Managerlöhne in der Schweiz explodieren förmlich.

Entwicklung Managerlöhne Schweiz von 1984 bis 2011:
Entwicklung Managerlöhne Schweiz - 1:12-Abstimmung1984: 1:6
1998: 1:13
2011: 1:43

 

«Die Drohung, dass Unternehmen abwandern würden, sei beliebt – und geeignet, die Arbeitnehmer gefügig zu machen.

 

Doch: «Es ist eine leere Drohung», sagt Wirtschaftsexperte Flassbeck. Es seien nämlich nicht die Manager, die Schweizer Produkte zu hervorragenden Produkten machten, sondern die qualifizierten Arbeitnehmenden.»

Hier gibt es vorderhand Resultate der repräsentativen 1:12-Umfragen, erhoben noch vor dem Eidgenössischen Abstimmungssonntag: Aktuelle 1:12 Umfragen vor der Abstimmung

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1:12-Initiative: Drohung von Kühne+Nagel bei JA

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Hier gibt es Weiterführendes zum Thema: 1:12-Initiative Abstimmung vom 24.11.2013.

Das Unternehmen Kühne+Nagel droht dem Schweizer Volk unverfroren im Falle eines JA zur 1:12-Initiative Abstimmung mit dem Wegzug ins Ausland und nimmt dabei die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Geiselhaft.

Der Logistik-Konzern aus der Schweiz droht den Stimmenden mit dem Wegzug, sollten sie bei der 1:12-Abstimmung am 24. November 2013 mit JA stimmen.

Die Volksinitiative der Juso sieht eine Begrenzung der Managerlöhne auf maximal das Zwölffache des Arbeitnehmers mit dem tiefsten Lohn im Unternehmen vor. Der Aktionär Klaus-Michael Kühne, Aktionär mit Mehrheitsbeteiligung, droht, Kühne+Nagel müsse dann "unseren Hauptsitz aus der Schweiz abziehen".


Kühne+Nagel droht der Schweiz – dem Volk und den Steuerzahlern

Das Volksanliegen initiiert durch die Jungsozialisten (Juso) sieht eine Begrenzung der ausufernden Lohnspannweite in der Schweiz vor. Leitende Angestellte und Manager in Führungspositionen sollen demnach pro Monat nicht mehr als den Jahreslohn ihrer Angestellten verdienen. Doch den Verantwortlichen von Kühne+Nagel scheint ein solches Lohnverhältnis nicht genug.

Kühne+Nagel beklagt denn auch, dass "gewisse Gesellschaftsschichten … staatliche Eingriffe in die freie Wirtschaft" verlangen.

Aus Deutschland in die Schweiz geflüchtet

Der Konzern hatte seinen Firmensitz nicht immer in der Schweiz. Ursprünglich siedelte das Unternehmen aus Deutschland kommend in die Schweiz über. Seit dem Jahr 1969 ist Kühne+Nägel nun in der Schweiz ansässig. Der Grund: Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) war in Deutschland an die Macht gekommen.


Kühne+Nägel gegen 1:12, gegen Mindestlohn, gegen Erbschaftssteuer

Nicht nur die Abstimmung zur 1:12 Initiative bereitet den Topverdienern von Kühne-Nägeli Kopfzerbrechen. Auch die weiteren sozialen Anliegen wie die Mindestlohn-Initiative oder die Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer werden von Kühne massiv kritisiert. Er bezeichnet den Mindestlohn und die Erbschaftssteuer als wirtschaftlich bedenkliche Vorstösse. Ein entlarvendes Verständnis von Demokratie.

Kühne kann und will nicht verstehen, wenn sich das Volk an exorbitant hohen Löhnen stosse. Er sei bei der Entlöhnung der Konzernleitung "gegen feste Obergrenzen".

 

Grosse Worte – Volk goutiert Drohungen vor Abstimmungen nicht

Damit reiht sich die Firma Kühne+Nagel nahtlos in die Bande drohender Unternehmen ein – was Tradition hat bei den angeblich "wirtschaftsfeindlichen Volksanliegen". Man fühlt sich angesichts solcher Erpressungen von Seiten Kühne+Nagel einige Monate zurückversetzt an die Abzocker-Initiative Abstimmung erinnert. Auch da drohten mehrere Unternehmen, allen voran der Novartis Pharma-Multi um Grossverdiener Daniel Vasella, mit einem umgehenden Wegzug des Firmensitzes aus der Schweiz.

1 zu 12 Initiative - 1:12 Abstimmung - Kühne+Nagel DrohungBeeindruckt und eingeschüchtert hat die Drohung das Schweizer Stimmvolk bislang wenig bis gar nicht. Die Stimmbürger votierten mit 76% JA-Stimmen klar und eindeutig für die Abzocker-Vorlage.

Zu Recht. Denn passiert ist bis heute nichts, trotz zahlreicher Anfeindungen und Androhungen mit dem Wegzug ins Ausland. Keine der drohenden Unternehmen hat seinen Sitz ins Ausland verlagert. Fazit: Grosse Worte, nichts dahinter – schon gar kein Demokratieverständnis. Die Millionen bis Milliardenschweren Konzerne zeigen hier vielmehr ihre demokratiefeindliche Fratze. Was einem Konzern, der hierzulande von der perfekt ausgebauten Infrastruktur der Schweiz profitiert, bezahlt vom Schweizer Steuerzahler, gar nicht gut ansteht.

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Ständerat Nationalrat Nein zur 1:12 Initiative

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Der Ständerat, die kleine Kammer der Schweiz, sagt deutlich Nein zur 1:12 Initiative der Juso. Da zuvor schon der Nationalrat die Juso-Volksinitiative «1:12 – Für gerechte Löhne» abgelehnt hatte, kommt die 1:12 Initiative ohne einen Gegenvorschlag direkt vors Schweizer Volk.

Das erklärte Ziel der 1:12 Initiative ist es, den eklatanten Lohnunterschieden in Schweizer Konzernen einen Riegel vorzuschieben. Manager, Verwaltungsräte und CEOs sollen der 1:12 Lohn Regel zufolge nicht mehr als das zwölffache Gehalt erhalten als einer seiner Mitarbeiter. Die Ständerat Politiker sprechen sich aber wie schon die Nationalräte für eine Beibehaltung dieser unsäglichen Lohndifferenzen aus. Insgesamt votierten 26 Ständeräte gegen die Juso-Initiative «1:12 – Für gerechte Löhne» und nur 10 stimmten dafür.

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